Hessens Ministerpräsident Rhein und DAK-Gesundheit suchen „Gesichter für ein gesundes Miteinander 2026“

  • Krankenkasse setzt Wettbewerb für Engagement in den Bereichen Gesundheit, Prävention und Pflege in Hessen fort
  • Forsa-Umfrage: Mehrheit empfindet soziales Miteinander als schlecht

Frankfurt, 22. Juni 2026. Die DAK-Gesundheit sucht in Hessen „Gesichter für ein gesundes Miteinander 2026“. Der Wettbewerb der Krankenkasse soll das gute soziale Klima in der Gesellschaft stärken und steht unter der Schirmherrschaft von Hessens Ministerpräsident Boris Rhein. Denn laut einer aktuellen Forsa-Befragung empfindet die Mehrheit der Bevölkerung (67 Prozent) das soziale Miteinander in der Gesellschaft als „eher schlecht“ oder „sehr schlecht“. Nur 31 Prozent sagen, es sei „gut“ oder „sehr gut“. Mehr als drei Viertel der Menschen sehen in den vergangenen drei Jahren eine negative Entwicklung beim gesellschaftlichen Zusammenhalt. Als Reaktion auf diese Entwicklung will die Kasse deshalb gemeinsam mit der Politik bereits zum sechsten Mal beispielhafte Gemeinschafts-Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Prävention und Pflege auszeichnen.

Für die repräsentative Umfrage „Gesundes Miteinander“ hat das Forsa-Institut für die DAK-Gesundheit rund 1.000 Menschen über 18 Jahren befragt. Das Ergebnis: 77 Prozent von ihnen sagen, dass der Zusammenhalt in der Gesellschaft in den vergangenen drei Jahren deutlich schlechter geworden sei. Vor allem nehmen die Menschen eine Zunahme von Beleidigungen und Respektlosigkeit (86 Prozent) sowie Aggressivität (81 Prozent) wahr. 79 Prozent empfinden eine Zunahme von Egoismus, fast ebenso viele (76 Prozent) mehr Intoleranz und Ausgrenzung. Die Grundstimmung bleibt dabei weiter negativ: 67 Prozent sagen, das soziale Miteinander sei schlecht oder sehr schlecht. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als noch im Vorjahr.

„Wenn wir auf soziale Medien oder Alltagssituationen schauen, erleben wir oft Respektlosigkeit und Beleidigungen. Das soziale Miteinander hat sich in den letzten Jahren verschlechtert. Dies ist beunruhigend. Wir möchten mit unserem Wettbewerb ein Signal für einen besseren Umgang miteinander setzen und den Menschen und Vereinen eine Bühne geben, die sich in besonderem Maße für eine positives Miteinander einsetzen“, sagt DAK-Landeschefin Britta Dalhoff. 

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein betont: „Ein gutes und gesundes Miteinander ist das Fundament einer starken Gesellschaft. Gerade in der Prävention und der Pflege leisten in Hessen sehr viele Ehrenamtliche einen sehr wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe. Der Wettbewerb ‚Gesichter für ein gesundes Miteinander‘ rückt dieses Engagement in den Fokus und macht sichtbar, wie Menschen mit Kreativität und Herz Verantwortung füreinander übernehmen. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern danke ich für ihren Einsatz und wünsche dem Wettbewerb 2026 viel Erfolg.“

Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ 2026
Der Wettbewerb der Krankenkasse wendet sich an Vereine, Gruppen, Verbände, Organisationen und Betriebe. Bei den gesuchten Projekten kann es sich zum Beispiel um spezielle Bewegungsangebote für Kinder oder ältere Menschen handeln, um Schulaktionen zur Suchtprävention oder um interaktive Anti-Stress-Kurse in Betrieben. Eine Bewerbung um die Auszeichnung ist bis zum 15. September 2026 im Internet möglich. Nach dem Einsendeschluss ermittelt zunächst eine Jury in Hessen die besten drei „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ auf Landesebene. Anschließend kommen alle Länder-Champions in das bundesweite Finale, bei dem eine unabhängige Jury unter Vorsitz von DAK-Chef Andreas Storm die Bundessieger-Projekte auswählt. Auf Landes- und auf Bundesebene gibt es Preisgelder in Höhe von insgesamt knapp 40.000 Euro zu gewinnen, mit denen die Siegerprojekte gefördert werden sollen.

Die DAK-Gesundheit ist mit 5,4 Millionen Versicherten eine der größten Krankenkassen in Deutschland. Alle Informationen zu ihrem Wettbewerb und das Anmeldeformular sind online zu finden unter: www.dak.de/gesichter

* Für die repräsentative Umfrage „Gesundes Miteinander 2026“ hat das Forsa-Institut vom 9. bis 12. März 2026 bundesweit 1.029 Menschen über 18 Jahren befragt.

Text zum Download

(Copyright: DAK-Gesundheit)
 

Ihr Kontakt

Sandra Scheuring

Pressesprecherin

Wächtersbacher Str. 89
60386 Frankfurt am Main

E-Mail: sandra.scheuring@dak.de
Telefon: (+49)69 985 5913-1135
Aktualisiert am:
Telefonkontakt
040 2364855 9411

Oder per E-Mail an presse@dak.de