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Motivbild Kampagne bunt statt blau

Die Kampagne

Noch immer trinken viele Jungen und Mädchen, bis der Arzt kommt. Jedes Jahr landen mehr als 20.000 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Die Aktion „bunt statt blau“ setzt ein Zeichen gegen diesen gefährlichen Trend.

Der Plakatwettbewerb

Die DAK-Gesundheit sucht Bilder mit klaren Botschaften gegen das Rauschtrinken. Mitmachen konnten auch dieses Jahr wieder Einzelteilnehmerinnen und Einzelteilnehmer sowie Teams im Alter von 12 bis 17 Jahren – auch wenn sie nicht bei der DAK-Gesundheit versichert sind.

Bereits über 115.000 Teilnehmende

Die Aktion „bunt statt blau“ findet 2022 bereits zum 13. Mal statt. Seit dem Start von „bunt statt blau“ 2010 gestalteten insgesamt rund 115.000 Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren kreative Plakate gegen das exzessive Rauschtrinken.

Portrait: Burkhard Blienert, Fotocredits: BMG / HöhlerSchirmherr von „bunt statt blau “: Burkhard Blienert, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Credit: BMG / Höhler

Die Kampagne wurde mehrfach ausgezeichnet und im Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als positives Beispiel genannt.

Motivbild Kampagne bunt statt blau

Unterstützt wird die Aktion vom Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel (IFT-Nord), seit April 2010 ist sie von der Europäischen Kommission zertifiziert.




Mehr Infos zur Kampagne erhältst du in unserem: „Bunt statt blau“ Flyer

Flyer Kampagne bunt statt blau

Hier findest du die Teilnahmebedingungen.

Preise


Preise für Bundessiegerinnen und BundessiegerPreise für Landessiegerinnen und Landessieger

1. Preis: 500 Euro

1. Preis: 300 Euro

2. Preis: 400 Euro

2. Preis: 200 Euro

3. Preis: 300 Euro

3. Preis: 100 Euro

„Sonderpreis
Junge Talente": 300 Euro

„Sonderpreis
Junge Talente": 50 Euro

„Sonderpreis Instagram": 300 Euro

 

Digitale Kunstausstellung

Kunstausstellung mal anders: Die schönsten Werke aus der letzten Runde im Film

10 Jahre bunt statt blau

Ein Rückblick über den Kampf gegen das Rauschtrinken

Schirmherrschaft und Partnerschaft

Portrait: Burkhard Blienert, Fotocredits: Elias Domsch

„Wir müssen das gesellschaftliche Image des Alkohols verändern. Alkohol wurde zu lange als Gesundheitsrisiko verharmlost. Es kann nicht sein, dass immer noch so viele Kinder und Jugendliche wegen Rauschtrinkens im Krankenhaus landen. Die seit Jahren erfolgreiche Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ leistet einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Alkoholmissbrauch. Gerne übernehme ich die Schirmherrschaft, um die DAK-Gesundheit in ihrem Engagement zu unterstützen.“

Bundesdrogenbeauftragter Burkhard Blienert, SPD

„Trinken bis der Arzt kommt: Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt in Deutschland ein Problem unter Jugendlichen. Besonderer Anlass zur Sorge bereitet der Alkoholmissbrauch bei den jüngeren Mädchen und Jungen.“

Monika Bachmann, Sozialministerin in Saarland (CDU)
Daniela Behrens

„Als neue niedersächsische Sozialministerin übernehme ich gern die Schirmherrschaft für den Wettbewerb „bunt statt blau“, bei dem sich Schülerinnen und Schüler kreativ mit dem Thema Rauschtrinken auseinandersetzen. Dabei entstehen nicht nur beeindruckende Bilder, die Teilnehmer hinterfragen auch kritisch ihren Umgang mit Alkohol.“

Daniela Behrens, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Niedersachsen (SPD)

