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Divers gut! Das versteckt sich hinter dem "d" in Dokumenten

Seit Ende 2018 gibt es die Möglichkeit, beim Ausfüllen von Dokumenten "d" als Geschlecht einzutragen. Auch in Stellenanzeigen erscheint der Buchstabe. Er steht für "divers", doch was bedeutet das eigentlich genau?

Was bedeutet "divers"?

Neben den Geschlechtern "männlich" und "weiblich"  gibt es noch ein weiteres Geschlecht. Es nennt sich "divers". Wer steckt hinter dem sogenannten Dritten Geschlecht? Gemeint sind Menschen, deren Körper in irgendeiner Weise von der Zweigeschlechternorm abweichen oder die Anteile beider Normgeschlechter aufweisen. Das kann sich zum Beispiel im Genitale, den inneren Geschlechtsorganen oder den Hormonen zeigen. Sie befinden sich also zwischen den Geschlechtern und definieren damit ein eigenes Geschlecht. Diese Menschen bezeichnet man medizinisch als intersexuell.  

Intersexualität muss nachgewiesen werden

Das "d" im Ausweis gibt intergeschlechtlichen Menschen also erstmalig die Möglichkeit, sich nicht für "männlich" oder "weiblich" entscheiden zu müssen. Ganz so einfach ist die Eintragung aber nicht: Denn als Inter* muss man den Nachweis erbringen, durch Ausgrenzung, Operation oder viele Begutachtungen traumatisiert zu sein. 

Darüber hinaus gibt es viele weitere gesellschaftliche Hürden zu überwinden. Selbst der Gang auf die öffentliche Toilette oder in eine Umkleide bedeutet meist, sich einem von zwei Geschlechtern zuordnen zu müssen. Die Geschlechtsidentität von inter*Menschen wird kaum berücksichtigt. 

Sprich mit anderen über deine Erfahrungen!

Apropos Geschlechtsidentität: Die hängt gar nicht so sehr von körperlichen Merkmalen ab, sondern vielmehr von der Psyche und dem eigenen Selbstempfinden. Sie ist ein Abwägen und ein Insichgehen, oft verbunden mit schmerzvollen Prozessen.

Betroffene fühlen sich anders. Der Austausch mit anderen inter*Menschen kann dabei helfen, sich nicht allein zu fühlen und akzeptiert zu werden. Eine kostenlose und unverbindliche Beratung bietet zum Beispiel der Bundesverband Intersexuelle Menschen e. V. an. Auf der Webseite im-ev.de erfährst du mehr. Oder sende deine Notmail vertraulich an die Fachkräfte der kostenlosen Online-Beratung JugendNotmail.

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