Sicherheitshinweis

Ihre Verbindung zu Meine DAK wird wegen Inaktivität in Sekunden getrennt. Möchten Sie die Verbindung beibehalten?

Was passiert beim Ersttrimester-Screening?

Beim Ersttrimester-Screening wird die Nackenfalte des ungeborenen Kindes per Ultraschall untersucht. Hat sich unter der Haut übermäßig viel Flüssigkeit angesammelt, sodass die Nackenfalte verdickt ist, kann dies ein Hinweis auf eine genetische Veränderung sein, etwa auf Trisomie 21, dem sogenannten Down-Syndrom. 

Das Ersttrimester-Screening beinhaltet neben der Nackenfaltenmessung auch eine Blutuntersuchung der werdenden Mutter auf die vom Kind stammenden Eiweißstoffe AFP, ß-HCG und Östradiol. Eine veränderte Konzentration dieser Stoffe kann ebenfalls auf eine Anomalie der Chromosomen hindeuten. Beide Untersuchungen finden in der Regel zwischen der 11. und 13. Schwangerschaftswoche statt. 
 

Was bringt mir das Verfahren?

Anhand der Blutwerte, der Nackenfaltendicke und des Alters der Mutter kann der Arzt das individuelle Risiko für Chromosomenabweichungen beim Ungeborenen errechnen. Aber: Das Ersttrimester-Screening liefert keine Diagnose, sondern zeigt nur die Wahrscheinlichkeit für eine Fehlentwicklung des Ungeborenen an. Ist das Ergebnis der Nackenfaltenmessung auffällig, bekommen die meisten Betroffenen dennoch vollkommen gesunde Kinder. 
Und auch umgekehrt: Eine unauffällige Nackenfalte schließt nicht aus, dass das Kind Trisomie 21 oder einen anderen Gendefekt haben kann. Absolute Sicherheit liefert nur eine Fruchtwasseruntersuchung. Diese geht allerdings mit Risiken einher und kann sogar zu einer Fehlgeburt führen. Frauen, bei denen das Ersttrimester-Screening zu auffälligen Ergebnissen geführt hat, sollten mit ihrem Frauenarzt ausführlich über die weiteren Schritte und Untersuchungen sprechen.