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Was ist ein Pflegekompetenzzentrum?

Ein Pflegekompetenzzentrum bündelt regionale Versorgungsangebote innerhalb einer Organisation: Pflegeberatung, medizinische Versorgung, Unterstützung in Sachen Mobilität sowie ambulante und stationäre Angebote. Ein persönlicher Ansprechpartner, der die ganze Bandbreite der regionalen Angebote und Besonderheiten kennt, übernimmt die Gesamtkoordination und begleitet Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Eine IT-Plattform bietet darüber hinaus Unterstützung und digitale Vernetzung. Krankenhäuser, die beispielsweise wegen einer geringen Auslastung oder qualitativen Problemen von einer Schließung bedroht sind, können als regionale Pflegekompetenzzentren genutzt werden.

Pflegekompetenzzentren für eine optimale Betreuung und Versorgung

©Universität Osnabrück/UWI

Kernfunktionen des Pflegekompetenzzentrums
  • Pflegeberatung, Schulungen und Fall-Management
  • Einrichtung der Langzeitpflege
  • Medizinische Angebote (z.B. Physiotherapie, zahnärztliche Versorgung, Palliativmedizin)
  • Selbsthilfegruppen und Freiwilligenagenturen



Das Pilotprojekt in Niedersachsen

Als Pilotmodell entstand das erste Pflegekompetenzzentrum in den niedersächsischen Landkreisen Grafschaft Bentheim und Emsland. Auf dem Areal des ehemaligen Marienkrankenhauses in Nordhorn fand neben Ärztehäusern, Apotheken, einer Service-Wohnanlage, einer Caféteria sowie einer Kapelle auch ein Pflegeheim Einzug – die idealen Voraussetzungen für ein regionales Pflegekompetenzzentrum.

Neben der DAK-Gesundheit sind an dem Projekt der regionalen Pflegekompetenzzentren noch die Universität Osnabrück, die Gesundheitsregion EUREGIO sowie weitere Kooperationspartner beteiligt. Der Innovationsfonds des gemeinsamen Bundesausschusses fördert das Vorhaben mit rund zehn Millionen Euro.

Weitere Informationen bietet auch das Projektportal unter www.rekopflege.de.