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Der DAK-Pflegereport beleuchtet aus verschiedenen Perspektiven die Situation in der Pflege. Der Pflegereport 2016 beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der letzten Lebensphase, der Begleitung Sterbender, die eine längere Zeit der Pflegebedürftigkeit erlebt haben. Wie können die palliativen Hilfen für sie und ihre Angehörigen gestaltet werden?

Offensichtlich gibt es eine Diskrepanz zwischen dem Wunsch der Menschen und der Wirklichkeit: 80 Prozent der Pflegebedürftigen wollen zu Hause sterben, tatsächlich sterben 80 Prozent in Institutionen.

Was bewegt die Menschen? Was kann getan werden, um Zuversicht zu stiften? Wie können Ehrenamtliche bei ihren Aufgaben der Begleitung Sterbender unterstützt werden? Wie kann dem Wunsch, zu Hause zu sterben, besser nachgekommen werden? Diese Fragen stellt die DAK-Gesundheit in den Fokus.
Dazu wurden die heutigen Rahmenbedingungen beschrieben und demgegenüber die Präferenzen, Vorstellungen und Wünsche der Bevölkerung erfragt. DAK-Routinedaten zum Sterbeweg von Pflegebedürftigen wurden ausgewertet und qualitative Interviews mit Ange-hörigen geführt.

„Eine gründliche Analyse der derzeitigen Bedingungen in der Palliativversorgung ist Voraussetzung für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung und für eine hilfreiche Aufklärung und Beratung von Pflegebedürftigen und Pflegenden“, so Prof. Dr. h.c. Herbert Rebscher, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit.
„Die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit, zwischen Sterben daheim und Sterben im Krankenhaus oder Pflegeheim, sie kann deutlich verringert werden. Hierzu sind Anstrengungen aller Beteiligten und die Umsetzung der programmatischen Aussagen im Hospiz- und Palliativgesetz erforderlich. Gelingt dies, profitieren viele.“ – Prof. Dr. habil. Thomas Klie / Leiter des Instituts AGP Sozialforschung der Evangelischen Hochschule Freiburg.

Der Pflegereport 2016 (pdf) mit dem Schwerpunktthema "Palliativversorgung: Wunsch, Wirklichkeit und Perspektiven." kann in der vollständigen Fassung unter www.medhochzwei-verlag.de bestellt werden.