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Termine und Aktuelles

Nächste Sitzungstermine

  • Donnerstag, 21.12.2017 in Berlin
    (NH Hotel Berlin-Alexanderplatz, Landsberger Allee 26-32, 10249 Berlin)
  • Dienstag, 27.03.2018 in Hamburg*
  • Donnerstag, 21.06.2018 in Bremen
  • Donnerstag, 20.09.2018 in Hamburg*
  • Donnerstag, 13.12.2018 in Hamburg*

*Sitzungen in Hamburg finden im Konferenzbereich der Zentrale der DAK-Gesundheit (Nagelsweg 27 – 31, 20097 Hamburg) statt.

Nähere Informationen werden jeweils unter Bekanntmachungen veröffentlicht. Die Sitzungen des Verwaltungsrats sind grundsätzlich öffentlich und beginnen jeweils um 9 Uhr.

Informationen zu älteren Sitzungen des Verwaltungsrates finden Sie im Archiv.

Sitzung 07.09.2017

Der bei der Sozialwahl neu gewählte Verwaltungsrat der DAK-Gesundheit hat seine Arbeit aufgenommen. Auf der konstituierenden Sitzung in Hamburg wählte das Gremium eine Führungsspitze und stellte Forderungen an die zukünftige Bundesregierung.

Neue Führungsspitze gewählt

Horst Zöller (stv. Vorsitzender des Verwaltungsrats) und Dieter Schröder (Vorsitzender des Verwaltungsrats) v.li.n.re.

Dieter Schröder und Horst Zöller bleiben an der Spitze des DAK-Verwaltungsrats.

Dieter Schröder aus Sachsen-Anhalt bleibt Verwaltungsratschef. Die Mitglieder des Verwaltungsrates wählten ihn einstimmig wieder. Horst Zöller aus Nordrhein-Westfalen wurde als stellvertretender Verwaltungsratschef wiedergewählt.

Beide sind bereits seit vielen Jahren in der Selbstverwaltung der DAK-Gesundheit aktiv. „Wir setzen uns für eine starke DAK-Gesundheit ein“, sagt Dieter Schröder anlässlich seiner Wiederwahl. „Qualität in der Versorgung und Orientierung an dem, was unsere Versicherten wirklich wollen – das sind die wichtigsten Faktoren für den Erfolg unserer Kasse.“

DAK Mitgliedergemeinschaft mit Mehrheit

Die meisten Sitze (13 Sitze) im neuen Verwaltungsrat hat die DAK Mitgliedergemeinschaft e.V., der auch Dieter Schröder angehört. Zweitstärkste Liste ist die Vereinigung der Versicherten und Rentner der DAK (DAK-VRV e.V.) mit sechs Sitzen. Jeweils drei Sitze erhielten die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die BfA DRV-Gemeinschaft e.V. vor der Gemeinschaftsliste der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA) mit zwei Sitzen sowie der IG Metall mit einem Sitz.

Sozialpolitische Forderungen an die Politik

Kurz vor der Bundestagswahl am 24. September hat der neue Verwaltungsrat gesundheitspolitisch Stellung bezogen. Mit Hinweis auf den Gesundheitspolitischen Kompass, den noch der alte Verwaltungsrat im März verabschiedet hatte, betonte das Gremium seine beiden wichtigsten Forderungen: Reformen des Morbi-RSA und Wiederherstellung der Beitragsparität. „Beides sind Themen und Forderungen, die viel mit Gerechtigkeit zu tun haben“, betonte Schröder in seinem Statement. Insbesondere beim sogenannten morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich sei eine Änderungen unabdingbar. „Wettbewerb kann in unserem deutschen Solidarsystem nur funktionieren, wenn es einen fairen Ausgleich zwischen den Kassen gibt“, ergänzte Horst Zöller am Rande der Sitzung.

Das gesamte Statement (pdf, 24 KB) zum Download.

