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Was ist DAK MamaPLUS?

Als Bald-Mama schwirren Ihnen vermutlich tausende Fragen im Kopf: Was darf ich während der Schwangerschaft essen? Bezahlt die DAK-Gesundheit den Geburtsvorbereitungskurs meines Partners? Und wo soll mein Baby zur Welt kommen? 

DAK MamaPLUS ist das zusätzliche Vorsorgepaket, aus dem Sie die Leistungen herauspicken können, die für Sie von Bedeutung sind. Die Kosten dafür erstatten wir mit insgesamt bis zu 500 Euro. Konkret können Sie folgende Leistungen wählen:

  • zusätzliche Schwangerschaftsuntersuchungen (Ultraschalluntersuchungen, Ersttrimester-Screening etc.)
  • Hebammenrufbereitschaft
  • Individuelle Beratungsleistungen
  • Geburtsvorbereitungskurs für Ihren Partner
  • Zahnprophylaxe für werdende Eltern
Darum DAK MamaPLUS
  • Leistungen, die über den gesetzlichen Standard hinausgehen
  • Extra-Budget von bis zu 500 Euro je Schwangerschaft
  • Flexible und individuelle Auswahl an Leistungen möglich
  • enthält unter anderem auf Sie zugeschnittene Untersuchungs- und Beratungsleistungen von Ärzten und/oder Hebammen 

Zusätzliche Schwangerschaftsuntersuchungen

Im Rahmen des DAK MamaPLUS-Pakets erstatten wir Ihnen bis zu 500 Euro der Kosten für verschiedene medizinische Zusatzuntersuchungen. Sie können aus diesen Leistungen wählen:

  • Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen

    Neben den drei regulären Screenings können Sie zusätzliche Ultraschalluntersuchungen in Anspruch nehmen. Die sogenannten Fein- oder Organscreenings finden zwischen der 20. und 22. Schwangerschaftswoche statt. Bei einer unauffälligen Schwangerschaft sind diese medizinisch nicht notwendig und zählen deshalb zu den individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL). Um noch besser über den Gesundheitszustand Ihres Kindes informiert zu sein, können Sie ein solches Screening jedoch als Zusatzleistung während der gesamten Schwangerschaft beanspruchen. Meist wird ein Feinscreening mithilfe eines 3D- oder sogar 4D-Ultraschall durchgeführt.

  • Ersttrimester-Screening

    Zwischen der 11. und 13. Schwangerschaftswoche kann Ihr Arzt ein Ersttrimester-Screening durchführen. Bestandteil des Screenings ist die Nackenfaltenmessung. Mittels Ultraschall misst der Arzt die Dicke der Nackenfalte des ungeborenen Babys. Eine verdickte Nackenfalte, das Alter der Mutter und auffällige Veränderungen der Blutwerte können Hinweise auf eine genetische Veränderung sein. Hierbei handelt es sich allerdings nur um eine Tendenz und keine Diagnose. Erst eine Fruchtwasseruntersuchung verschafft Gewissheit. Außerdem gehört eine spezielle Blutuntersuchung zum Ersttrimester-Screening. Diese kann Hinweise auf eine Anomalie bei den Chromosomen des Kindes liefern.


  • B-Streptokokken-Test

    Durch das Platzen der Fruchtblase können während der Geburt Bakterien der Mutter in das Fruchtwasser gelangen und das Neugeborene gefährden. Als DAK MamaPLUS-Leistung erstattet die DAK-Gesundheit in der 35. bis 37. Schwangerschaftswoche die Kosten eines B-Streptokokken-Tests. B-Streptokokken besiedeln bei jeder dritten bis vierten Schwangeren die Scheide und den Darm. Sie können im Verlauf der gesamten Schwangerschaft auftreten. Für den Test entnimmt der Arzt einen Abstrich von der Scheidenschleimhaut und vom Analbereich. Fällt er positiv aus, wird das Ergebnis im Mutterpass eingetragen. Um das Kind vor einer Infektion zu schützen, erhält die Mutter mindestens vier Stunden vor der Geburt eine Antibiotika-Behandlung.

  • Feststellung von Antikörpern gegen Ringelröteln

    Der Bluttest ist dann sinnvoll, wenn sich die Schwangere unsicher ist, ob sie bereits in der Vergangenheit mit dem Virus infiziert war. Meist sind Erwachsene immun, da sie die Erkrankung bereits im Kindesalter hatten. Infiziert sich die werdende Mutter zum ersten Mal mit dem Parvosvirus B 19, kann es die Gesundheit des Ungeborenen gefährden. Besteht bei der werdenden Mutter ein Verdacht auf Ringelröteln, erfolgen in kurzen Abständen Ultraschalluntersuchungen. Damit lassen sich Risikofaktoren frühzeitig feststellen.

  • Toxoplasmose-Test

    Frauenärzte bieten werdenden Müttern regelmäßige Toxoplasmose-Tests an. Der Erreger verursacht meist keine Beschwerden. Eine Erstansteckung bei Schwangeren kann allerdings zu Komplikationen beim Ungeborenen führen. Eine Übertragung von der Mutter auf das Baby kommt bei rund 30 bis 40 Prozent der Infektionen vor. Der beste Schutz sind Antikörper aus einer früheren Erkrankung.

  • Feststellung von Antikörpern gegen Windpocken

    Besitzt die Schwangere keine Antikörper gegen Windpocken, ist die Gesundheit des Ungeborenen in Gefahr. Ist sich die werdende Mutter unsicher, ob sie das Virus bereits hatte oder dagegen geimpft ist, lohnt sich der Bluttest auf Antikörper. Eine Impfung während der Schwangerschaft ist nicht möglich. Bis zur 20. Schwangerschaftswoche ist das Risiko einer Infektion am größten.