„Die Anzahl der Behandlungen von Kindern und Jugendlichen, die nach Alkoholmissbrauch in ein Krankenhaus oder eine Arztpraxis eingeliefert wurden, ist 2020 um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Initiativen und Kampagnen wie „bunt statt blau“ tragen einen wichtigen Teil zu dieser Erfolgsmeldung bei. Sie sensibilisieren, klären auf, und was ich besonders gut finde, sie regen zum Mitmachen an. Aber es gibt weiterhin viel zu tun, denn Alkoholvergiftungen unter jungen Erwachsenen treten immer noch häufiger auf als bei älteren und die besonders schutzbedürftige Gruppe der 10-14-Jährigen verzeichnete noch 2019 einen Anstieg der Alkoholintoxikationen. Umso wichtiger ist es für mich, als Schirmherrin auch dieses Jahr wieder mit der Präventionskampagne „bunt statt blau“ weiter am Ball zu bleiben und gemeinsam mit der DAK und engagierten und kreativen Jugendlichen über die Risiken von Alkohol aufzuklären.“

Claudia Bernhard, Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz der Freien Hansestadt Bremen (DIE LINKE)
Portrait Astrid-Sabine Busse, Copyright: SenBJF

„In diesem Jahr unterstütze ich die DAK-Präventionskampagne 'bunt statt blau' erstmals als Schirmherrin. Eine solche Präventionsaktion gegen das Rauschtrinken hat meiner Einschätzung nach durch die Pandemie noch größere Bedeutung erhalten. Denn: Umfragen zeigen, dass einige junge Menschen seit Beginn der Pandemie mehr und regelmäßiger Alkohol trinken. Das ist eine Gefahr für die körperliche und die mentale Gesundheit von jungen Menschen, die noch in der Entwicklung sind. Die Kampagne 'bunt statt blau' klärt darüber auf, dass es nicht uncool ist, keinen Alkohol zu trinken.“

Astrid-Sabine Busse, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie 
Portrait Stefanie Drese

„Die Kampagne „bunt statt blau“ trägt einen wesentlichen Teil dazu bei, die Risiken und Gefahren von Alkoholkonsum deutlich zu machen. Nicht belehrend, sondern auf kreative Art und Weise. Über das Medium „Kunst“ werden junge Menschen dazu motiviert, über das Thema nachzudenken. Ich freue mich daher, dass ich die Aktion erneut als Schirmherrin unterstützen kann und bin gespannt auf viele originelle Arbeiten.“

Stefanie Drese, Bildungsministerin in Mecklenburg-Vorpommern (SPD)
Portrait Dr. Heiner Garg, Bildquelle: Fotograf Thomas Eisenkrätzer

„Der Stellenwert der Präventionskampagne ist wegen der Pandemie nicht kleiner geworden. Im Gegenteil: Präventionsarbeit hat eine noch höhere Bedeutung erhalten. Auch wenn der exzessive Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen insgesamt zuletzt zurückgegangen ist, zeigen Umfragen, dass einige junge Menschen seit Beginn der Pandemie mehr und regelmäßiger Alkohol trinken. Die gesundheitlichen Gefahren von regelmäßigem und übermäßigem Alkoholkonsum müssen also noch stärker in den Fokus gerückt und junge Menschen dabei erreicht werden. Hierzu leistet die Präventionskampagne einen sehr bedeutenden Beitrag.“

Dr. Heiner Garg, Gesundheitsminister in Schleswig-Holstein (FDP)

„Schule ist neben dem Elternhaus der zentrale Ort, an dem Kinder und Jugendliche ihre Zeit verbringen und deswegen sind Aufklärung und Prävention im Fach- und Projektunterricht besonders wichtig. Die Kampagne und der Wettbewerb regen die Schülerinnen und Schüler an, sich kritisch und reflektiert mit Alkoholkonsum und seinen Folgen auseinanderzusetzen“

Yvonne Gebauer, NRW-Schulministerin
Portrait: Petra Grimm-Benne, Copyright: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt

„Die Coronavirus-Pandemie stellt uns seit nunmehr fast zwei Jahren vor viele Herausforderungen. Vereinsamung, Arbeitslosigkeit, räumliche Enge: Notwendige Einschränkungen können unter Umständen als psychisch belastend empfunden werden. Die Gefahr, Alkohol als vermeintlichen Problemlöser einzusetzen, ist größer geworden. Daher ist die Kampagne der DAK-Gesundheit ein wichtiger Beitrag zur Aufklärung, denn Komasaufen hat fatale Auswirkungen, nicht nur auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, sondern auch auf die gesamte Gesellschaft.“

Petra Grimm-Benne, Gesundheitsministerin in Sachsen-Anhalt (SPD)

