5. Oktober 2026. Immer mehr Kinder und Jugendliche erhalten in Bremen eine ADHS-Neudiagnose. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 2024 einen Anstieg um 18 Prozent. Hochgerechnet wurde somit landesweit bei rund 1.600 jungen Menschen erstmals ADHS diagnostiziert. Das ist das Ergebnis des aktuellen Kinder- und Jugendreports der DAK-Gesundheit für Bremen und Bremerhaven. Besonders auffällig ist die Geschlechterverteilung: Jungen bekommen mehr als doppelt so häufig eine Erstdiagnose wie Mädchen. Die Anzahl der Neudiagnosen bei Jungs hatten einen Zuwachs von 38 Prozent, während bei den Mädchen ein Rückgang von 16 Prozent zu verzeichnen war. Bei einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) handelt es sich um eine multifaktoriell bedingte Erkrankung, bei der sowohl die Genetik als auch Umweltfaktoren eine wichtige Rolle spielen. Die DAK-Daten zeigen, dass in Bremen 3,5 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter von drei bis 17 Jahren 2024 mit einer ADHS-Diagnose medizinisch versorgt wurden. Damit ist die Krankheitshäufigkeit geringer als im Bund und Niedersachsen. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse betont DAK-Landeschef Michael-Niklas Rühe, wie wichtig eine stärkere Vernetzung in der Versorgung junger Menschen ist.
27. Mai 2026. „bunt statt blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich im Frühjahr bundesweit rund 6.000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Rauschtrinken bei Jugendlichen. In Bremen kommt das beste Plakat für die Präventionskampagne der Krankenkasse von den beiden 15-jährigen Mädchen Mia Fischer und Louisa Fokken von der Wilhelm-Kaisen-Oberschule im Stadtteil Huckelriede. Sie setzten sich gegen rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Land durch und wurden zusammen mit den weiteren Landessiegerinnen und -siegern in Bremen geehrt. DAK-Landeschef Michael-Niklas Rühe übergab die Preise und Urkunden.
06. Februar 2026: „Die aktuellen Ergebnisse des DAK-Kinder- und Jugendreports zeigen, dass die psychischen Folgen der Pandemie bei jungen Menschen in Bremen und Bremerhaven weiterhin deutlich spürbar sind. Besonders besorgniserregend ist der starke Anstieg bei Depressionen, vor allem bei Mädchen. Gleichzeitig können wir auch bei Angst- und Essstörungen keine Entwarnung geben“, sagt Michael-Niklas Rühe, DAK-Landeschef in Bremen. „Psychische Erkrankungen im Jugendalter wirken oft lange nach und belasten später Ausbildung, Familie und Berufsleben. Deshalb brauchen wir in Bremen eine gezielte Offensive für die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Angebote wie beispielsweise die Gesundheitsfachkräfte an Schulen können hier einen Teil zu beitragen.“
12. Juni 2025: Das Bild, mit dem die junge Künstlerin nach dem Landessieg in Bremen nun auch den Sonderpreis „Junge Talente“ auf Bundesebene gewonnen hat, zeigt eine sehr dunkle und triste Seite des Lebens unter Einfluss von zu viel Alkohol. Die andere Hälfte des Bildes beschreibt ein buntes aktives Leben mehrerer Menschen. „Mit meinem Bild möchte ich zum Ausdruck bringen, wie es sich anfühlen könnte, durch Alkohol abseits vom farbenfrohen Leben zu stehen. Die bunte Seite zeigt Freude, Glück, Gemeinschaft mit Familie und Freunden -während auf der anderen Seite Finsternis, Trostlosigkeit und Einsamkeit herrschen“, erklärte die junge und talentierte Marlene Damm.
2. Dezember 2024. Scharlach-Infektionen bei Kindern nehmen in Bremen und Bremerhaven stark zu. So wurden 2023 sechsmal mehr Kinder mit Scharlach in Arztpraxen behandelt als im Vorjahr. Insgesamt waren hochgerechnet rund 2.600 Kinder im Alter von einem bis 14 Jahren betroffen – der höchste Stand der vergangenen fünf Jahre. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Sonderanalyse im Rahmen des DAK-Kinder- und Jugendreports für das Land Bremen. Mediziner sehen Nachholeffekte nach der Corona-Pandemie als Ursache.
Bremen, 15. November 2024. In Bremen mussten wie im Bund 2023 deutlich weniger Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes* gab es im Jahr 2023 insgesamt 42 jugendliche Rauschtrinker – 34 Prozent weniger als im Vorjahr. Es landeten in fast allen Altersgruppen (zehn bis unter 20 Jahre) erneut weniger Schülerinnen und Schüler mit einem Rausch in der Klinik. Der größte Rückgang war bei den 10- bis 15-jährigen Mädchen mit 60 Prozent zu verzeichnen. Bei den Jungen in dieser Altersgruppe verdoppelte sich die Anzahl der Rauschtrinkerinnen. Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard und die DAK-Gesundheit setzen ihre Bemühungen in der Alkoholprävention fort und machen sich unter dem Motto „bunt statt blau“ auch 2025 stark gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen in Bremen. Im 16. Jahr werden die besten Plakate von Schülern und Schülerinnen zwischen zwölf und 17 Jahren zum Thema Rauschtrinken in einem Wettbewerb ausgezeichnet.
Bremen, 12. Juni 2024. „bunt statt blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich im Frühjahr bundesweit rund 6.000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Komasaufen bei Jugendlichen. Das beste Plakat aus Bremen kommt von der 16-jährigen Schülerin Zeinab Allo von der Oberschule Lehmhorster Straße im Stadtteil Blumenthal. Sie wurde zusammen mit den weiteren Landessiegerinnen geehrt. Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard gratuliert als Schirmherrin der Aktion in Bremen den Siegerinnen.
26. Februar 2024: Für die aktuelle DAK-Sonderanalyse im Rahmen des Bremer Kinder- und Jugendreports untersuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Vandage und der Universität Bielefeld Abrechnungsdaten von rund 4.800 Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahren, die bei der DAK-Gesundheit in Bremen versichert sind. Analysiert wurden anonymisierte Versichertendaten aus den Jahren 2017 bis 2022. Es ist die erste umfassende Analyse von ambulanten und stationären Behandlungen für das vergangene Jahr.
30. August 2023: Für die aktuelle DAK-Sonderanalyse im Rahmen des Kinder- und Jugendreports untersuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Vandage und der Universität Bielefeld Abrechnungsdaten von rund 4.500 Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahren, die bei der DAK-Gesundheit in Bremen versichert sind. Analysiert wurden Krankenhausdaten aus den Jahren 2018 bis 2022. Es ist die erste umfassende Analyse von Klinikbehandlungen für das vergangene Jahr.
02. Juni 2023: Die Gedanken zu ihrem Bild, mit dem die 14-jährige Schülerin nach dem Landessieg in Bremen nun auch den zweiten Rang auf Bundesebene belegte, beschreibt Jamina wie folgt: „Die stärkste Bindung im Leben ist die zwischen Mutter und Kind. Diese Hingabe ist so schön gestaltet, dass sich die Wurzeln des Lebensbaumes bin in die Ewigkeit erstrecken. Durch Alkoholmissbrauch in der Schwangerschaft kann diese Bindung nicht hergestellt werden, weil die Mutter ihr Baby den Gefahren von Alkohol aussetzt. Das Baby ist ein unschuldiges Opfer, nährt sich von Alkohol in einem tiefen Ozean und muss im Mutterleib ums Überleben kämpfen.“
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