Termine und Aktuelles

Nächste Sitzungstermine

  • Mittwoch, 06.09.2017 in Hamburg*
    (Letzte Sitzung XI. Amtsperiode)
  • Donnerstag, 07.09.2017 Hamburg*
    (Konstituierende Sitzung XII. Amtsperiode)
  • Donnerstag, 21.12.2017 in Berlin
    (NH Hotel Berlin-Alexanderplatz, Landsberger Allee 26-32, 10249 Berlin)

*Sitzungen in Hamburg finden im Konferenzbereich der Zentrale der DAK-Gesundheit (Nagelsweg 27 – 31, 20097 Hamburg) statt.

Nähere Informationen werden jeweils unter Bekanntmachungen veröffentlicht. Die Sitzungen des Verwaltungsrats sind grundsätzlich öffentlich und beginnen jeweils um 9 Uhr.

Informationen zu älteren Sitzungen des Verwaltungsrates finden Sie im Archiv.

Sitzung 30.03.2017

Ganz im Zeichen des Superwahljahres 2017 stand die März-Sitzung des Verwaltungsrates in Hamburg. Die Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter verabschiedeten ein Positionspapier zur Bundestagswahl. Außerdem diskutierte das Parlament Strategien des betrieblichen Gesundheitsmanagements für die Zukunft und Aspekte der Sozialwahl.

Forderungen an die zukünftige Bundesregierung

Horst Zöller (stv. Vorsitzender des Verwaltungsrats) und Dieter Schröder (Vorsitzender des Verwaltungsrats)

Klare Forderungen an die Bundesregierung: Dieter Schröder (Vorsitzender des Verwaltungsrats) und Horst Zöller (stv. Vorsitzender des Verwaltungsrats) mit dem Positionspapier der DAK-Gesundheit. (v. li. n. re.)

„Die Herausforderungen, denen sich eine neue Regierung stellen muss, sind groß“, sagte Dieter Schröder, Vorsitzender des Verwaltungsrates in seinem Statement zu Beginn der Sitzung. Neben verschiedenen struktur- und versorgungspolitischen Aufgaben im Gesundheitsbereich stehe auch eine Reform des Finanzierungsmodells an. „Es geht um die vollständige Rückkehr zur Finanzautonomie der gesetzlichen Krankenkassen“, so Schröder. „Wir wollen wieder kassenindividuell einen Gesamtbeitragssatz festlegen, den dann die Mitglieder und ihre Arbeitgeber je zur Hälfte übernehmen.“ Diese Forderung nach Beitragsparität ist auch im Sinne der im Verwaltungsrat vertretenen Arbeitgeber. Horst Zöller, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates, betonte am Rande der Sitzung: „Ich bin als Vertreter der Arbeitgeber überzeugt, dass die Rückkehr zur Beitragsparität eine leistungsfähige und effiziente Gesundheitsversorgung befördern wird.“

Das Positionspapier (pdf, 8,8 MB) zum Download.

Die Pressemeldung zu den Forderungen an die zukünftige Bundesregierung finden Sie auf unserem Presseserver.

Gesundes Arbeiten in Betrieben

Angesichts großer demografischer und technologischer Umwälzungen wird gesundes Arbeiten immer wichtiger. Die DAK-Gesundheit ist den Arbeitgebern ihrer Mitglieder beim betrieblichen Gesundheitsmanagement, kurz BGM, schon heute ein kompetenter Partner. Um für die Zukunft gewappnet zu sein, hat die DAK-Gesundheit einen wissenschaftlichen BGM-Beirat, der jetzt ein Thesenpapier veröffentlicht hat. „Wir diskutieren heute nicht mehr über die Notwendigkeit des betrieblichen Gesundheitsmanagements, sondern über bestmögliche Strategien und deren Umsetzung“, erklärt Horst Zöller. „Das Thesenpapier, das wir im Verwaltungsrat beschlossen haben, gibt hierzu ein Jahr nach dem Präventionsgesetz wichtige Impulse.“ Es beleuchte den Rahmen, in dem wir Präventionsmaßnahmen für die berufliche Lebenswelt von morgen entwickeln können, so Zöller.

Das einstimmig verabschiedete Thesenpapier (pdf, 81 KB) zum Download.

Bekenntnis zur Urwahl

Horst Zöller (stv. Vorsitzender des Verwaltungsrats) und Dieter Schröder (Vorsitzender des Verwaltungsrats)

Horst Zöller (stv. Vorsitzender des Verwaltungsrats) und Dieter Schröder (Vorsitzender des Verwaltungsrats) informieren sich an Gesundheitsterminals über die Sozialwahl. (v. li. n. re.)

