Bunte Botschaften gesucht

Schick uns dein Plakat gegen Komasaufen

Trinken bis der Arzt kommt: Viele Jungen und Mädchen kennen bei Bier, Schnaps oder Mixed Drinks keine Grenzen. Die Folge: Jedes Jahr landen mehr als 23.000 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Setz dein Zeichen gegen diesen gefährlichen Trend!

bunt statt blau

Hinter­gründe

Die DAK-Gesundheit sucht Bilder mit klaren Botschaften gegen das Komasaufen. Mitmachen können Einzelteilnehmer und Teams im Alter von 12 bis 17 Jahren – auch wenn sie nicht bei der DAK-Gesundheit versichert sind.

Bereits über 80.000 Teilnehmer

Die Aktion "bunt statt blau" hat 2016 bereits zum siebten Mal stattgefunden. Seit dem Start haben mehr als 80.000 Jungen und Mädchen ihre Plakate gegen das Komasaufen eingeschickt. Die Kampagne wurde mehrfach ausgezeichnet und im Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als positives Beispiel genannt.

Unterstützt wird die Aktion vom Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel (IFT-Nord), seit April 2010 ist sie von der Europäischen Kommission zertifiziert.

Hier findest du Infos zum Thema Alkohol, um dich auf den Wettbewerb vorzubereiten:

Blaumacher - Spaßmacher - Miesmacher?

Mit den Broschüren der Aktion Glasklar kriegst du den Durchblick und jede Menge Anregungen für deinen Plakatentwurf.

Hilfe

Du kennst einen, der einen kennt, der zuviel trinkt? Alkoholabhängigkeit ist eine Krankheit, die in die Hände von Profis gehört. Wir haben Adressen und Weblinks zusammengestellt. Die Fachleute arbeiten vertraulich und anonym.

Teste dich

Sechs Tests, drei Rechner: Hier kannst du dein eigenes (Trink-)verhalten unter die Lupe nehmen, die "Dickmacher" vergleichen oder errechnen, was der Spaß so kostet.

Auszeich­nungen

Internationaler Deutscher PR Preis 2014

Mit dem "Internationalen Deutschen PR Preis 2014" hat "bunt statt blau" den "Oscar" der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gewonnen und setzte sich in der Kategorie "Verbände und Institutionen" gegen zahlreiche Mitbewerber durch.

In der Begründung für die Auszeichnung der DAK-Gesundheit heißt es: „Die bundesweite DAK-Kampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ bringt ohne Agenturunterstützung und Anzeigenschaltung das anhaltende Problem des Rauschtrinkens bei Jugendlichen durch erfolgreiches Agenda Setting nachhaltig in die öffentliche und politische Diskussion. Es gibt eine große Beteiligung von Schülern und Schulen. Führende Gesundheitspolitiker und Fachmedien bewerten „bunt statt blau“ als beispielhafte Präventionskampagne zum Thema Alkoholmissbrauch.“

In den Top Ten der Europäischen Aktion Drogen 2013

Mit „bunt statt blau“ hat es die DAK-Gesundheit als einzige von 80 deutschen Aktionen im Rahmen der Europäischen Aktion Drogen (EAD) in der Europäischen Union in die Top Ten geschafft. „bunt statt blau“ ist damit eine der erfolgreichsten Gesundheitskampagnen in Deutschland.

Auszeichnung mit dem Health Media Award 2012

Der begehrte Preis wird seit 2008 für Spitzenleistungen in der Gesundheitskommunikation vergeben. Die Jury des Health Media Award lobt in ihrer Begründung "bunt statt blau" als eine "herausragende Kampagne des Gesundheitswesens". Die Ansprache von Jugendlichen, als Botschafter gegen das Komasaufen aktiv zu werden, sei beispielhaft. Die Beteiligung von allein 15.000 Schülern im Jahr 2012 und die außergewöhnliche Medienresonanz belegten dies. "bunt statt blau" sei "eine echte Innovation unter den Gesundheitskampagnen".

Nominierung für den Politikaward 2011

Die bundesweite DAK-Kampagne "bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen" war für den Politikaward 2011 nominiert. Der Preis gilt als die renommierteste Auszeichnung für Arbeiten aus dem Bereich der politischen Kommunikation.

Mit der Nominierung für den Politikaward 2011 gehört "bunt statt blau" zu den fünf besten Kampagnen von öffentlichen Institutionen.

Studien zum Komasaufen

Alkoholwerbung steigert Komasaufen

Die Wahrscheinlichkeit für riskanten Alkoholkonsum steigt mit dem Kontakt zu Alkoholwerbung deutlich an, durch häufiges Sehen von TV-Werbespots über Bier oder Schnaps erhöht sich das Risiko für regelmäßiges Rauschtrinken bei Minderjährigen bis zu vier Mal. Das zeigt eine neue Studie der DAK-Gesundheit in Zusammenarbeit mit dem Kieler Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord).

Für die repräsentative Langzeit-Untersuchung wurden 1.500 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren über 30 Monate begleitet. Bei Studienbeginn hatten alle Schüler in ihrem Leben noch nie fünf oder mehr alkoholische Getränke bei einer Gelegenheit getrunken ("Bingedrinking"). Bei den Schülern mit dem niedrigsten Alkoholwerbekontakt hatten 6,2 Prozent der Befragten mehr als fünf Rauscherlebnisse im Beobachtungszeitraum, bei den Teilnehmern mit dem höchsten Werbekontakt lag die Rauschquote bei 24 Prozent und damit vier Mal so hoch.

Die Werbung für Alkohol kann damit als unabhängiger Risikofaktor für die Initiierung des häufigen Rauschtrinkens im Jugendalter angesehen werden.

Wirksamkeitsstudie

Nach einer aktuellen Begleitstudie des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) für die Jahre 2013 und 2014 wirkt sich die Teilnahme an "bunt statt blau" beim Alkoholkonsum der Kinder und Jugendlichen positiv aus.

Befragungen der teilnehmenden Jungen und Mädchen und von Vergleichsgruppen ohne Wettbewerbsteilnahme zeigen: Für 44 Prozent der Teilnehmer trägt "bunt statt blau" nach eigener Einschätzung dazu bei, dass Jugendliche vernünftiger mit Alkohol umgehen. Ein Drittel der Befragten erklärt, durch die Kampagne etwas über die Gefahren gelernt zu haben. Jeder Fünfte sagt, er denke jetzt anders über die Wirkung von Alkohol.

Die Jungen und Mädchen bewerten die Aktion der DAK-Gesundheit gegen Alkoholmissbrauch auch insgesamt positiv. Zwei Drittel der befragten jugendlichen Teilnehmer geben dem Plakatwettbewerb „bunt statt blau" die Schulnote „sehr gut“ oder „gut“. Den Spaßfaktor der Aktion schätzen die Schüler ebenfalls hoch ein und die meisten Schüler würden sich erneut beteiligen.

Kontakt

Du, deine Eltern oder deine Lehrer haben Fragen zu "bunt statt blau"? Dann kontaktiert uns gern über unser Kontaktformular!

Zuletzt aktualisiert:
Jun 10, 2016

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