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Symptome: Wie sieht weißer und schwarzer Hautkrebs aus?

Die Medizin unterscheidet zwischen hellem und schwarzem Hautkrebs. Beide Formen verursachen in den meisten Fällen zunächst keine Symptome. Nur manchmal jucken oder bluten betroffene Stellen.

Frühzeitig erkennen lässt sich Hautkrebs allerdings durch sichtbare Veränderungen der Haut. Das können schlecht heilende und schuppige Stellen sein, aber auch Verhärtungen und Verdickungen. Der helle Hautkrebs befällt vor allem jene Bereiche, die häufig UV-Strahlen ausgesetzt sind. Dazu gehören das Gesicht, die Nase, der Nacken, die Ohren, bei Menschen ohne Kopfhaar auch die Kopfhaut. Schwarzer Hautkrebs tritt an allen Stellen des Körpers auf, auch solche, die kaum mit der Sonne in Berührung kommen wie zum Beispiel die Fußsohlen oder der Genitalbereich.

Verändertes Muttermal unbedingt abklären lassen

Wenn Ihnen an Ihrer Haut Ungewöhnliches auffällt, ist es immer ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Richten Sie ein besonderes Augenmerk auf Leberflecken. Vor allem Muttermale, die anders aussehen als die anderen, können auf Hautkrebs hinweisen. Bei der Muttermal-Prüfung gilt die ABCDE-Regel: Das A steht für Asymmetrie, das B für eine unscharfe Begrenzung, das C für Colour, dem englischen Wort für Farbe, das D für einen Durchmesser von über fünf Millimetern und das E für einen neu entstandenen Leberfleck.

Ursachen: Wie entsteht Hautkrebs?

Hautkrebs entsteht hauptsächlich durch zu viel UV-Strahlung, entweder durch die Sonne selbst oder durch ein Solarium. Zwar sollten Sie die Sonne nicht grundsätzlich meiden – denn Körper und Seele profitieren maßgeblich von Sonnenlicht. Doch kommt es auf die Menge an: Zu viel ultraviolette Strahlung schädigt das Erbgut der Zellen. Krebszellen entstehen, die sich weiter vermehren.

Zudem gibt es eine genetische Anfälligkeit für Hautkrebs. Sehr hellhäutige Menschen und Personen, in deren Familien es schon zu Hautkrebs gekommen ist, sind besonders gefährdet. Auch Menschen, die außergewöhnlich viele Leberflecken aufweisen – als Richtwert gelten 50 Leberflecken – sollten besonders achtsam mit Ihrer Haut umgehen.

Wie wird Hautkrebs diagnostiziert?

Wenn Sie selbst oder ein Arzt eine verdächtige Stelle auf Ihrer Haut bemerken, kommt ein sogenanntes Auflichtmikroskop zum Einsatz. Das ist eine sehr stark vergrößernde Lupe mit eingebauter Lichtquelle. Besteht tatsächlich Krebsverdacht, entfernt der Mediziner das auffällige Gewebe und lässt es histologisch untersuchen.

Sollte es sich tatsächlich um Hautkrebs handeln, folgen weitere Untersuchungen. Dazu gehören eine Ultraschalluntersuchung der Lymphknoten und des Bauchraums, eine Blutuntersuchung auf Tumormarker, eine Computertomografie und eine Magnetresonanztomografie. All diese Verfahren helfen dabei, das Stadium der Krankheit möglichst genau zu bestimmen.

Wie sieht die Behandlung bei Hautkrebs aus?

Wenn sich der Verdacht auf Hautkrebs bestätigt, hängt die Therapie von der Art des Tumors, seiner Größe, Tiefe und Ausbreitung ab.

Bei hellem Hautkrebs im Frühstadium stehen spezielle Creme- und Lichtbehandlungen sowie Bestrahlungen zur Verfügung. Ist der helle Hautkrebs weiter fortgeschritten, entfernen Ärzte den Tumor operativ. Bei oberflächlichen Tumoren schabt der Arzt das erkrankte Gewebe von der Haut ab. Auch Laserchirurgie und Elektrokaustik, die Gewebeabtragung durch Hitze, können eingesetzt werden. Hat der helle Hautkrebs bereits Metastasen gebildet, erfolgt eine Chemotherapie. Das ist jedoch sehr selten der Fall.

Bei schwarzem Hautkrebs ist eine Operation nötig

Der Schwarze Hautkrebs bedarf in den meisten Fällen einer Operation. Hat er noch keine Metastasen gebildet und ist kleiner als einen Millimeter, ist die Prognose sehr günstig. Zusätzlich zu den betroffenen Hautstellen entfernen Ärzte den Wächterlymphknoten aus dem Bereich des Halses, der Achselhöhlen oder der Leisten.
Finden sich darin Tumorzellen, raten Onkologen meist zu einer weitergehenden Lymphknoten-OP.

Vorbeugung: So schützen Sie sich vor Hautkrebs

UV-Strahlung gilt als Hauptursache für die Entstehung von Hautkrebs – ein Risiko, das sich gut kontrollieren lässt. Das Tragen von Lichtschutz ist unerlässlich. Vor allem in der Mittagszeit ist direkte Sonneneinstrahlung zu meiden. Zu einem Sonnenbrand sollten Sie es nicht kommen lassen. Ein regelmäßiges Hautkrebsscreening gehört ebenfalls zur Hautkrebsvorsorge.