NRW: Gesundheitsminister Laumann und DAK-Gesundheit suchen „Gesichter für ein gesundes Miteinander 2026“

  • Krankenkasse setzt Wettbewerb für Engagement in den Bereichen Gesundheit, Prävention und Pflege in NRW fort
  • Forsa-Umfrage: Mehrheit empfindet soziales Miteinander als schlecht

Düsseldorf, 8. Mai 2026. Die DAK-Gesundheit sucht in Nordrhein-Westfalen „Gesichter für ein gesundes Miteinander 2026“. Der Wettbewerb der Krankenkasse soll das gute soziale Klima in der Gesellschaft stärken und wird Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann als Schirmherr unterstützt. Denn laut einer aktuellen Forsa-Befragung empfindet die Mehrheit der Bevölkerung (67 Prozent) das soziale Miteinander in der Gesellschaft als „eher schlecht“ oder „sehr schlecht“. Nur 31 Prozent sagen es sei „gut“ oder „sehr gut“. Mehr als drei Viertel der Menschen sehen in den vergangenen drei Jahren eine negative Entwicklung beim gesellschaftlichen Zusammenhalt. Als Reaktion auf diese Entwicklung will die Kasse deshalb gemeinsam mit der Politik bereits zum sechsten Mal beispielhafte Gemeinschafts-Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Prävention und Pflege auszeichnen.

Für die repräsentative Umfrage „Gesundes Miteinander“ hat das Forsa-Institut für die DAK-Gesundheit rund 1.000 Menschen über 18 Jahren befragt. Das Ergebnis: 77 Prozent von ihnen sagen, dass der Zusammenhalt in der Gesellschaft in den vergangenen drei Jahren deutlich schlechter geworden sei. Vor allem nehmen die Menschen eine Zunahme von Beleidigungen und Respektlosigkeit (86 Prozent) sowie Aggressivität (81 Prozent) wahr. 79 Prozent empfinden eine Zunahme von Egoismus, fast ebenso viele (76 Prozent) mehr Intoleranz und Ausgrenzung. Die Grundstimmung bleibt dabei weiter negativ: 67 Prozent sagen, das soziale Miteinander sei schlecht oder sehr schlecht. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als noch im Vorjahr.

„Viele Menschen haben den Eindruck, dass sich das gesellschaftliche Miteinander spürbar verschlechtert hat. Der Umgangston ist rauer geworden, und für manche wirkt auch der Zusammenhalt in der Gesellschaft zunehmend brüchig. Umso wichtiger ist es, sichtbar zu machen, dass es nach wie vor Gemeinschaft und ein wertschätzendes Miteinander gibt. Nicht zuletzt ist dies dem Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher zu verdanken, die eine unverzichtbare Stütze unserer Gesellschaft sind“, sagt DAK-Landeschefin Berit Schoppen. 

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann betont: „Der Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ der DAK-Gesundheit zeichnet Menschen und Initiativen aus, die sich im Bereich Gesundheitsförderung, Prävention und Pflege ehrenamtlich für andere stark machen. Gerne unterstütze ich die Initiative auch in diesem Jahr als Schirmherr. Denn ich bin davon überzeugt, dass wir uns gemeinsam für ein gesundes Miteinander einsetzen müssen, um die Herausforderungen der heutigen Zeit bewältigen zu können. Ich finde es daher wichtig, dass wir die Menschen würdigen, die sich in besonderem Maße um andere kümmern.“

Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ 2026
Der Wettbewerb der Krankenkasse wendet sich an Vereine, Gruppen, Verbände, Organisationen und Betriebe. Bei den gesuchten Projekten kann es sich zum Beispiel um spezielle Bewegungsangebote für Kinder oder ältere Menschen handeln, um Schulaktionen zur Suchtprävention oder um interaktive Anti-Stress-Kurse in Betrieben. Eine Bewerbung um die Auszeichnung ist bis zum 15. September 2026 im Internet möglich. Nach dem Einsendeschluss ermittelt zunächst eine Jury in NRW die besten drei „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ auf Landesebene. Anschließend kommen alle Länder-Champions in das bundesweite Finale, bei dem eine unabhängige Jury unter Vorsitz von DAK-Chef Andreas Storm die Bundessieger-Projekte auswählt. Auf Landes- und auf Bundesebene gibt es Preisgelder in Höhe von insgesamt knapp 40.000 Euro zu gewinnen, mit denen die Siegerprojekte gefördert werden sollen.

Die DAK-Gesundheit ist mit 5,4 Millionen Versicherten eine der größten Krankenkassen in Deutschland. Alle Informationen zu ihrem Wettbewerb und das Anmeldeformular sind online zu finden unter: www.dak.de/gesichter

* Für die repräsentative Umfrage „Gesundes Miteinander 2026“ hat das Forsa-Institut vom 9. bis 12. März 2026 bundesweit 1.029 Menschen über 18 Jahren befragt.

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