„Wir bei der DAK-Gesundheit haben alle sechs Jahre eine echte Wahl für den Verwaltungsrat, eine Urwahl“, erklärte Dieter Schröder zum Thema Sozialwahl. Das sei nicht selbstverständlich, denn andere Kassen verzichteten auf eine Wahlhandlung. Der Verwaltungsrat fordert eine Wahlrechtsreform, um Urwahlen zu forcieren. „Sie sollen überall dort, wo sinnvoll und umsetzbar, zum Standard werden“, so Schröder. Zudem sollten Online-Wahlen bereits bei den kommenden Sozialwahlen 2023 durchgeführt werden. „Die Chance zur Wahl per Mausklick stellt eine zeitgemäße Variante dar, die unsere Sozialwahl zukunftsfähig macht“, so Schröder.

Die DAK-Gesundheit informiert ihre wahlberechtigten Mitglieder auf unterschiedlichen Wegen über die zur Wahl stehenden Kandidaten und Listen. Beispielsweise über Gesundheitsterminals, die bundesweit in ausgewählten Apotheken stehen und die Selbstdarstellungen der Listenträger auf ihren Bildschirmen präsentieren (siehe Foto).

Das gesamte Statement (pdf, 44 KB) zum Download.

Sitzung 22.12.2016

Die Verwaltungsräte haben einen neuen Vorsitzenden gewählt. Auf ihrer letzten Sitzung des Jahres in Berlin beschlossen die Selbstverwalter der DAK-Gesundheit auch neue Satzungsleistungen und den Haushalt 2017.

Dieter Schröder wird neuer Vorsitzender

Hans Bender verabschiedet sich aus der Selbstverwaltung der DAK-Gesundheit.

Der Verwaltungsrat hat Dieter Schröder (67) einstimmig zum Verwaltungsratsvorsitzenden gewählt. Der Diplom-Betriebswirt aus Sachsen-Anhalt löst Hans Bender (76) ab, der sich aus eigener Entscheidung aus der Selbstverwaltung der DAK-Gesundheit verabschiedet. Er war fast neun Jahre Vorsitzender und fast fünf Jahre stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates. Über seinen Nachfolger sagt Bender in Berlin: „Dieter Schröder hat in 22 Jahren als Geschäftsführer des Wasserverbandes Stendal-Osterburg wertvolle Erfahrungen mit einem großen Versorgungsunternehmen gesammelt. Er wird unsere Krankenkasse mit seiner konsensbezogenen Art entscheidend voranbringen. Dass er das kann, hat er schon als Vorsitzender des Finanzausschusses des Verwaltungsrates bewiesen.“

Ab 1. Januar 2017 setzt sich die Spitze des Verwaltungsrates bei der DAK-Gesundheit wie folgt zusammen: Dieter Schröder ist Vorsitzender und Horst Zöller stellvertretender Vorsitzender. Ihre Amtszeit endet im September 2017. Dann konstituiert sich nach der Sozialwahl 2017 ein neuer Verwaltungsrat, der den Vorsitz neu bestimmt.

Entscheidung für Mehrleistungen

Der Verwaltungsrat hat einer Satzungsänderung für Mehrleistungen zugestimmt. „Es wird Angebote geben, die weit über den gesetzlichen Standard hinausgehen“, kündigt Horst Zöller an. Die Mehrleistungen wurden zu Themen entwickelt, die vielen Versicherten besonders am Herzen liegen: sanfte Medizin, Früherkennung von Krankheiten und Kindervorsorge. „Das ganze Paket liegt jetzt bei unserer Aufsicht, dem Bundesversicherungsamt (BVA), zur Prüfung. Wir gehen davon aus, dass die Zustimmung im Januar kommt und wir dann über die Maßnahmen und Produkte im Einzelnen berichten können“, so Zöller.

21-Milliarden-Haushalt verabschiedet

Der Haushalt 2017 wird ein Volumen von 21 Milliarden Euro haben. Am meisten leistet die DAK-Gesundheit wieder bei Klinikaufenthalten, Arzneimitteln und ärztlichen Behandlungen. „Wir haben für Krankenhäuser mehr als 7,2 Milliarden Euro, für Arzneimittel 3,8 Milliarden und für Arztbehandlungen über 3,7 Milliarden eingestellt“, berichtet Dieter Schröder, Vorsitzender des Finanzausschusses. Obwohl es in einigen Bereichen zu einem Ausgabenanstieg kommt, bleibt jedoch der kassenindividuelle Beitragssatz unverändert. „Beitragsstabilität ist uns Verwaltungsräten sehr wichtig. Im Finanzausschuss wachen wir fortwährend über Einnahmen und Ausgaben unserer Kasse und behalten den Haushalt das ganze Jahr über im Blick“, so Schröder.

