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Welche Vorteile bietet die DAK-Gesundheit für freiwillig Versicherte?

Wenn Sie bei der DAK-Gesundheit freiwillig krankenversichert sind, profitieren Sie von vielen Extras – zum Beispiel von:

  • Wahltarifen und Bonusprogrammen, mit denen Sie Geld sparen können 
  • günstigen Leistungen für Zahnmedizin
  • einem breiten Vorsorge-Angebot
  • erstklassiger medizinischer Versorgung durch unser Spezialisten-Netzwerk
  • einer beitragsfreien Familienversicherung
  • Onlinecoachings gegen Stress und Schlafproblemen

Wer kann sich freiwillig bei der DAK-Gesundheit versichern?

Arbeitnehmer, deren Jahresarbeitsentgelt mindestens 60.750 Euro (2019) beträgt, sind von der gesetzlichen Versicherungspflicht ausgenommen. Sie können sich trotzdem freiwillig bei der DAK-Gesundheit versichern.
Auch Selbstständige, Beamte, Studenten und Rentner können unter bestimmten Voraussetzungen eine freiwillige Krankenversicherung bei uns abschließen. 

Auf welche Einnahmen muss ich als freiwillig Versicherter Beiträge zahlen?

Zu den beitragspflichtigen Einnahmen zählen grundsätzlich alle Einnahmen, die Sie zum Lebensunterhalt verbrauchen oder verbrauchen können. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit
  • Altersrenten oder Hinterbliebenenrenten
  • Versorgungsbezüge (zum Beispiel Betriebsrenten oder Direktversicherungen)
  • Pensionen
  • Beamtenbezüge
  • Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
  • Einnahmen aus Kapitalvermögen wie Zinsen oder Dividenden
  • Unterhaltszahlungen vom getrennt lebenden oder geschiedenen Ehegatten

Wenn Ihr Ehe- oder Lebenspartner nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz nicht bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, fließen unter bestimmten Voraussetzungen auch ihre oder seine Einnahmen in Ihre Beitragsberechnung zur Hälfte mit ein. Für unterhaltsberechtigte Kinder berücksichtigen wir dabei Freibeträge.


Nicht zu den beitragspflichtigen Einnahmen zählen beispielsweise Mutterschaftsgeld, Elterngeld, Wohngeld oder Kindergeld. Bei bestimmten Einnahmen können zudem Aufwendungen abgezogen werden. Selbstständige zahlen Beiträge auf ihren Gewinn. 

Für die Berechnung Ihres Beitrags gibt es gesetzliche Mindest- und Höchstgrenzen. Sie zahlen mindestens Beiträge auf einen Betrag von monatlich 1.038,33  Euro, auch wenn Sie weniger Einnahmen haben sollten. Die Höchstgrenze ist die Beitragsbemessungsgrenze. Sie liegt bei 4.537,50  Euro im Monat. Haben Sie mehr Einkommen, steigt Ihr Beitrag nicht weiter an.

Welche Beiträge muss ich als freiwillig Versicherter bei der DAK-Gesundheit zahlen?

Der Beitragssatz mit Anspruch auf Krankengeld beträgt für freiwillig Versicherte bei der DAK-Gesundheit 16,1 Prozent. Er setzt sich zusammen aus dem allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent und dem kassenindividuellen Zusatzbeitragssatz von 1,5 Prozent. Der Beitragssatz ohne Anspruch auf Krankengeld beträgt 15,5 Prozent (inklusive Zusatzbeitrag).
Für Renten, Versorgungsbezüge und nebenberufliches Arbeitseinkommen beträgt der Beitragssatz 16,1 Prozent.

Als freiwillig versicherte Arbeitnehmer zahlen Sie den Höchstbeitrag. Ihr Arbeitgeber ist übrigens verpflichtet, einen Teil Ihrer Beiträge zu übernehmen.

