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bunt statt blau: Schülerin aus Bestensee gewinnt Plakatwettbewerb gegen Komasaufen in Brandenburg

DAK-Kampagne gegen das Rauschtrinken im Jubiläumsjahr mit bundesweit fast 9.000 Künstlern

„bunt statt blau“: Unter diesem Motto schufen im Frühjahr bundesweit knapp 9.000 Schüler Kunstwerke gegen das „Komasaufen“. Das beste Plakat aus Brandenburg kommt von Nora Weiß (14) aus Bestensee, Schülerin der Musikbetonten Gesamtschule „Paul Dessau“ in Zeuthen. Jetzt wurden in Potsdam die landesweiten Preise beim Wettbewerb der Krankenkasse DAK-Gesundheit verliehen. Die Brandenburger Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Susanna Karawanskij nahm als Schirmherrin der Aktion die Siegerehrung vor.

"bunt statt blau"-Plakat Landessiegerin 1. Platz 2019 Nora Weiß - Musikbetonte Gesamtschule

"Das was die DAK gemeinsam mit Jugendlichen für Jugendliche nun schon im zehnten Jahr auf die Beine stellt, ist toll und zeitgemäß. ‚bunt statt blau‘ ist ein eingängiges Motto. Mögen die Plakate dazu beitragen, die Welt auch ohne Alkohol ‚bunter‘ zu machen", würdigt Gesundheitsministerin Karawanskij. „Es ist gut, wenn solche wichtigen Gesundheitsthemen in den Schulalltag einfließen“, sagt Anke Grubitz, Leiterin der DAK-Landesvertretung Brandenburg. “Im Kampf gegen das Komasaufen sind Jugendliche ganz wichtige Botschafter. Wenn Schüler selbst auf die Risiken des Rauschtrinkens hinweisen und Auswege aufzeigen, dann ist das wirkungsvolle Prävention.“

Plakate sind Botschaften

„Alkohol ist nicht die Lösung, sondern eher das Problem“, ist die Botschaft des Siegerplakats von Nora Weiß. Darauf wird ein Jugendlicher von der Faust einer großen Gestallt mit Promille-Gesicht getroffen. Platz zwei geht an Julia Nakonz und Neele Liebert (15 und 16 Jahre) vom Humboldt Gymnasium Cottbus. Den dritten Rang belegt die 17-jährige Amelie Müller aus Schöneiche. Der Sonderpreis für jüngere Teilnehmer geht an Laeticia von der Forst (14) von der Evangelischen Schule/ Gymnasium Cottbus.

Fast 22.000 Jugendliche mit Alkoholvergiftung

Nach aktueller Bundesstatistik landeten 2017 erneut 21.721 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. In Brandenburg waren es 435 und damit rund zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Experten fordern daher eine weitere Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens, auch im Schulunterricht. Nach einer Studie des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) erklärt die Mehrheit der jungen Künstler, sie hätten durch den Wettbewerb „bunt statt blau“ etwas über die Gefahren von Alkohol gelernt. Nach ihrer Einschätzung trägt die Kampagne auch dazu bei, dass junge Leute vernünftiger mit Alkohol umgehen. Deshalb laden die DAK-Gesundheit und Gesundheitsministerin Susanna Karawanski Jugendliche zum Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ ein. Die Aktion feiert in diesem Jahr 10-jähriges Jubiläum. Mit inzwischen über 100.000 Teilnehmern gilt sie laut Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne und erhielt dafür mehrere Auszeichnungen wie beispielsweise den internationalen Deutschen PR-Preis.

Im Juni kürt eine Bundesjury mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler, dem DAK-Vorstand Andreas Storm und dem Hamburger Sänger Emree Kavás die Bundesgewinner 2019. Informationen zum Wettbewerb gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.



Stefan Poetig

Pressesprecher für Brandenburg

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