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Aktuelle Hinweise

Zuschläge zum Ausgleich von gestiegenen Frachtkosten und Rohstoffpreisen

Um den gestiegenen Frachtkosten und Rohstoffpreisen gerecht zu werden, kann von den Vertragspartnern für Versorgungen ab 01.01.2022 zusätzlich zu den Vertragspreisen der betroffenen Hilfsmittelbereiche ein direktabrechnungsfähiger Aufschlag unbürokratisch geltend gemacht werden. Voraussetzung für die Abrechnung des Aufschlags ist ein zum Auslieferungszeitpunkt für das betroffene Hilfsmittel gültiger Vertrag oder die Genehmigung der Versorgung im Einzelfall. Die Regelung gilt vorerst bis 30.06.2022. Eine Übersicht der Aufschläge wegen erhöhter Frachtkosten und Rohstoffpreisen einschließlich Hinweise zur Abrechnung finden Sie hier.

Bitte beachten Sie die abweichenden Regelungen in den regionalen Verträgen.
 

Empfehlung zur Abrechnung einer Hygienepauschale

Aufgrund des weiteren Andauerns der Pandemie haben sich die Ersatzkassen auf Eckpunkte zur Beteiligung an den corona-bedingten Mehraufwänden verständigt. Ziel ist es, die Versorgung mit Hilfsmitteln auch in außerordentlichen Situationen aufrecht zu erhalten und kurzfristig eine Möglichkeit zu schaffen, den gestiegenen Bedarf an persönlicher Schutzausrüstung abzugelten.

In Abhängigkeit der jeweiligen Versorgungssituation kann eine der zwei folgenden Hygienepauschalen, je aufsuchenden persönlichen Kontakt, abgerechnet werden:

Hygienepauschale 1: bis zu 3,73 Euro (netto + MwSt. gemäß Hauptleistung)
(bei nachgewiesener Corona-Erkrankung oder bei einem begründetem Verdachtsfall)

Hygienepauschale 2: bis zu 2,19 Euro (netto + MwSt. gemäß Hauptleistung)
(ohne Corona-Erkrankung und ohne begründeten Verdachtsfall)

Weitere Informationen zur Abrechnung der Hygienepauschale finden Sie in diesem Dokument.


Corona – Empfehlungen zur Sicherung der Hilfsmittelversorgung

Die Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes zur Sicherung der Hilfsmittelversorgung während der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV2 sind zum 31.03.2022 ausgelaufen.

Vergütung für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel

Die Aufwendungen der Pflegekassen für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel dürfen seit dem 1. Januar 2022 wieder den Betrag von 40 Euro monatlich nicht übersteigen (vgl. § 40 Absatz 2 SGB XI). Es handelt sich hierbei um eine gesetzliche und damit verbindliche Vorgabe. Maßgeblich für die Geltung dieses Höchstbetrags ist der Tag der Leistungserbringung, im Falle einer Kostenerstattung im Sinne von § 40 Absatz 2 Satz 2 SGB XI das Kaufdatum. Da der bis Ende 2021 auf 60 Euro angehobene Höchstbetrag zugleich die Vergütung darstellte, die ein Leistungserbringer für die Versorgung eines Pflegebedürftigen mit zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln monatlich höchstens beanspruchen kann, waren die Pflegekassen bis zum 31. Dezember 2021 ermächtigt, die erforderlichen zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel auch oberhalb der bislang geltenden Vertragspreise zu bewilligen.

Aufgrund der pandemiebedingt weiterhin zu verzeichnenden Preisschwankungen und -differenzen bei zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln erklärte der GKV-Spitzenverband als Vertragspartner der Leistungserbringer, dass die Vertragspreise ab 1. Januar 2022 bis zum 30. Juni 2022 nicht angewendet werden müssen, wenn eine Versorgung zu diesen Preisen nicht möglich ist.

Partikelfiltrierende Halbmasken (FFP2 oder vergleichbare Masken) wurden durch Fortschreibung der Produktgruppe 54 am 11.03.2022 ins Pflegehilfsmittelverzeichnis aufgenommen (neue Produktart 54.99.01.5 – Abrechnungspositionsnummer 54.99.01.50001). Bisher existieren hierzu keine Vertragspreise. Die Abrechnung hat bei fehlenden oder ausgesetzten Vertragspreisen zu den max. aktuell marktüblichen und wirtschaftlichen Preisen zu erfolgen.