  • Zytomegalie-Test

    Ein bis zwei Prozent aller Frauen infizieren sich während der Schwangerschaft das erste Mal mit dem Zytomegalie-Virus (CMV). Der Test für Schwangere ist sinnvoll, um Antikörper nachzuweisen. Infiziert sich die werdende Mutter zum ersten Mal mit dem Herpesvirus, kann es das Ungeborene gefährden. Vorsicht ist speziell im ersten Drittel der Schwangerschaft geboten. In der Regel bricht das Herpesvirus dann aus, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Da es über alle Arten von Körperflüssigkeiten übertragen wird, ist eine Infektion innerhalb der gesamten Schwangerschaft und während der Geburt möglich.

Eisen, Jod, Folsäure als Monopräparat oder als Kombipräparate

Während der Schwangerschaft zählen Eisen, Jod und Folsäure zu den wichtigsten Nähr- und Mineralstoffen für Mutter und Kind. Den Bedarf ausschließlich über die Ernährung zu decken, ist nicht immer möglich. Die DAK-Gesundheit erstattet Ihnen im Rahmen des DAK MamaPLUS-Pakets die Kosten für ärztlich verordnetes Eisen, Jod und Folsäure als Monopräparate oder für Kombipräparate wie Eisen + Folsäure. Damit Sie die Leistung in Anspruch nehmen können, benötigen Sie ein vom Arzt ausgestelltes Privatrezept, das Sie in der Apotheke einlösen. Nahrungsergänzungsmittel sind von einer Erstattung ausgeschlossen.

Hebammenrufbereitschaft

Sie möchten, dass Ihre Hebamme des Vertrauens bei der Geburt dabei ist? Dann vereinbaren Sie mit dieser eine Hebammenrufbereitschaft. Die Kosten dafür übernehmen wir mit bis zu 500 Euro. Jetzt müssen nur noch einige Voraussetzungen für den Anspruch erfüllt sein:

  • Ihre Hebamme ist als Leistungserbringerin zugelassen (gemäß § 134a Abs. 2 SGB V).
  • Sie begleitet Sie während Ihrer Schwangerschaft und bei der Geburt.
  • Die Rufbereitschaft umfasst eine 24-stündige Erreichbarkeit der Hebamme sowie die sofortige Bereitschaft zur mehrstündigen Geburtshilfe.

Individuelle Schwangerenberatung durch Hebammen und Entbindungspfleger

Sie sind nicht allein – wir erstatten Ihnen die Kosten für individuelle Beratungsgespräche aus folgenden Bereichen:

  • Stillen und Ernährung
  • Wirkung von Nikotin und Alkoholkonsum in der Schwangerschaft
  • Entbindungsart und Geburtsort
  • Pflege des Neugeborenen in den ersten Monaten
  • Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung

Die Hebammen und Entbindungspfleger stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Wir unterstützen Sie gerne bei der Suche nach einem passenden Experten – melden Sie sich bei uns.

Geburtsvorbereitungskurs

Beim Gedanken an die Geburt verspüren Sie und Ihr Partner neben einer großen Portion Glück auch Sorge? So geht es vielen werdenden Eltern. Ein Geburtsvorbereitungskurs hilft Ihnen beiden, sich auf die Entbindung vorzubereiten. Für werdende Mamas ist der Kurs kostenlos. Bei Ihrem Partner übernehmen wir im Rahmen des DAK MamaPLUS-Pakets die Kosten. Einzige Voraussetzungen: Sie sind beide bei der DAK-Gesundheit versichert und der Kurs wird von einer zugelassenen Hebamme oder einem zugelassenen Entbindungspfleger durchgeführt.

Zahnprophylaxe für werdende Eltern

In der Schwangerschaft sind Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch anfälliger für Bakterien. Schwere Zahnfleischentzündungen und Parodontitis können sogar das Risiko für eine Frühgeburt erhöhen. Deshalb ist die richtige Zahnvorsorge essenziell. Wir unterstützen Sie dabei mit einer Kostenübernahme der Zahnprophylaxe. Die Leistung können Sie gemeinsam mit Ihrem Partner in Anspruch nehmen. So profitieren Sie beide vom Wissen, das Sie an Ihr Kind weitergeben können. Ihr Partner ist nicht bei der DAK-Gesundheit versichert? Das macht nichts – wir übernehmen auch dann die Kosten für den werdenden Vater Ihres Kindes.

Die Zahnvorsorge für werdende Eltern umfasst zwei Termine:

  1. Erstellung Mundhygienestatus: Erfassung des Ist-Zustandes vom Gebiss und Aufzeigen von möglichen Schwachstellen bei der Bakterienentfernung, individuelles Zahnreinigungs-Training mit den jeweils ausgewählten Hilfsmitteln und Tipps zur zahngesunden Ernährung.
  2. Termin nach ein bis vier Wochen: Kontrolle des Übungserfolges und weiteres Trainieren mit den Hilfsmitteln (falls nötig).

Wie bekomme ich bis zu 500 Euro erstattet?

  • Für die Erstattung benötigen wir die Rechnung sowie einen Nachweis über die vorliegende Schwangerschaft (zum Beispiel Bescheinigung des mutmaßlichen Entbindungstags)
  • Schicken Sie uns die Unterlagen mit der DAK Scan-App oder per Post zu.