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Presse

Krankenstand in Brandenburg gestiegen

DAK-Gesundheit legt Gesamtanalyse zu Krankmeldungen 2018 vor

Der Krankenstand in Brandenburg ist im vergangenen Jahr gestiegen und nun der zweithöchste aller Bundesländer. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der DAK-Gesundheit hervor. Der Arbeitsausfall stieg 2018 um 0,2 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent. Der höchste Krankenstand bundesweit wurde in Sachsen-Anhalt mit 5,5 Prozent verzeichnet, der geringste mit 3,7 Prozent in Bayern und Baden-Württemberg (Bund: 4,2 Prozent). Vor allem die starke Erkältungswelle zu Beginn des letzten Jahres machte den Menschen in Brandenburg zu schaffen.

Die Anzahl der Fehltage aufgrund von schweren Atemwegserkrankungen wie grippale Infekte oder Bronchitis stieg um rund acht Prozent und war damit landesweit die zweithäufigste Ausfallursache. Bezogen auf 100 erwerbstätige Versicherte der DAK-Gesundheit verursachten sie 336 Fehltage, rund 24 Tage mehr als 2017. „Die Auslöser von Erkältungen haben eine gewisse Mutationsfreudigkeit und können so das Immunsystem immer wieder neu herausfordern. Daher erkranken in manchen Jahren mehr Beschäftigte“, kommentiert Anke Grubitz, Leiterin der Landesvertretung der DAK-Gesundheit in Brandenburg die Entwicklung. 2018 ging gut jeder sechste Fehltag auf Schnupfen und Co zurück.

Die meisten Fehltage entfielen aber nach wie vor auf Muskel-Skelett-Erkrankungen wie beispielsweise Rückenschmerzen. Sie hatten einen Anteil am gesamten Krankenstand in Brandenburg von mehr als 22 Prozent (rund fünf Prozent mehr zum Vorjahr). Auf Rang drei der häufigsten Ausfallursachen landen die psychischen Erkrankungen, wie Depressionen und Angststörungen. Bei ihnen gab es einen Anstieg um etwas mehr als zwei Prozent.

Die DAK-Gesundheit ist eine der größten Krankenkassen Deutschlands und versichert rund 250.000 Menschen in Brandenburg. Für die Analyse wurden die Daten von mehr als 110.000 erwerbstätigen Mitgliedern der DAK-Gesundheit in der Mark durch das IGES Institut ausgewertet. Mehr Informationen im Internet: www.dak.de.

Stefan Poetig

Pressesprecher für Brandenburg

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