Sitzung 06.09.2017

Auf seiner letzten Sitzung dieser Wahlperiode hat der Verwaltungsrat die Jahresrechnung der DAK-Gesundheit abgenommen, eine erste Bilanz zur Pflegereform gezogen und zwölf Mitglieder verabschiedet, die nach der Sozialwahl 2017 aus dem Gremium ausscheiden.

Jahresrechnung mit Plus

Die Jahresrechnung 2016 zeigt eine gute Bilanz für die DAK-Gesundheit: Einnahmen von 21,37 Milliarden Euro stehen Ausgaben von 21,12 Milliarden Euro gegenüber. Mit einem Plus von rund 250 Millionen Euro füllt die DAK-Gesundheit ihre gesetzlich vorgeschriebene Rücklage auf. Der Verwaltungsrat hat die Jahresrechnung einstimmig abgenommen. „Unsere Kasse leistet enorm viel für ihre Versicherten“, betonte Dieter Schröder am Rande der Sitzung. „Für jeden Versicherten haben wir im Durchschnitt über 3.500 Euro ausgegeben.“ Dabei machen Krankenhausbehandlungen und Arzneimittel mehr als die Hälfte der Gesamtausgaben aus (53 Prozent). „In den Kliniken lagen die Ausgaben umgerechnet bei durchschnittlich 1.173 Euro pro Kopf“, ergänzte der stellvertretende Verwaltungsratschef Horst Zöller.

Halbjahresbilanz Pflegereform

In seinem Statement zur sozialpolitischen Lage hat Dieter Schröder insbesondere die jüngste Pflegereform gewürdigt. „Nach vielen Jahren des Stillstandes ist es gelungen, die Pflege auf neue Füße zu stellen“, so Schröder. „Endlich werden vor allem auch die an dementiellen Erkrankungen leidenden Pflegebedürftigen voll in die Pflegeversicherung einbezogen.“ Das neue Begutachtungssystem und die neuen Leistungsabstufungen spiegeln sich in den Ausgaben der Pflegeversicherung. So hat die DAK-Pflegekasse für ihre Versicherten im ersten Halbjahr 2017 Leistungen in Höhe von 1,7 Milliarden Euro bezahlt, im gleichen Zeitraum 2016 waren es noch 1,4 Milliarden. „Wir haben einen Anstieg von knapp einem Fünftel“, betonte Horst Zöller. „Diese Reform hat eine enorm große Bedeutung vor allem für die Betroffenen und deren Angehörige.“

Abschied von langjährigen Mitgliedern

Nach langen Jahren engagierter Arbeit verabschieden sich zwölf Mitglieder aus dem Verwaltungsrat. In ihrer Amtszeit haben die Verwaltungsräte 2012 den Zusammenschluss der DAK mit der BKK Gesundheit und der BKK AXEL SPRINGER ermöglicht; ebenso wie 2013 die Fusion mit der Saint-Gobain BKK und 2016 mit der BKK Beiersdorf AG. Sie wählten 2016 Dr. rer. medic Hajo Hessabi in den hauptamtlichen Vorstand und machten Andreas Storm zum Kassenchef. Der oft sehr zeitintensive Einsatz der scheidenden Verwaltungsräte war immer rein ehrenamtlich und unentgeltlich. Die DAK-Gesundheit bedankt sich bei: Rolf-Dieter Aschenbeck, Rolf Brief, Christa Becker-Müller, Hans-Werner Bumb, Dieter Fenske, Kurt Haigis, Claus-Peter Jung, Rainer Leitloff, Hans-Peter Stute, Helga Weigel, Thomas Wolters und Christian Zahn.

Das gesamte Statement (pdf, 45 KB) zum Download.

Sitzung 30.03.2017

Ganz im Zeichen des Superwahljahres 2017 stand die März-Sitzung des Verwaltungsrates in Hamburg. Die Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter verabschiedeten ein Positionspapier zur Bundestagswahl. Außerdem diskutierte das Parlament Strategien des betrieblichen Gesundheitsmanagements für die Zukunft und Aspekte der Sozialwahl.

