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Welche Kosten übernimmt die DAK-Gesundheit?

90 Prozent der Behandlungskosten für Podologie werden von der Krankenkasse übernommen. Der Podologe rechnet dies direkt mit der DAK-Gesundheit ab. Eine Zuzahlung von 10 Prozent sowie eine einmalige Gebühr in Höhe von 10 Euro pro Verordnung trägt der Patient selbst. Für Kinder und Jugendliche übernehmen wir die Kosten zu 100 Prozent.

Was sind die Gründe für eine Therapie?

Podologie hilft bei erkrankten Füßen. Besonders Diabetiker sind betroffen, denn oftmals sind ihre Nerven durch die Zuckerkrankheit geschädigt: Schmerzen, Hitze und Kälte können nicht mehr richtig wahrgenommen werden. Menschen mit Diabetes müssen ihre Füße gut im Auge behalten. Nur durch tägliche Selbstkontrolle können Veränderungen rechtzeitig erkannt werden. Im Rahmen der Therapie wird der Patient daher nicht nur an den erkrankten Stellen behandelt, sondern auch zur Eigenverantwortung erzogen.

Wie verläuft die Behandlung?

Um einen diabetischen Fuß zu behandeln, sind in der Regel mehrere Maßnahmen nötig: Die akuten Wunden versorgen, aber auch den Stoffwechsel besser einstellen sowie die Druckstellen entlasten. Ärzte und Podologen arbeiten daher Hand in Hand. Bei Diabetikern schleifen Podologen zum Beispiel Nägel und tragen Hornhautschwielen ab. Auch bei eingewachsenen Nägeln oder Hühneraugen können sie helfen. Sie untersuchen die Füße zudem auf krankhafte Veränderungen und verweisen Patienten an den Facharzt, wenn eine ärztliche Behandlung erforderlich ist.

Was sind die Voraussetzungen für eine Therapie

Die DAK-Gesundheit zahlt bei Diabetikern die medizinische Fußpflege, wenn der Arzt sie verordnet. Alle Voraussetzungen sind in der Heilmittel-Richtlinie geregelt. So muss der Therapeut beispielsweise über eine Kassenzulassung verfügen. Ihre DAK-Gesundheit unterstützt Sie bei der Suche nach einem geeigneten Podologen. Unsere Kundenberater vor Ort helfen Ihnen gerne weiter.

Nicht lange zögern!

Achten Sie darauf, dass Sie mit der medizinischen Fußpflege innerhalb von 28 Tagen nach Ausstellung der Verordnung beginnen. Ansonsten verliert das Rezept seine Gültigkeit. Ihr Arzt kann mit einem Vermerk auf der Verordnung den Behandlungsbeginn allerdings auch auf einen späteren Zeitpunkt verlegen.