Kinder- und Jugendgesundheit

Nach Landessieg: Silber für Schüler aus Hessen bei Bundeswettbewerb „bunt statt blau“

3. Juni 2026. Kreativ gegen den Rausch: Die Bundessiegerinnen und Bundessieger 2026 von „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ stehen fest. Der hessische Landessieger Ashton Wittbecker aus Hofheim am Taunus gewinnt beim bundesweiten Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit den zweiten Platz. Der Bundessieg ging an Virginia Pereira Gomes aus Berlin. Mehr als 6.000 Schülerinnen und Schüler haben in diesem Jahr bei der 17. Auflage des Wettbewerbs ein kunstvolles Zeichen gegen riskanten Alkoholkonsum gesetzt. Bundesschirmherr ist der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen Prof. Dr. Hendrik Streeck. Seit dem Start von „bunt statt blau“ im Jahr 2010 haben insgesamt fast 150.000 Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren kreative Plakate gegen Alkoholexzesse gestaltet.

Hessen: Schüler aus Hofheim gewinnt landesweiten Plakatwettbewerb gegen das Rauschtrinken

13. Mai 2026. „bunt statt blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich im Frühjahr bundesweit mehr als 6.000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Rauschtrinken bei Jugendlichen. In Hessen kommt das beste Plakat für die Präventionskampagne der Krankenkasse von Ashton Wittbecker. Der Schüler besucht die zwölfte Klasse an der Main-Taunus-Schule in Hofheim am Taunus. Er setzte sich gegen rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Land durch und wurde zusammen mit den weiteren Landessiegerinnen und -siegern in Hofheim geehrt. Der Kinderbeauftragte für Hessen, Alexander Bauer, übergab gemeinsam mit DAK-Landeschefin Britta Dalhoff die Preise und Urkunden. 

Hessen über Bundesniveau: Angststörungen bei jugendlichen Mädchen besonders stark

12. März 2026: „Unser Kinder- und Jugendreport für Hessen zeigt: Psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen sind kein Randthema mehr, sondern eine zentrale gesundheitspolitische Herausforderung. Zu viele junge Menschen kämpfen dauerhaft mit Ängsten, Depressionen und Essstörungen – besonders Mädchen“, sagt Britta Dalhoff, hessische DAK- Landeschefin.  „Hessen braucht eine verbindliche Landesstrategie für mentale Gesundheit mit mehr Prävention an Schulen. Ich rege an, die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in die Offensive der hessischen Gesundheitsministerin für bessere Kinder- und Jugendgesundheit in den Fokus zu rücken.“

Hessen: Weniger Jugendliche aufgrund von Alkoholmissbrauch im Krankenhaus

15. Dezember 2025: 2024 wurden in Hessen 259 Jungen und 270 Mädchen im Alter von 10 bis 20 Jahren nach Alkoholmissbrauch in einer Klinik behandelt. Die Zahl der männlichen Betroffenen sank im Vergleich zum Vorjahr um 37 (minus 12,5 Prozent), bei den weiblichen gab es einen Anstieg um 14 Betroffene (plus 5,5 Prozent). In der Gruppe der 15- bis unter 20-jährigen Jugendlichen gab es im Jahr 2024 insgesamt 444 Betroffene, davon 232 Jungen (Vorjahr 261) und 212 Mädchen (Vorjahr 200). Rückläufig ist der Trend insgesamt bei Jüngeren: So mussten 85 10- bis unter 15-Jährige nach einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden (Vorjahr 91). Behandlungsbedürftig waren in dieser Altersgruppe 27 Jungen und 58 Mädchen. Damit steht ein starker Rückgang bei den Jungen (minus 23 Prozent) einem Anstieg um knapp vier Prozent bei den Mädchen entgegen. 

DAK-Report: Hitze gefährdet Kindergesundheit in Hessen

25. Juni 2025: Für die aktuelle DAK-Sonderanalyse im Rahmen des Kinder- und Jugendreports untersuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Vandage und der Universität Bielefeld Abrechnungsdaten von rund 89.100 Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahren, die bei der DAK-Gesundheit in Hessen versichert sind. Analysiert wurden über sechs Millionen Versorgungskontakte pro Jahr und insgesamt rund 243.100 hessische Temperaturdaten des Deutschen Wetterdienstes von 2017 bis 2022. Zusätzlich wurden 167 Eltern und deren Kinder in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland von Forsa zum Thema Hitze befragt (1.219 bundesweit). 