Forderungen an die zukünftige Bundesregierung

Horst Zöller (stv. Vorsitzender des Verwaltungsrats) und Dieter Schröder (Vorsitzender des Verwaltungsrats)

Klare Forderungen an die Bundesregierung: Dieter Schröder (Vorsitzender des Verwaltungsrats) und Horst Zöller (stv. Vorsitzender des Verwaltungsrats) mit dem Positionspapier der DAK-Gesundheit. (v. li. n. re.)

„Die Herausforderungen, denen sich eine neue Regierung stellen muss, sind groß“, sagte Dieter Schröder, Vorsitzender des Verwaltungsrates in seinem Statement zu Beginn der Sitzung. Neben verschiedenen struktur- und versorgungspolitischen Aufgaben im Gesundheitsbereich stehe auch eine Reform des Finanzierungsmodells an. „Es geht um die vollständige Rückkehr zur Finanzautonomie der gesetzlichen Krankenkassen“, so Schröder. „Wir wollen wieder kassenindividuell einen Gesamtbeitragssatz festlegen, den dann die Mitglieder und ihre Arbeitgeber je zur Hälfte übernehmen.“ Diese Forderung nach Beitragsparität ist auch im Sinne der im Verwaltungsrat vertretenen Arbeitgeber. Horst Zöller, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates, betonte am Rande der Sitzung: „Ich bin als Vertreter der Arbeitgeber überzeugt, dass die Rückkehr zur Beitragsparität eine leistungsfähige und effiziente Gesundheitsversorgung befördern wird.“

Das Positionspapier (pdf, 8,8 MB) zum Download.

Die Pressemeldung zu den Forderungen an die zukünftige Bundesregierung finden Sie auf unserem Presseserver.

Gesundes Arbeiten in Betrieben

Angesichts großer demografischer und technologischer Umwälzungen wird gesundes Arbeiten immer wichtiger. Die DAK-Gesundheit ist den Arbeitgebern ihrer Mitglieder beim betrieblichen Gesundheitsmanagement, kurz BGM, schon heute ein kompetenter Partner. Um für die Zukunft gewappnet zu sein, hat die DAK-Gesundheit einen wissenschaftlichen BGM-Beirat, der jetzt ein Thesenpapier veröffentlicht hat. „Wir diskutieren heute nicht mehr über die Notwendigkeit des betrieblichen Gesundheitsmanagements, sondern über bestmögliche Strategien und deren Umsetzung“, erklärt Horst Zöller. „Das Thesenpapier, das wir im Verwaltungsrat beschlossen haben, gibt hierzu ein Jahr nach dem Präventionsgesetz wichtige Impulse.“ Es beleuchte den Rahmen, in dem wir Präventionsmaßnahmen für die berufliche Lebenswelt von morgen entwickeln können, so Zöller.

Das einstimmig verabschiedete Thesenpapier (pdf, 81 KB) zum Download.

Bekenntnis zur Urwahl

Horst Zöller (stv. Vorsitzender des Verwaltungsrats) und Dieter Schröder (Vorsitzender des Verwaltungsrats)

Horst Zöller (stv. Vorsitzender des Verwaltungsrats) und Dieter Schröder (Vorsitzender des Verwaltungsrats) informieren sich an Gesundheitsterminals über die Sozialwahl. (v. li. n. re.)

„Wir bei der DAK-Gesundheit haben alle sechs Jahre eine echte Wahl für den Verwaltungsrat, eine Urwahl“, erklärte Dieter Schröder zum Thema Sozialwahl. Das sei nicht selbstverständlich, denn andere Kassen verzichteten auf eine Wahlhandlung. Der Verwaltungsrat fordert eine Wahlrechtsreform, um Urwahlen zu forcieren. „Sie sollen überall dort, wo sinnvoll und umsetzbar, zum Standard werden“, so Schröder. Zudem sollten Online-Wahlen bereits bei den kommenden Sozialwahlen 2023 durchgeführt werden. „Die Chance zur Wahl per Mausklick stellt eine zeitgemäße Variante dar, die unsere Sozialwahl zukunftsfähig macht“, so Schröder.

