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Was kostet mich der Krankenkassen-Beitrag als freiwillig Versicherter?

Wie hoch Ihr Beitrag als freiwillig Versicherter ist, hängt von Ihren monatlichen Einnahmen ab. Für die Beitragsberechnung ist gesetzlich eine Mindesteinnahme von 1.096,67 Euro (2022) vorgesehen. Auch wenn Ihre Einnahmen diesen Betrag unterschreiten, müssen die Beiträge danach berechnet werden. Es gibt aber auch Höchsteinnahmen; diese betragen monatlich 4.837,50 Euro (2022). Die Beiträge werden höchstens nach diesem Betrag berechnet.  Weitere Details und Beispiele: 

Wenn Sie zum Beispiel nur von Ihren Ersparnissen leben und keine eigenen Einnahmen haben, zahlen Sie den  Mindestbeitrag von 169,98 Euro (2022). Dieser errechnet sich aus:

  • den Einnahmen von 1.096,67 Euro (Mindesteinnahmen) und 
  • dem ermäßigten Beitragssatz von 15,5 Prozent (darin ist der DAK-Zusatzbeitragssatz von 1,5 Prozent bereits enthalten).

Dazu kommt ein Pflegeversicherungsbeitrag von 33,45 Euro (oder 37,29 Euro bei Menschen über 23 Jahre, ohne Kinder). Dieser errechnet sich aus den gleichen Mindesteinnahmen wie in der Krankenversicherung. Der Beitragssatz beträgt hier jedoch 3,05 Prozent (3,4 Prozent bei Menschen über 23 Jahre, ohne Kinder).

Haben Sie monatliche Einnahmen von beispielweise 2.000,00 Euro, zahlen Sie einen Beitrag von 310,00 Euro. Der Beitrag errechnet sich aus:

  • den Einnahmen von 2.000,00 Euro und 
  • dem ermäßigten Beitragssatz von 15,5 Prozent (darin ist der DAK-Zusatzbeitragssatz von 1,5 Prozent bereits enthalten).

Dazu kommt ein Pflegeversicherungsbeitrag von 61,00 Euro (oder 66,00 Euro bei Menschen über 23 Jahre, ohne Kinder). Dieser errechnet sich aus Ihren Einnahmen und dem Beitragssatz von 3,05 Prozent (3,4 Prozent bei Menschen über 23 Jahre, ohne Kinder).

Wenn Sie zum Beispiel monatliche Einnahmen von 5.000,00 Euro haben, zahlen Sie einen Beitrag von 749,81 Euro. Der Beitrag errechnet sich aus:

  • den Einnahmen von 4.837,50 Euro (Höchsteinnahmen) und 
  • dem ermäßigten Beitragssatz von 15,5 Prozent (darin ist der DAK-Zusatzbeitragssatz von 1,5 Prozent bereits enthalten).

Dazu kommt ein Pflegeversicherungsbeitrag von 147,54 Euro (oder 164,48 Euro bei Menschen über 23 Jahre, ohne Kinder). Dieser errechnet sich aus den gleichen Höchsteinnahmen wie in der Krankenversicherung. Der Beitragssatz beträgt 3,05 Prozent (3,4 Prozent bei Menschen über 23 Jahre, ohne Kinder).

Der ermäßigte Beitragssatz gilt für die meisten Einnahmearten. Dies sind zum Beispiel:

  • Beamtenbezüge
  • Aktien, Ersparnisse und andere Kapitalanlagen
  • Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung
  • Unterhaltszahlungen, zum Beispiel vom geschiedenen Ehepartner

Für Renten und Versorgungsbezüge (Pensionen, Betriebsrenten und so weiter) gilt der allgemeine Beitragssatz von 16,1 Prozent (darin ist der DAK-Zusatzbeitragssatz von 1,5 Prozent bereits enthalten). Für ausländische Renten gilt ein besonderer Beitragssatz von 8,05 Prozent (inklusive Zusatzbeitragssatz).

Wenn Sie eine freiwillige Versicherung mit Anspruch auf Krankengeld gewählt haben, gilt für Sie der allgemeine Beitragssatz. Zum Beispiel wenn Sie hauptberuflich selbstständig sind.

In der Pflegeversicherung beträgt der Beitragssatz 3,05 Prozent. Menschen ohne Kinder zahlen ab dem 23. Lebensjahr einen Beitragszuschlag von 0,35 Prozent, insgesamt also 3,4 Prozent. Haben Sie bei Krankheit oder Pflege einen eigenen Anspruch auf Beihilfe oder Heilfürsorge nach Beamtenrecht, zahlen Sie nur den halben Beitragssatz zur Pflegeversicherung (eventuell plus Beitragszuschlag von 0,35 Prozent). 

Die unterschiedlichen Beitragssätze berücksichtigen wir bei Ihrer Beitragsberechnung automatisch.
 

Wir berechnen Ihren Beitrag individuell, je nach Ihren Einkünften und Ihrer Situation.