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Welche Kosten trägt die DAK-Gesundheit?

Wir bezuschussen die Behandlung mit Kinesiotapes als eine unserer Extra-Leistungen mit bis zu 30 Euro pro Jahr. Extra-Leistungen sind besondere Leistungen, die über den gesetzlichen Standard hinausgehen. Für diese stellen wir Ihnen insgesamt 180 Euro im Jahr zur Verfügung. Wie diese sich aufteilen, erfahren Sie unter Extra-Leistungen.
Sie hatten in diesem Jahr schon Zuschüsse für Extra-Leistungen, die über den gesetzlichen Standard hinausgehen? Dann fragen Sie uns gern – zum Beispiel per Chat oder telefonisch –, wie hoch Ihr Zuschuss zur Behandlung mit Kinesiotapes in diesem Fall sein wird.

Bitte berücksichtigen Sie außerdem, dass wir die Behandlung nur dann bezuschussen, wenn sie innerhalb einer physiotherapeutischen Behandlung ärztlich verordnet wurde. Zudem muss der behandelnde Therapeut über eine entsprechende Zusatzqualifikation verfügen und das Kinesiotaping als Therapieunterstützung empfehlen.

Rückerstattung der Kosten

Sie tragen die Kosten zunächst selbst. Die Quittung können Sie uns digital mithilfe der Scan-Funktion der DAK App oder per Post zukommen lassen. Nach einer entsprechenden Prüfung erstatten wir Ihnen dann bis zu 30 Euro jährlich für die Behandlung mit Kinesiotapes.

Ihr Vorteil

Die DAK-Gesundheit ist aktuell die einzige gesetzliche Krankenkasse, die sich an den Kosten für eine Behandlung mit Kinesiotapes beteiligt.

Was ist Kinesiotaping?

Beim Kinesiotaping wird ein spezielles Pflaster auf die schmerzenden Stellen geklebt – hochelastisch und atmungsaktiv. Wie eine zweite Haut dehnt sich das Tape und zieht sich wieder zusammen, ohne dabei die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Die Wirkung der bunten Tapes soll auf zwei Faktoren beruhen: sie stimulieren und entlasten die Schmerzrezeptoren in der Haut. Außerdem heben die Bänder das Gewebe wellenförmig an, wodurch die Blut- und Lymphzirkulation verbessert wird. So zumindest die Theorie, die bisher nicht wissenschaftlich, aber zumindest durch reichlich praktische Erfahrung belegt scheint.