Die DAK-Gesundheit informiert ihre wahlberechtigten Mitglieder auf unterschiedlichen Wegen über die zur Wahl stehenden Kandidaten und Listen. Beispielsweise über Gesundheitsterminals, die bundesweit in ausgewählten Apotheken stehen und die Selbstdarstellungen der Listenträger auf ihren Bildschirmen präsentieren (siehe Foto).

Das gesamte Statement (pdf, 44 KB) zum Download.

Sitzung 22.12.2016

Die Verwaltungsräte haben einen neuen Vorsitzenden gewählt. Auf ihrer letzten Sitzung des Jahres in Berlin beschlossen die Selbstverwalter der DAK-Gesundheit auch neue Satzungsleistungen und den Haushalt 2017.

Dieter Schröder wird neuer Vorsitzender

Hans Bender verabschiedet sich aus der Selbstverwaltung der DAK-Gesundheit.

Der Verwaltungsrat hat Dieter Schröder (67) einstimmig zum Verwaltungsratsvorsitzenden gewählt. Der Diplom-Betriebswirt aus Sachsen-Anhalt löst Hans Bender (76) ab, der sich aus eigener Entscheidung aus der Selbstverwaltung der DAK-Gesundheit verabschiedet. Er war fast neun Jahre Vorsitzender und fast fünf Jahre stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates. Über seinen Nachfolger sagt Bender in Berlin: „Dieter Schröder hat in 22 Jahren als Geschäftsführer des Wasserverbandes Stendal-Osterburg wertvolle Erfahrungen mit einem großen Versorgungsunternehmen gesammelt. Er wird unsere Krankenkasse mit seiner konsensbezogenen Art entscheidend voranbringen. Dass er das kann, hat er schon als Vorsitzender des Finanzausschusses des Verwaltungsrates bewiesen.“

Ab 1. Januar 2017 setzt sich die Spitze des Verwaltungsrates bei der DAK-Gesundheit wie folgt zusammen: Dieter Schröder ist Vorsitzender und Horst Zöller stellvertretender Vorsitzender. Ihre Amtszeit endet im September 2017. Dann konstituiert sich nach der Sozialwahl 2017 ein neuer Verwaltungsrat, der den Vorsitz neu bestimmt.

Entscheidung für Mehrleistungen

Der Verwaltungsrat hat einer Satzungsänderung für Mehrleistungen zugestimmt. „Es wird Angebote geben, die weit über den gesetzlichen Standard hinausgehen“, kündigt Horst Zöller an. Die Mehrleistungen wurden zu Themen entwickelt, die vielen Versicherten besonders am Herzen liegen: sanfte Medizin, Früherkennung von Krankheiten und Kindervorsorge. „Das ganze Paket liegt jetzt bei unserer Aufsicht, dem Bundesversicherungsamt (BVA), zur Prüfung. Wir gehen davon aus, dass die Zustimmung im Januar kommt und wir dann über die Maßnahmen und Produkte im Einzelnen berichten können“, so Zöller.

21-Milliarden-Haushalt verabschiedet

Der Haushalt 2017 wird ein Volumen von 21 Milliarden Euro haben. Am meisten leistet die DAK-Gesundheit wieder bei Klinikaufenthalten, Arzneimitteln und ärztlichen Behandlungen. „Wir haben für Krankenhäuser mehr als 7,2 Milliarden Euro, für Arzneimittel 3,8 Milliarden und für Arztbehandlungen über 3,7 Milliarden eingestellt“, berichtet Dieter Schröder, Vorsitzender des Finanzausschusses. Obwohl es in einigen Bereichen zu einem Ausgabenanstieg kommt, bleibt jedoch der kassenindividuelle Beitragssatz unverändert. „Beitragsstabilität ist uns Verwaltungsräten sehr wichtig. Im Finanzausschuss wachen wir fortwährend über Einnahmen und Ausgaben unserer Kasse und behalten den Haushalt das ganze Jahr über im Blick“, so Schröder.

Das gesamte Statement zum Download.

Zuletzt aktualisiert:
Wed Sep 13 12:42:43 CEST 2017

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