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Sitzung vom 27. März 2018


Die Diskussion über die aktuelle sozialpolitische Lage prägte die März-Sitzung des Verwaltungsrates in Hamburg. Die Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter diskutierten den Koalitionsvertrag und den Neustart der Großen Koalition. Aktuelles internes Thema war der organisatorische Umbau der DAK-Gesundheit.

Neustart der Großen Koalition

Positiv bewertete der Verwaltungsrat die im Koalitionsvertrag vereinbarte Wiedereinführung der paritätischen Finanzierung der Krankenversicherung. Die genauen Details waren beim Sitzungstermin noch unklar. „Wahrscheinlich ist aber, dass zukünftig der Zusatzbeitrag zu gleichen Teilen von Versicherten und Arbeitgebern bezahlt wird, und zwar bereits ab 1. Januar 2019“, erläuterte Dieter Schröder, Vorsitzender des Verwaltungsrates, in seinem Statement zu Beginn der Sitzung. „Für uns ist das ein großer Erfolg, denn wir haben uns immer für die Parität starkgemacht!“ Horst Zöller, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates, betonte am Rande der Sitzung, es gehe auch darum, die Arbeitgeber wieder stärker inhaltlich einzubeziehen. „Die paritätische Finanzierung wird für ein erhöhtes Interesse der Arbeitgeber am Gesundheitswesen sorgen, gerade an der Kostenseite.“

Chancen durch Reorganisation

Die DAK-Gesundheit befindet sich in einem Umstrukturierungsprozess, der Ende 2018 abgeschlossen sein wird: Die Kasse hat bis Ende 2017 bereits fast 1.800 Vollzeitstellen abgebaut. Zugleich wird die Organisationsstruktur grundlegend modernisiert und der Kundenservice verbessert. „Alles Maßnahmen, um die DAK-Gesundheit in Zukunft noch effizienter, in ihren Abläufen produktiver und damit letztlich auch kostengünstiger zu gestalten“, erklärte Dieter Schröder. Der Verwaltungsrat begleite den Umbau der Kasse. „Als diejenigen, die sich für die Interessen der Versicherten einsetzen und von ihnen dafür auch gewählt wurden, bleiben wir bei diesen Maßnahmen ganz eng am Ball.“

Statements

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