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Was ist DAK MamaPLUS?

Als Bald-Mama schwirren Ihnen vermutlich tausende Fragen im Kopf: Was darf ich während der Schwangerschaft essen? Bezahlt die DAK-Gesundheit den Geburtsvorbereitungskurs meines Partners? Und wo soll mein Baby zur Welt kommen? 

DAK MamaPLUS ist das zusätzliche Vorsorgepaket, aus dem Sie die Leistungen herauspicken können, die für Sie von Bedeutung sind. Die Kosten dafür erstatten wir mit insgesamt bis zu 500 Euro. Konkret können Sie folgende Leistungen wählen:

Welche zusätzlichen Schwangerschaftsuntersuchungen werden bezuschusst?

"Ist mein Baby gesund?" – eine Frage, die viele Schwangere beschäftigt. Zusätzliche Schwangerschaftsuntersuchungen können für Klarheit sorgen. Lassen Sie sich von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt beraten, welche Untersuchungen für Sie sinnvoll sind. Wir erstatten Ihnen dann bis zu 500 Euro der folgenden Zusatzleistungen:

  • Feststellung von Antikörpern gegen Ringelröteln

    Der Bluttest ist dann sinnvoll, wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie bereits in der Vergangenheit mit dem Virus infiziert waren. Meist sind Erwachsene immun, da sie die Erkrankung bereits im Kindesalter hatten. Infiziert sich die werdende Mutter zum ersten Mal mit dem Parvosvirus B 19, kann es die Gesundheit des Ungeborenen gefährden. Besteht bei Ihnen ein Verdacht auf Ringelröteln, erfolgen in kurzen Abständen Ultraschalluntersuchungen. Damit lassen sich Risikofaktoren frühzeitig feststellen.

  • Feststellung von Antikörpern gegen Windpocken

    Besitzt die Schwangere keine Antikörper gegen Windpocken, und erkrankt sie während der Schwangerschaft, kann die Gesundheit des Ungeborenen in Gefahr sein. Ist sich die werdende Mutter unsicher, ob sie das Virus bereits hatte oder dagegen geimpft ist, lohnt sich der Bluttest auf Antikörper.  Eine Impfung während der Schwangerschaft ist nicht möglich. Wer keine Antikörper in sich trägt, sollte sich in der Schwangerschaft von erkrankten Personen fernhalten und bei einem Verdacht auf Ansteckung sofort ärztlichen Rat suchen.  Bis zur 20. Schwangerschaftswoche ist das Risiko einer Infektion für das Ungeborene am größten.

  • Toxoplasmose-Test

    Frauenärzte bieten werdenden Müttern regelmäßige Toxoplasmose-Tests an. Der Erreger verursacht meist keine Beschwerden. Eine Erstansteckung bei Schwangeren kann allerdings zu Komplikationen beim Ungeborenen führen. Eine Übertragung von der Mutter auf das Baby kommt bei rund 30 bis 40 Prozent der Infektionen vor. Der beste Schutz sind Antikörper aus einer früheren Erkrankung.

  • B-Streptokokken-Test

    Durch das Platzen der Fruchtblase können während der Geburt Bakterien der Mutter in das Fruchtwasser gelangen und das Neugeborene gefährden. Die DAK-Gesundheit erstattet Ihnen in der 35. bis 37. Schwangerschaftswoche die Kosten eines B-Streptokokken-Tests im Rahmen des DAK MamaPLUS-Pakets.

    B-Streptokokken besiedeln bei jeder dritten bis vierten Schwangeren die Scheide und den Darm. Sie können im Verlauf der gesamten Schwangerschaft auftreten. Für den Test entnimmt die Ärztin oder der Arzt einen Abstrich von der Scheidenschleimhaut und vom Analbereich. Fällt er positiv aus, wird das Ergebnis im Mutterpass eingetragen. Um das Kind vor einer Infektion zu schützen, erhält die Mutter mindestens vier Stunden vor der Geburt eine Antibiotika-Behandlung.

  • Zytomegalie-Test

    Ein bis zwei Prozent aller Frauen infizieren sich während der Schwangerschaft das erste Mal mit dem Zytomegalie-Virus (CMV). Der Test für Schwangere ist sinnvoll, um Antikörper gegen diesen Herpesvirus nachzuweisen. Infiziert sich die werdende Mutter zum ersten Mal, kann es das Ungeborene gefährden. Vorsicht ist speziell im ersten Drittel der Schwangerschaft geboten. In der Regel bricht das Herpesvirus dann aus, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Da es über alle Arten von Körperflüssigkeiten übertragen wird, empfiehlt sich eine sorgfältige Handhygiene. Das betrifft insbesondere Schwangere ohne Immunschutz, die Kontakt zu Kleinkindern habe (wie beispielsweise medizinisches Personal oder Erzieherinnen).

