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Gesundheitsreport 2011

Muskel-Skelett- und Atemwegsleiden verursachen jeden dritten Fehltag im Job

Mitarbeiter im Gesundheitswesen und Öffentlicher Verwaltung mehr krank geschrieben

Mehr als jeder dritte Fehltag in Betrieben ging 2010 auf das Konto von Muskel-Skelett-Leiden oder Atemwegskrankheiten. Mit knapp 22 Prozent haben Krankheitsbilder aus dem Muskel-Skelett-Bereich den größten Anteil. Darunter fallen Rückenschmerzen oder Gelenkbeschwerden.

Es folgen mit knapp 16 Prozent Erkrankungen des Atmungssystems wie Erkältung, Grippe oder Bronchitis. An dritter Stelle liegen die Verletzungen mit gut 14 Prozent. Psychische Erkrankungen (beispielsweise Depressionen und Ängste) machen 12,1 Prozent aus und waren damit 2010 für rund jeden achten Fehltag verantwortlich.

Ein Vergleich der Branchen zeigt, dass der Krankenstand in der Öffentlichen Verwaltung 2010 mit 4,0 Prozent am höchsten lag. Der Durchschnittswert über alle Branchen gerechnet beträgt 3,4 Prozent. Über dieser Quote liegt auch das Gesundheitswesen mit 3,9 Prozent. „Der Grund ist sicherlich in den spezifischen Arbeitsbedingungen wie Schichtarbeit, Stress, Zeitdruck und psychosoziale Belastungen zu sehen“, kommentiert Diplom-Psychologe Frank Meiners von der DAK die Zahlen.

Rücken-Coaching hilft

Insbesondere bei Muskel-Skelett-Leiden bietet Prävention eine gute Chance, den Krankenstand zu senken. Die DAK entwickelt mit Firmen maßgeschneiderte Programme wie beispielsweise Rücken-Coaching oder Wirbelsäulen-Training. Allerdings dürfe das betriebliche Gesundheitsmanagement keine Eintagsfliege sein, sondern müsse langfristig umgesetzt werden, so die DAK. Informationen dazu gibt es in jedem DAK-Servicezentrum.

Jörg Bodanowitz

Chef-Pressesprecher