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Geht es dem Kind gut, geht es auch der Mutter gut? Nein, darin sind sich Experten einig, umgekehrt wird ein Schuh draus. Geht es der Mutter gut, geht es auch den Kindern gut. Viele Frauen wissen das und leben es. Die Übermutter ist längst passé – Mama geht arbeiten, zum Friseur, zum Sport, ins Kino. Und sie liest Bücher und zwar von vorne bis hinten. Sich um sich selbst zu kümmern, ist kein Egoismus, sondern überlebenswichtig. Vor allem für Mütter.

Um den Alltag mit Kind und Job zu wuppen, nutzen Familien Kindertagesstätten. Für die kleine Auszeit zwischendurch ist es allerdings schwieriger, verlässliche Strukturen zu schaffen. Was zum individuellen Wohlfühlfaktor für Mütter gehört, ist höchst unterschiedlich. Für die eine ist es der regelmäßige Friseurbesuch oder der Klönschnack mit der besten Freundin beim Kaffee. Für die andere muss es ein freier Abend mit Kino-, Theater- oder Konzertbesuch sein. Manche Mütter brauchen einen Wellnessurlaub einmal im Jahr, anderen reicht es, zwei Tage open end arbeiten zu können und die Kinder nicht ins Bett bringen zu müssen. 

Unsere Tipps für Ihre Freiheit

Mit viel Willen, etwas partnerschaftlicher Unterstützung und guter Planung bekommen Sie Ihre persönliche Freiheit trotz Verantwortung für Kinder hin. 

Tipp 1: Babysitter finden

Leisten Sie sich regelmäßig einen Babysitter. Dann sind Sie unabhängig von Schwiegermutter oder Partner – oder Sie können auch mal mit letzterem ausgehen. Der Vorteil der Regelmäßigkeit: Kinder gewöhnen sich besser daran, auch mal von jemand anderem als den eigenen Eltern bespielt, bekocht oder ins Bett gebracht zu werden als nur bei Betreuung zweimal im Jahr. 

Tipp 2: Me Time

Gehen Sie auch mal allein aus dem Haus. Dann spüren Sie wieder, wer Sie sind und was Sie eigentlich wollen.

Tipp 3: Konsequent bleiben

Halten Sie an Ihrem Plan für heute Abend fest – es sei denn, ernsthafte Gründe wie ein krankes Kind sprechen dagegen. Ansonsten kommen Sie nie mehr los. 

Tipp 4: Auch mal Nein sagen

Lernen Sie NEIN zu sagen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben und werfen Sie bewusst über Bord, was an Überzeugungen einer längst vergangenen Zeit angehört.

Tipp 5: Partner einbeziehen

Treffen Sie feste Vereinbarungen mit Ihrem Partner. Wechseln Sie sich zum Beispiel bei Morgen- und Abendprogramm mit den Kindern ab.

Tipp 6: Selbstverantwortung übernehmen

Vergleichen Sie sich nicht mit anderen Frauen, sondern übernehmen Sie für sich und Ihre Wünsche selbst die Verantwortung. Geben Sie Verantwortung ab – an Ihren Partner und ja, auch an Ihre Kinder. 

Tipp 7: Vor den anderen aufstehen

Stehen Sie morgens eine halbe Stunde vor Ihren Kindern auf und trinken Sie Ihre erste Tasse Kaffee in Ruhe und allein.

Tipp 8: Mehr Zeit einräumen

Holen Sie die Kinder eine halbe Stunde später ab und verabreden Sie sich zum Mittagessen mit einer Freundin. 

Tipp 9: Bewusst entschleunigen

Ein freier Tag in der Woche wirkt oft entschleunigender als täglich weniger zu arbeiten.

Tipp 10: Sich selbst treu sein

Lösen Sie sich von dem Gedanken, es jedem recht machen zu können. Sich um sich selbst zu kümmern ist kein Egoismus.

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Psychologe und Journalist René Träder

In unserer Podcast-Reihe spricht Moderator René Träder (Foto) mit Stefanie Luxat darüber, warum unsere Gesellschaft heute eigentlich so gestresst ist und wie wir mit eben solchen Stresssituationen im Alltag umgehen können. Ein immer weiter wachsendes Business, zwei Kinder und Ehefrau zugleich? Kein Problem! Steffanie Luxat erzählt Ihnen in dieser Folge mit einer Prise Humor, wie sie das schafft und was auch Sie ganz easy für sich anwenden können.

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