  • Großer oraler Glukosetoleranztest

    Seit dem 13. Februar 2021 bezuschusst die DAK-Gesundheit auch den großen oralen Glukosetoleranztest. Der „große Zuckertest“ wird zwischen der 24. und 27. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Der Test ist sinnvoll, wenn Sie übergewichtig sind. Aber auch, wenn Sie ein erhöhtes Risiko für einen Gestationsdiabetes aufweisen, beispielsweise aufgrund von Vorerkrankungen oder familiärer Vorbelastungen. Sprechen Sie rechtzeitig mit Ihrer Gynäkologin oder Ihrem Gynäkologen.

  • Eisen, Jod, Folsäure als Monopräparat oder als Kombipräparate

    Während der Schwangerschaft zählen Eisen, Jod und Folsäure zu den wichtigsten Nähr- und Mineralstoffen für Mutter und Kind. Den Bedarf ausschließlich über die Ernährung zu decken, ist nicht immer möglich. Die DAK-Gesundheit erstattet Ihnen im Rahmen des DAK MamaPLUS-Pakets die Kosten für ärztlich verordnetes Eisen, Jod und Folsäure als Monopräparate oder für Kombipräparate wie Eisen + Folsäure. Damit Sie die Leistung in Anspruch nehmen können, benötigen Sie ein vom Arzt ausgestelltes Privatrezept, das Sie in der Apotheke einlösen. Reine Nahrungsergänzungsmittel oder Arzneimittel, die weitere Wirkstoffe enthalten, erstatten wir nicht. Hier können Sie sich informieren:

  • Geburtsvorbereitungskurs für Ihren Partner

    Beim Gedanken an die Geburt verspüren Sie und Ihr Partner neben einer großen Portion Glück auch Sorge? So geht es vielen werdenden Eltern. Ein Geburtsvorbereitungskurs hilft Ihnen beiden, sich auf die Entbindung vorzubereiten. Für werdende Mamas ist der Kurs kostenlos. Bei Ihrem Partner übernehmen wir im Rahmen des DAK MamaPLUS-Pakets ebenfalls die Kosten. Einzige Voraussetzungen: Der Kurs wird von einer zugelassenen Hebamme oder einem zugelassenen Entbindungspfleger durchgeführt.

  • Online-Geburtsvorbereitungskurs/Online-Rückbildungsgymnastikkurs zur Festigung vorhandenen Wissens

    Sie haben bereits ein Kind oder mehrere Kinder? Dann ist die Zeit für einen weiteren Geburtsvorbereitungskurs womöglich knapp. Macht nichts! Denn Sie können Ihr Wissen zur Geburtsvorbereitung oder zur Rückbildungsgymnastik in Ruhe und zeitlich flexibel bei einem Online-Geburtsvorbereitungskurs oder bei einem Online-Rückbildungsgymnastikkurs auffrischen.

    Wir erstatten Ihnen jeweils bis zu 50 Euro für einen Online-Geburtsvorbereitungskurs oder einen Online-Rückbildungsgymnastikkurs im Rahmen der DAK MamaPLUS-Leistungen. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich das Angebot ausschließlich an Frauen richtet, die bereits an einem Geburtsvorbereitungskurs oder einem Rückbildungsgymnastikkurs teilgenommen haben.

  • Individuelle Schwangerenberatung durch Hebammen und Entbindungspfleger

    Sie sind nicht allein – wir erstatten Ihnen die Kosten für individuelle Beratungsgespräche aus folgenden Bereichen:

    • zusätzliche medizinisch erforderliche Still- und Ernährungsberatungen
    • Wirkung von Nikotin und Alkoholkonsum in der Schwangerschaft
    • Entbindungsart und Geburtsort
    • Pflege des Neugeborenen in den ersten Monaten
    • Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung

    Die Hebammen und Entbindungspfleger stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Wir unterstützen Sie gerne bei der Suche nach einem passenden Experten – melden Sie sich bei uns.

  • Hebammenrufbereitschaft

    Sie möchten, dass Ihre Hebamme des Vertrauens bei der Geburt dabei ist? Dann vereinbaren Sie mit dieser eine Hebammenrufbereitschaft. Wir unterstützen Sie dafür mit bis zu 500 Euro. Sie können sich die verauslagten Kosten nach der Geburt einfach von uns erstatten lassen.