„Auch in diesem Jahr unterstütze ich die DAK-Präventionskampagne 'bunt statt blau' wieder gerne als Schirmherr. Denn klar ist: Bereits in kleinen Mengen kann Alkoholkonsum vor allem für junge Menschen gefährliche Folgen haben. So erhöht Alkohol das Risiko dafür, die Entwicklung des Gehirns zu schädigen und psychisch oder körperlich krank zu werden. Deshalb ist es mir ein Anliegen, Kinder und Jugendliche über die Gefahren des Alkoholmissbrauchs zu informieren. Das bayerische Gesundheitsministerium investiert jährlich über eine halbe Million Euro in Präventionsmaßnahmen gegen Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Was diesen Wettbewerb so besonders macht, ist, dass sich Kinder und Jugendliche auf künstlerische Art und Weise mit dem Thema Alkoholmissbrauch und dessen Gefahren auseinandersetzen. Ich hoffe, dass der Wettbewerb auch im dreizehnten Jahr auf große Resonanz stößt und freue mich auf die kreativen Plakate der jungen Künstlerinnen und Künstler.“

Klaus Holetschek, Gesundheitsminister in Bayern (CSU)
Foto: HMSI

„Obwohl die Zahlen erfreulicherweise gesunken sind, bleibt das Thema brisant. Wir müssen weiterhin für die Gefahren eines riskanten Alkoholkonsums sensibilisieren und dürfen in unserem Engagement nicht nachlassen.“

Kai Klose, Hessischer Sozial- und Integrationsminister

„Wir müssen weiterhin entschieden gegen das Problem vorgehen. Ich setze darauf, dass wir mit der Kampagne ‚bunt statt blau‘ auch in diesem Jahr deutlich machen können, dass es überhaupt nicht cool ist, sich bewusstlos zu trinken. Daher habe ich wieder sehr gerne die Schirmherrschaft übernommen.“

Petra Köpping, Sozialministerin in Sachsen (SPD) // Foto:©Pötzsch/SMS

„Die ersten Rauscherfahrungen bei jungen Menschen sind entscheidend, ob ein maßvoller Umgang mit Alkohol gelingt - ein Glas Bier oder Wein beim Feiern - oder ob sich eine gefährliche Sucht entwickelt. Zum dreizehnten Mal lädt ‚bunt statt blau‘ Schülerinnen und Schüler dazu ein, sich kreativ mit dem Thema Rauschtrinken auseinander zu setzen, nachzudenken und zu reflektieren ohne zu belehren. Ich freue mich, dieses wichtige Projekt erneut als Schirmherrin unterstützen zu können.“

Ursula Nonnemacher, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz in Brandenburg
Portrait Albert Schweitzer

„Erfreulicherweise weisen die Zahlen zum Rauschtrinken bei Jugendlichen seit einiger Zeit einen rückläufigen Trend auf. Dennoch bleibt die Alkoholprävention eine wichtige Aufgabe, denn jeder Jugendliche, der eine Alkoholvergiftung erleidet, ist einer zu viel (...) Die seit Bestehen von „bunt statt blau“ hohe Beteiligung zeigt eindrucksvoll, dass es nach wie vor unter den Schülerinnen und Schülern eine große Motivation gibt, mit kreativen Bildideen Gleichaltrige zum Nachdenken anzuregen und auf die Gefahren des exzessiven Alkoholkonsums aufmerksam zu machen. Ich freue mich daher sehr, auch in diesem Jahr wieder die Schirmherrschaft für diese wertvolle Kampagne zu übernehmen.“

Alexander Schweitzer, Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung (SPD)
Portrait Heike Werner, Credits: Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit Thüringen

„Die verheerenden Auswirkungen von übermäßigem Alkoholkonsum sind unumstritten. Gerade deshalb ist es für Jugendliche wichtig, über die Risiken Bescheid zu wissen und einen maßvollen Umgang mit Alkohol zu erlernen. Aus diesem Grund setzen sich seit vielen Jahren Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren im Rahmen der Kampagne ‘bunt statt blau‘ der DAK-Gesundheit kreativ mit dem Thema ‘Komasaufen‘ auseinander und regen mit ihren Ideen auch andere Jugendliche zum Nachdenken an. Selbst gestaltete Plakate können unter anderem darauf aufmerksam machen, dass das Leben auch ohne Suchtmittel, wie Alkohol, bunt sein kann. Ich habe sehr gern erneut die Schirmherrschaft für die Kampagne übernommen.“

Heike Werner, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in Thüringen (Die Linke)