Kakao ohne Instantpulver

Kann man Glück trinken? Ein bisschen schon: Kakao wärmt nicht nur auf leckere Art unseren Körper, sondern auch unsere Seele. Und selbstgemacht schmeckt das Schoko-Getränk besonders gut.
Ohne Schokolade wäre das Leben oft nur halb so schön. Aber wo kommt die süße Versuchung eigentlich her? Der Kakaobaum ist aller Wahrscheinlichkeit nach in Südamerika am Amazonas bzw. am Orinoco beheimatet. Aber auch in Mexiko hat man viele wildwachsende Kakaobäume gefunden. Er wurde von den Indianern genutzt und kultiviert. Die Kakaobohnen wurden bei den Azteken „cacahuatl“ (abgeleitet vom Maya-Wort „ka-ka-wa“) und das daraus bereitete Getränk „chocolatl“ genannt. Die Spanier brachten im 16. Jahrhundert den Kakao schließlich nach Europa. Da sie lange Zeit das Handelsmonopol für Kakao besaßen, verbreitete sich dieser zunächst aber nur langsam. Ab dem 17. Jahrhundert hatten Kakaotrunk und Schokolade dann ihren „Durchbruch“ innerhalb Europas – und die Faszination ist bis heute ungebrochen.
Zutaten:
- Pulver für zehn Tassen Kakao:
40 g echtes Kakaopulver
30 g Puderzucker
- Pro Tasse:
4 g echtes Kakaopulver
3 g Puderzucker
- Pro Tasse 200 ml warme Milch
- Eine gemahlene Vanilleschote
- Zimt
Zubereitung:
40 Gramm Kakaopulver und 30 Gramm Puderzucker werden in ein verschließbares Weckglas gegeben. Deckel drauf – und kräftig schütteln. Zwei Teelöffel entnehmen und mit 200 Milliliter warmer Milch aufgießen. Umrühren und mit etwas Zimt und Vanille verfeinern – und je nach Belieben mit einer Sahnehaube versehen. Noch gesünder wird’s übrigens mit Carobpulver und weniger Zucker.
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