    Jetzt müssen nur noch einige Voraussetzungen für den Anspruch erfüllt sein:

    • Ihre Hebamme ist als Leistungserbringerin zugelassen (gemäß § 134a Abs. 2 SGB V).
    • Sie begleitet Sie während Ihrer Schwangerschaft und bei der Geburt.
    • Die Rufbereitschaft umfasst eine 24-stündige Erreichbarkeit der Hebamme sowie die sofortige Bereitschaft zur mehrstündigen Geburtshilfe.
  • Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen

    Neben den drei regulären Screenings können Sie im Rahmen der DAK MamaPLUS Leistungen zusätzliche Ultraschalluntersuchungen in Anspruch nehmen. Dazu zählen auch die 3D/4D Ultraschalluntersuchungen, die zwischen der 20. und 22. Schwangerschaftswoche stattfinden. Besprechen Sie angesichts der möglichen Strahlenbelastung mit Ihrer behandelnden Gynäkologin oder Ihrem behandelnden Gynäkologen, ob diese in Ihrem Fall medizinisch notwendig sind, damit wir die Kosten übernehmen können.

    Baby-TV oder von Ihnen gewünschte Ultraschalluntersuchungen ohne medizinische Indikation gehören nicht dazu.


  • Mehrkosten für Kompressionstherapie

    Einige Schwangere erhalten von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt die Empfehlung, Kompressionsstrümpfe oder eine Kompressionsstrumpfhose zur Unterstützung der Venen zu tragen. Im Rahmen der Abrechnung über die elektronische Gesundheitskarte gibt es allerdings Grenzen: So dürfen beispielsweise maximal zwei Strumpfhosen verordnet werden.

    Im Rahmen von DAK MamaPLUS haben Sie die Möglichkeit, die Kosten für eine dritte Strumpfhose oder eine besondere Form- oder Farbauswahl einzureichen. Auch eine zusätzlich verordnete Leibbinde kann als Mehrleistung im Rahmen von DAK MamaPLUS eingereicht werden.

  • Zahnprophylaxe für werdende Eltern

    In der Schwangerschaft sind Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch anfälliger für Bakterien. Schwere Zahnfleischentzündungen und Parodontitis können sogar das Risiko für eine Frühgeburt erhöhen. Deshalb ist die richtige Zahnvorsorge essenziell. Wir unterstützen Sie dabei mit einer Kostenübernahme der Zahnprophylaxe. Die Leistung können Sie gemeinsam mit Ihrem Partner in Anspruch nehmen. So profitieren Sie beide vom Wissen, das Sie an Ihr Kind weitergeben können. Ihr Partner ist nicht bei der DAK-Gesundheit versichert? Das macht nichts – wir übernehmen auch dann die Kosten für den werdenden Vater Ihres Kindes.

    Die Zahnvorsorge für werdende Eltern umfasst zwei Termine:

    1. Erstellung Mundhygienestatus: Erfassung des Ist-Zustandes vom Gebiss und Aufzeigen von möglichen Schwachstellen bei der Bakterienentfernung, individuelles Zahnreinigungs-Training mit den jeweils ausgewählten Hilfsmitteln und Tipps zur zahngesunden Ernährung.
    2. Termin nach ein bis vier Wochen: Kontrolle des Übungserfolges und weiteres Trainieren mit den Hilfsmitteln (falls nötig).

    Hinweis: Die Zahnprophylaxe für werdende Eltern ist eine andere Leistung als die Professionelle Zahnreinigung.

  • Alternative Zahnfüllungen

    Welche Zahnfüllung wird verwendet, wenn ich schwanger bin? Grundsätzlich erhalten Schwangere Kunststoff/Kompositfüllungen. Sollten Sie dennoch eine Alternative wünschen und Sie sich für ein Inlay entscheiden, müssen Sie mit erheblichen Mehrkosten rechnen. Sie haben die Möglichkeit, etwaige Mehrkosten über DAK MamaPLUS bei uns einzureichen.

Wie bekomme ich bis zu 500 Euro erstattet?

Reichen Sie die Rechnung bei uns ein. Wir prüfen diese und erstatten Ihnen dann die Kosten für MamaPLUS-Leistungen. Sie können uns  die Unterlagen per Post zusenden.


Darum DAK MamaPLUS
  • Leistungen, die über den gesetzlichen Standard hinausgehen
  • Extra-Budget von bis zu 500 Euro je Schwangerschaft
  • Flexible und individuelle Auswahl an Leistungen möglich
  • enthält unter anderem auf Sie zugeschnittene Untersuchungs- und Beratungsleistungen von Ärztinnen und Ärzten und/oder Hebammen