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Wie werden die Kosten abgerechnet?

Vor der Behandlung stellt Ihr Zahnarzt einen Heil- und Kostenplan auf. Diesen reichen Sie bei Ihrem DAK-Servicezentrum ein oder senden ihn uns zu (unsere Postanschrift für Ihren Wohnort finden Sie hier ). Wir prüfen den Plan und informieren Sie anschließend über die Höhe des Zuschusses. Nach der Behandlung rechnet der Zahnarzt den Festzuschuss mit der DAK-Gesundheit ab. Kosten, die darüber liegen, zahlen Sie selbst.

Kostenplanung bei einer andersartigen Versorgung

Wenn Sie sich für eine andersartige Versorgung entscheiden (typisches Beispiel: implantatgetragener Zahnersatz, auch Suprakonstruktion genannt), rechnet der Zahnarzt die Kosten direkt mit Ihnen ab. Den Festzuschuss erstattet Ihnen dann die DAK-Gesundheit. Voraussetzung hierfür: Die Behandlung muss medizinisch anerkannt sein.

Gibt es eine Kostenübernahme im Härtefall?

Steht Ihnen nur wenig Geld zur Verfügung, übernimmt die DAK-Gesundheit die Kosten einer Zahnersatz-Regelversorgung sogar in voller Höhe.

Einnahmegrenzen für das Jahr 2019 (brutto im Monat):

  • für Alleinstehende: 1.246,00 Euro
  • für Verheiratete und Paare in eigetragener Lebenspartnerschaft: 1.713,25 Euro
  • für jede weitere Person in der Familienversicherung: zusätzlich 311,50 Euro

Liegt Ihr Einkommen nur geringfügig über der Härtefallgrenze, beteiligen wir uns mit einem höheren Festzuschuss. Hierfür ist eine individuelle Berechnung notwendig. Wenden Sie sich dazu an Ihr DAK-Servicezentrum  in Ihrer Nähe.

Wann gibt es einen Festzuschuss in Höhe von 50 % auf die Regelversorgung?

Egal ob Krone, Brücke oder Prothese – für Zahnersatz gibt es von der DAK-Gesundheit immer einen Festzuschuss. Das ist ein Pauschalbetrag, der sich nach dem zahnärztlichen Befund, also der Gebiss-Situation richtet (zum Beispiel ein fehlender Zahn). Er beträgt bis zu 50 Prozent der durchschnittlichen zahnärztlichen und zahntechnischen Kosten für eine sogenannte Regelversorgung – die Behandlung, die medizinisch notwendig ist. Sie können jedoch auch Leistungen in Anspruch nehmen, die über die Regelversorgung hinausgehen. Für die zusätzlichen Kosten müssen Sie selbst aufkommen. Den Festzuschuss erhalten Sie immer, unabhängig von der gewählten Versorgungsart.

Unterschiedliche Versorgungsarten

  • Regelversorgung: Für jeden Befund ist eine gesetzlich festgelegte Standardtherapie vorgesehen (zum Beispiel eine Brücke mit Verblendung der Außenflächen bei einem fehlenden Zahn).
  • gleichartige Versorgung: Grundleistung ist eine Regelversorgung, aber es kommen auf Wunsch des Patienten weitere Leistungen hinzu (zum Beispiel eine Brücke mit Keramikverblendung rundum aus ästhetischen Gründen).
  • andersartige Versorgung: Hier entspricht der gewünschte Zahnersatz nicht der Regelversorgung (zum Beispiel implantatgetragener Zahnersatz).


Sparen mit dem Bonusheft

Zahnvorsorge wird belohnt: Wer regelmäßig zum Zahnarzt geht, kann den Eigenanteil deutlich reduzieren. Lassen Sie Ihre jährlichen Kontrolluntersuchungen daher von der Praxis in ein Bonusheft eintragen. Wer fünf Jahre Vorsorgeuntersuchung am Stück nachweisen kann, erhält bei einer Behandlung 20 Prozent auf den Festzuschuss. Bei zehn Jahren sind es sogar 30 Prozent. Das Bonusheft erhalten Sie in Ihrer Praxis. Steht eine Zahnersatz-Therapie bevor, reichen Sie dieses mit dem Heil- und Kostenplan einfach bei der DAK-Gesundheit ein.


Festzuschuss-Beiträge 2018

Exklusive DAK-Services für Mitglieder

Mit DAK dent-net und DAK CareDental können DAK-Versicherte die Kosten für private Zuzahlungen beim Zahnersatz noch weiter senken. Beide Dienste greifen auf ein ausgewähltes Netzwerk an Laboren, Zahnärzten und Zahntechnikern zurück, die besonders günstige Tarife anbieten. DAK-Mitgliedern stehen diese Services kostenlos zur Verfügung.