Das gesamte Statement zum Download.

Sitzung 28.09.2016

Wie soll die Führungsspitze der DAK-Gesundheit ab 2017 personell besetzt sein? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Herbstsitzung des Verwaltungsrates in Magdeburg. Das Gremium beschloss außerdem Satzungsmehrleistungen für Schwangere.

Hajo Hessabi in den Vorstand gewählt

Dr. rer. medic Hajo Hessabi
Der Verwaltungsrat hat Dr. rer. biol. hum. Hajo Hessabi (47) in den Vorstand der Krankenkasse gewählt. Der frühere Unternehmensberater löst Andreas Storm als stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ab, der dann zum Kassenchef aufrückt.

Der diplomierte Ingenieur Hessabi arbeitet seit 2014 beim Krankenhauskonzern Asklepios Kliniken GmbH und verantwortet dort das Thema Netzwerkmedizin. Zuvor war er Mitglied in der Geschäftsführung der Kliniken Schmieder. „Herr Dr. Hessabi bringt viel Erfahrung aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens mit“, äußert sich Hans Bender, Vorsitzender des Verwaltungsrates, zur Wahl. „Er hat für Asklepios unter anderem die Integration der Asklepioskliniken in ein zukunftsweisendes Kliniknetzwerk für Qualitätsmedizin verantwortet, in dem zur Zeit ca. 120 Partnerkliniken zusammenarbeiten“, so Bender. „In einem komplexer werdenden Gesundheitssystem sind wir ständig gefordert, unser Unternehmen konzeptionell weiterzuentwickeln“, sagt Horst Zöller. „Dr. Hessabi ist deshalb der richtige Mann“, betont der stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates.

Medizinische Extras für Schwangere

Der Verwaltungsrat der DAK-Gesundheit hat erweiterte Leistungen für werdende Mütter beschlossen. Die Aufsichtsbehörde für bundesweite gesetzliche Krankenkassen muss noch zustimmen, doch voraussichtlich im Oktober 2016 sollen spezielle Plus-Leistungen für Schwangere kommen. „Wir haben entschieden, dass sich unsere Krankenkasse an den Kosten für ausgewählte Leistungen bei Schwangerschaft beteiligt, die der medizinischen Vorsorge dienen“, erläutert Horst Zöller. Es sind zusätzliche Untersuchungen oder auch spezielle Präparate geplant. Werdende Mütter können aus einem Paket möglicher Leistungen wählen, wofür sie ihren Zuschuss von bis zu 100 Euro nutzen möchten. „Als Familienkasse mit hohem Qualitätsanspruch gehen wir hier bewusst über den gesetzlichen Standard hinaus“, so Zöller, „damit Kinder sich gesund entwickeln können und mögliche Risikofaktoren früh erkannt werden.“

Information zur Sozialwahl 2017

Ein wichtiges Thema für die Selbstverwalter ist auch die im nächsten Jahr anstehende Sozialwahl. Bei ihr wird alle sechs Jahre das Parlament der DAK-Gesundheit gewählt. Es ist eine sogenannte Listenwahl. Wer sich wählen lassen will, kommt nicht über eine Partei, sondern über eine Liste von einer vorschlagsberechtigten Arbeitnehmer- oder Versichertenvereinigung.

„Der Hauptausschuss des Verwaltungsrates hat entschieden, dass sich die zur Wahl zugelassenen Listen in einem Sonderdruck des Kundenmagazins fit! vorstellen werden“, erklärt Hans Bender. „Das halte ich für wichtig, denn unsere Listen sind nicht jedem bekannt.“ Die wahlberechtigten Mitglieder der DAK-Gesundheit sollen sich auf Grundlage der Listeninformationen fundiert eine Meinung bilden können. „Wir hoffen auf eine hohe Wahlbeteiligung. Schließlich geht es um die Zukunft unserer Krankenkasse“, so Bender.

Das gesamte Statement zum Download.