Nach Landessieg: Bronze für Schülerin aus Hessen bei Bundeswettbewerb „bunt statt blau“

12. Juni 2025: „Es ist immer wieder beeindruckend, wie kreativ und ideenreich sich Jugendliche mit dem wichtigen Thema Alkoholmissbrauch auseinandersetzen. Jeder junge Mensch, der mit einer Alkoholvergiftung in der Klinik landet, ist einer zu viel. Durch unsere Präventionskampagne wollen wir Mädchen und Jungen auf die Risiken des Komatrinkens hinweisen. Für ihre eindringlichen, gemalten Botschaften möchte ich allen Bundessiegerinnen- und Siegern herzlich danken“, so Andreas Storm, Vorstandschef der DAK-Gesundheit. Gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen Prof. Dr. Hendrik Streeck und Prof. Dr. Reiner Hanewinkel, Leiter des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord), wählte Storm in der Bundesjury die ersten Plätze aus. 

Hessen: Schülerin aus Hofheim gewinnt landesweiten Plakatwettbewerb gegen Komatrinken

26. Mai 2025. „bunt statt blau“: Unter diesem Motto haben sich bundesweit mehr als 7.000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Komatrinken bei Jugendlichen beteiligt. In Hessen kommt das beste Plakat für die Präventionskampagne der Krankenkasse von Eva Arkenbosch. Die Schülerin besucht die zwölfte Klasse an der Main-Taunus-Schule in Hofheim am Taunus. Sie setzte sich gegen rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Land durch und wurde zusammen mit den weiteren Landessiegerinnen und -siegern in ihrer Schule in Hofheim geehrt. Gesundheitsministerin Diana Stolz übergab als Schirmherrin der Aktion in Hessen die Preise und Urkunden.

Krebsvorsorge: Mehr HPV-Erstimpfungen bei Kindern in Hessen

27. Februar 2025: „Es ist ein positives Signal, wenn wieder mehr Eltern ihre Kinder gegen HPV-bedingten Krebs impfen lassen. Das ist ein wichtiger Baustein in der Krebsprävention. Vor allem der starke Anstieg bei jungen Kindern ist erfreulich“, sagt die hessische DAK-Landeschefin Britta Dalhoff. „Weil die Rate der Erstimpfungen aber immer noch niedriger als vor der Pandemie ist, brauchen wir eine weitere Aufklärung über die Vorteile der Krebsvorsorge.“ Die DAK-Gesundheit übernimmt deshalb ab 1. April 2025 als neue Leistung die Kosten für eine umfassende Impfberatung bei den Kinderärztinnen und Kinderärzten in Deutschland. 

Weniger jugendliche Rausch- trinker in Hessen

06. Dezember 2024: Scharlach ist eine häufige bakterielle Infektionskrankheit bei Kindern, die durch Streptokokken verursacht wird. Die hochansteckende Erkrankung tritt meist gehäuft in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten oder Schulen auf. Für die aktuelle DAK-Sonderanalyse im Rahmen des Kinder- und Jugendreports untersuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Vandage und der Universität Bielefeld Abrechnungsdaten von rund 83.000 Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahren, die bei der DAK-Gesundheit in Hessen versichert sind. Analysiert wurden die Jahre 2018 bis 2023. Der Fokus der Analyse liegt auf den 1- bis 14-Jährigen, da Scharlach hier am häufigsten auftritt.

Weniger jugendliche Rausch- trinker in Hessen

18. November 2024: 2023 wurden in Hessen 296 Jungen und 256 Mädchen im Alter von 10 bis 19 Jahren nach Alkoholmissbrauch in einer Klinik behandelt. Die Zahl der männlichen Betroffenen sank im Vergleich zum Vorjahr um 48 (minus 14 Prozent), bei den weiblichen gab es einen Rückgang um 21 Prozent.  68 Mädchen weniger als 2022 mussten sich im Krankenhaus behandeln lassen.

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