27. Juli 2026. Der Krankenstand in Hamburg ist im ersten Halbjahr 2026 leicht gesunken. Insgesamt lag er in der ersten Jahreshälfte bei 4,9 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Das ist das Ergebnis der aktuellen Krankenstandsanalyse des IGES-Instituts im Auftrag der DAK-Gesundheit, für die Daten von 68.000 DAK-versicherten Beschäftigten in Hamburg ausgewertet wurden. Nach den Daten gab es im ersten Halbjahr 2026 bei Atemwegserkrankungen einen Rückgang um 17 Prozent. Gleichzeitig gab es bei Krankschreibungen aufgrund von psychischen Erkrankungen einen Anstieg um vier Prozent. Damit ist diese Diagnose jetzt die häufigste Ursache für Fehlzeiten.
17. Juli 2026. Fast jeder zweite der Beschäftigten ab 50 Jahren in Hamburg will früher in Rente gehen. Bei denjenigen mit einer schlechteren Gesundheit liegt dieser Anteil mit 55 Prozent etwas höher. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport „Arbeiten ab 50“ hervor. Dafür hat das IGES Institut im Auftrag der DAK-Gesundheit den Krankenstand aller DAK-versicherten Beschäftigten in Hamburg analysiert und eine repräsentative Bevölkerungsumfrage durchgeführt. Ein Kernergebnis: Ältere Beschäftigte sind seltener, aber im Schnitt länger krankgeschrieben. Ab Mitte 50 kommen auffällig viele Fehlzeiten dazu. Im Alter von 66 Jahren liegt der Krankenstand der Beschäftigten im Schnitt bei 11 Prozent – und damit fast doppelt so hoch wie bei den 50- bis 53-Jährigen (jeweils rund sechs Prozent). Über alle Beschäftigten ab 50 Jahren hinweg liegt Hamburg mit 6,5 Prozent deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (7,4 Prozent).
26. Januar 2026. Der Krankenstand in Hamburg ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 18,2 Kalendertagen krankgeschrieben und hatten demnach genauso viel Arbeitsausfall wie im Vorjahr. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von psychischen Erkrankungen. Sie verursachen 6,2 Prozent mehr Fehltage als 2024. Weitere wichtige Ursachen waren Atemwegsinfekte auf Rang zwei und Muskel-Skelett-Erkrankungen auf Rang drei. Insgesamt pendelt sich der Krankenstand in der Hansestadt auf einem hohen Niveau ein. Deshalb fordert die DAK-Gesundheit eine fundierte Ursachenforschung. Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen sollten gemeinsam an einen Tisch kommen, um neue Lösungswege zu entwickeln und auch ein gesundes Arbeitsumfeld in den Fokus zu rücken.
04. September 2025: „Alt und Jung arbeiten in den Unternehmen nicht immer reibungslos zusammen. Generationenkonflikte im Job sind für mehr als ein Viertel der Beschäftigten in Hamburg ein Thema“, sagt Jens Juncker Landeschef der DAK-Gesundheit. „Es ist wichtig für Arbeitgeber, Verständnis für die junge Generation zu entwickeln und ein gesundes Miteinander in der Belegschaft zu fördern. Das Erfolgsmodell der Zukunft sind generationengemischte Teams. Wir müssen in den Unternehmen an einer Generationenbrücke arbeiten“, so Juncker.
08. August 2025: „Trotz eines leichten Rückgangs gegenüber dem Vorjahr bleibt der Krankenstand auf einem hohen Niveau. Die überdurchschnittlich hohen Fehltage in den Kitas sowie in der Alten- und Krankenpflege sind alarmierend. In diesen sensiblen Bereichen muss Gesundheitsförderung und betriebliches Gesundheitsmanagement in den Fokus rücken“, sagt DAK-Landeschef Jens Juncker.
28. Mai 2025: Atemwegserkrankungen dominierten das Erkrankungsgeschehen deutlich: Bronchitis, Schnupfen und andere Infekte der Atemwege verursachten im ersten Quartal insgesamt rund 152 Fehltage je 100 Beschäftigte. Das waren ein Fünftel (30,1 Prozent) mehr als in den ersten zwölf Wochen des Vorjahres. „Die Fehlzeiten in Hamburg liegen weiterhin auf einem hohen Niveau“, sagt Jens Juncker, Landeschef der DAK-Gesundheit in Hamburg. „Den Fehlzeiten der Beschäftigten kommt eine besondere Bedeutung zu, angesichts der anhaltenden Wirtschaftsschwäche in Deutschland“.
28. Januar 2025: Die Mehrzahl der Fehltage in Hamburg gingen 2024 auf das Konto von drei Erkrankungsgruppen: Atemwegserkrankungen, Muskel-Skelett-Probleme und psychische Erkrankungen. Vor allem bei den Atemwegserkrankungen gab es einen Rückgang. Erkältungen, Bronchitis und Co. verursachten 380 Fehltage je 100 Versicherte, 9,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Muskel-Skelett-Probleme wie Rückenschmerzen gingen ebenfalls zurück. Sie waren für 278 Fehltage je 100 Versicherte verantwortlich, 7,2 Prozent weniger als 2023. Leicht Rückläufig (minus 1,2 Prozent) sind psychische Erkrankungen wie Depressionen. Sie haben mit 386 Fehltagen je 100 Versicherte den größten Anteil am Gesamtkrankenstand. Jede fünfte Krankmeldung geht auf das Konto dieser Erkrankung.
23. Oktober 2024. Der Krankenstand in Hamburg lag auch im Sommer auf einem Rekordniveau. Von Juli bis einschließlich September hatten die Beschäftigten 6,8 Prozent mehr Krankschreibungs-Fälle als im 3. Quartal des Vorjahrs. Nur, weil auch die durchschnittliche Dauer je Fall zurückging, hatten DAK-versicherte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer insgesamt nicht mehr Arbeitsausfall als im Rekordsommer 2023. Die meisten Fehltage verursachten Psychische Erkrankungen wie etwa Depressionen. Sie waren im 3. Quartal für insgesamt rund 98 Fehltage je 100 Beschäftigte verantwortlich – mehr als im bundesweiten Durchschnitt mit 88 Tagen.
3. Juni 2024. Stickige Luft in Büroräumen und Werkshallen, Bruthitze auf Baustellen: 13 Prozent der Beschäftigten in Hamburg fühlen sich bei Hitze während der Arbeit stark belastet. Hochgerechnet auf alle Erwerbstätigen in der Hansestadt sind das rund 175.000 Menschen. Fast zwei Drittel sehen ihre Leistungsfähigkeit durch Extremtemperaturen eingeschränkt. Etwa ein Achtel hat hitzebedingte Gesundheitsprobleme. Das sind zentrale Ergebnisse aus dem DAK-Gesundheitsreport 2024 für Hamburg.
30 April 2024. Der Krankenstand der Beschäftigten in Hamburg ist im ersten Quartal 2024 mit 5,3 Prozent weiterhin hoch geblieben. Im Durchschnitt waren an jedem Tag von 1.000 erwerbstätigen DAK-Versicherten 53 krankgeschrieben. Zum Vergleich: Im Rekordjahr 2023 hatte der Krankenstand ein exakt gleich hohes Niveau, lag dabei aber deutlich unter dem Bundesschnitt von 5,8 Prozent. Für den meisten Arbeitsausfall sorgten wieder Atemwegserkrankungen. Rechnerisch hatte jede und jeder Beschäftigte in der Hansestadt fast fünf Fehltage.
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