Beiträge für freiwillig Versicherte in der Krankenversicherung mit beitragspflichtigen Einnahmen über der Beitragsbemessungsgrenze (2019: 4.537,50 € monatlich)
 Beitragssatz monatlicher
Beitrag
Freiwillig Versicherte
ohne Krankengeldanspruch
15,5 %703,31 € 
Freiwillig Versicherte
mit Krankengeldanspruch
16,1 %730,54 € 
Beiträge zur Krankenversicherung für sonstige Mitglieder (zum Beispiel Beamte, Nichterwerbstätige) ohne Krankengeldanspruch 2019
 Beitragssatz monatlicher
Beitrag
monatliche beitragspflichtige Einnahmen von 
mindestens 1.038,33 € (2019)
15,5 %mindestens 
160,94 € 
monatliche beitragspflichtige Einnahmen von 
höchstens 4.537,50 € (2019)
15,5 %höchstens
703,31 € 

Beiträge zur Pflegeversicherung

Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung beträgt 3,05 Prozent. Sind Sie älter als 23 Jahre und haben keine Kinder, kommt ein Beitragszuschlag von 0,25 Prozent hinzu. 

Beamte und Personen, die Anspruch auf Beihilfe oder Heilfürsorge haben, und in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versichert sind, zahlen nur den halben Beitragssatz zur Pflegeversicherung, somit 1,525 Prozent (2019). Beamte ohne Kinder müssen den Zuschlag für Kinderlose von 0,25 Prozent allerdings voll zahlen, somit 1,775 Prozent.

Beiträge für freiwillig Versicherte zur Pflegeversicherung 2019
 Beitragssatz monatlicher
Beitrag
monatlicher Beitrag
für Kinderlose ab 23 Jahren
Freiwillig versicherte Arbeitnehmer3,05 %138,39 € 149,74 
Sonstige Mitglieder, monatliche beitragspflichtige Einnahmen von 
mindestens 1.038,33 € (2019) 
3,05 %mindestens
31,67 € 
mindestens
34,26 € 
Sonstige Mitglieder, monatliche beitragspflichtige Einnahmen von 
höchstens 4.537,50 € (2019) 
3,05 %höchstens 
138,39 € 
höchstens
149,74 € 

Was bedeutet vorläufige Beitragsfestsetzung?

Für freiwillig Versicherte mit Einnahmen aus einer selbstständiger Tätigkeit oder aus Vermietung und Verpachtung sowie Pflichtversicherte, die eine Rente oder Versorgungsbezüge beziehen und selbstständig tätig sind, werden die Beiträge zunächst vorläufig festgesetzt.

Dafür wird der zuletzt ausgestellte Einkommensteuerbescheid herangezogen. Liegt dieser noch nicht vor, zum Beispiel weil die selbstständige Tätigkeit neu aufgenommen wurde, berücksichtigen wir auch andere Nachweise. Sobald Sie den Einkommensteuerbescheid für das jeweilige Kalenderjahr vorlegen, berechnen wir die Beiträge endgültig. Ergibt sich daraus ein höherer Beitrag, müssen die entsprechenden Beiträge nachgezahlt werden. Ergibt sich ein niedrigerer Beitrag, erstatten oder verrechnen wir die zu viel gezahlten Beiträge. 
Die vorläufige Beitragsfestsetzung gilt auch, wenn Ihr Ehegatte oder Lebenspartner die genannten Einnahmen erhält und diese für die Beitragsfestsetzung maßgebend sind.

Falls Sie keine Rente oder Versorgungsbezüge beziehen und Ihre Einnahmen die Beitragsbemessungsgrenze von monatlich 4.537,50 Euro (2019) überschreiten, werden Ihre Beiträge endgültig festgesetzt. Stellt sich später heraus, dass die Einnahmen die Beitragsbemessungsgrenze unterschreiten, erstatten wir Ihnen innerhalb von drei Jahren die zu viel gezahlten Beiträge. Hierfür benötigen wir einen Antrag, Einkommensnachweise und den Einkommensteuerbescheid.