Wohnung umbauen für die Pflege zu Hause

Die Wohnung der neuen Situation anpassen – mit Hilfe der DAK-Gesundheit

Wer pflegebedürftig ist und weiter zu Hause leben möchte, ist oft gezwungen, seine Wohnung der neuen Situation anzupassen. Dann können beispielsweise breitere Türen für das Durchkommen mit dem Rollstuhl notwendig werden.

Oft ist auch die Badewanne für Menschen mit Bewegungseinschränkungen nicht mehr zu nutzen, so dass eine behindertengerechte Dusche eingebaut werden muss.

Für diese sogenannten „Wohnumfeldverbesserungen“ kann die Pflegekasse der DAK-Gesundheit ab 2015 einen Zuschuss von bis zu 4.000 Euro je Pflegebedürftigem zahlen. Leben mehrere Pflegebedürftige in einer gemeinsamen Wohnung, ist der Gesamtbetrag auf 16.000 Euro je Maßnahme begrenzt.
Dabei sind alle Maßnahmen, die zum Zeitpunkt der Zuschussgewährung (und damit auf der Grundlage des zu diesem Zeitpunkt bestehenden Hilfebedarfs) zur Wohnumfeldverbesserung erforderlich sind, als eine Verbesserungsmaßnahme zu werten. Nur wenn sich die Pflegesituation ändert und deshalb eine weitere Maßnahme zur Wohnumfeldverbesserung erforderlich wird, handelt es sich um eine neue Maßnahme.

Voraussetzung für eine Beteiligung an den Kosten ist, dass Sie einer der Pflegestufen 0-III zugeordnet sind. Außerdem muss der Umbau die Pflege ermöglichen oder erheblich erleichtern oder eine möglichst selbstständige Lebensführung wiederherstellen.
Lassen Sie sich beraten: Das DAK-Servicezentrum in Ihrer Nähe informiert Sie gern.

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Zuletzt aktualisiert:
Feb 5, 2016

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