Sitzung 01.07.2016

Auf seiner ersten Sitzung nach vollzogener Fusion mit der BKK Beiersdorf begrüßte der Verwaltungsrat (VR) Andreas Storm als neuen Vorstand. Das Gremium nahm die Jahresrechnung 2015 ab und beschloss eine Satzungsmehrleistung für Diabetiker. Auf ihrer jährlichen Fachtagung diskutierten die Selbstverwalter die wachsende Bedeutung des Internets für die Krankenversicherung.

Andreas Storm als neuen Vorstand begrüßt

Andreas Storm ist neuer stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit. Er löst Claus Moldenhauer ab, der das Amt seit elf Jahren innehatte. Der frühere saarländische Gesundheitsminister verantwortet ab sofort bei der DAK-Gesundheit die Bereiche Personal, Organisation und IT-Services, sowie Kunden- und Geschäftsgebietsmanagement. Er kündigte vor dem Verwaltungsrat an, die Kundenbedürfnisse zum Maßstab seines unternehmerischen Handelns zu machen. Der stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates, Horst Zöller, begrüßte den Führungswechsel und den erneuten Zusammenschluss mit einer Betriebskrankenkasse. „Es ist richtig, alles aus der Sicht der Kunden zu sehen. Gerade im betrieblichen Umfeld können wir durch eine gute Betreuung punkten.“

Verwaltungsrat nimmt Jahresrechnung ab

Die DAK-Gesundheit leistet enorm viel für ihre Versicherten, das hat die Jahresrechnung 2015 erneut gezeigt. Auf den einzelnen Versicherten umgerechnet hat die DAK-Gesundheit im Jahr 2015 pro Kopf 3.212 Euro ausgegeben: für Medikamente, ärztliche Untersuchungen, Zahnfüllungen – und am meisten wieder für Behandlungen im Krankenhaus. „In den Kliniken lagen die Ausgaben umgerechnet bei durchschnittlich1.124 Euro pro Kopf“, erklärte Verwaltungsratschef Hans Bender im Vorfeld der Sitzung. Das Parlament der DAK-Gesundheit hat die Jahresrechnung einstimmig abgenommen. „Gesundheit ist ein wertvolles Gut. Unsere Kasse leistet dafür insgesamt rund 20 Milliarden pro Jahr“, so Bender.

High-Tech-Sensor für Diabetes-Patienten

Die DAK-Gesundheit übernimmt die Kosten für einen Hightech-Sensor für Kinder ab vier Jahren und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes. Auch erwachsene Patienten, die eine intensivierte Insulintherapie benötigen, sollen jetzt unter bestimmten Voraussetzungen zum Beispiel das „FreeStyle Libre“ der Firma Abbott bekommen. Sie müssen zum Messen des Zuckers dann nicht mehr so oft Fingerstechen. Vielmehr können sie durch einen schmerzlosen Scan des Sensors am Oberarm den Zuckerwert ganz einfach ermitteln. „Das neue Messverfahren ermöglicht auch einen besseren Einblick in den Glukoseverlauf“, so Zöller. Bereits im März hatte der Verwaltungsrat auf seiner Sitzung die Satzungsmehrleistung für Kinder beschlossen. „Sie wurde uns allerdings erst jetzt, zusammen mit der Mehrleistung für insulinpflichtige Erwachsene genehmigt“, erläuterte Hans Bender am Rande der Sitzung.

Wachsende Bedeutung des Internets

Einen Tag vor der Verwaltungsratssitzung fand am 30. Juni 2016 eine Fachtagung zur „Internetisierung in der Krankenversicherung“ in Hamburg statt. „Solche Fortbildungen sind extrem wichtig“, betonte Verwaltungsratschef Hans Bender, „damit wir unseren Aufgaben als Selbstverwalter gerecht werden können.“ Durch das Internet ergeben sich neue telemedizinische Chancen in der Versorgung von Patienten. „Wir haben ältere, wenig bewegliche Versicherte in unseren Reihen, die von einer Televisite beispielsweise enorm profitieren“, so Bender. Aber nicht nur für innovative Leistungsangebote bietet das Internet Chancen, sondern auch für den Kundenservice. „Die zunehmende Online-Affinität unserer Kunden beantworten wir mit modernen webbasierten Serviceangeboten“, so Hans Bender. Seit Anfang 2016 steht den Kunden neben einer Online- auch eine Facebook-Filiale offen. „Schnelligkeit und ein erstklassiger Service übers Internet müssen selbstverständlich sein“, so Bender.

Das gesamte Statement zum Download (pdf, 40 KB).

Zuletzt aktualisiert:
Thu Apr 13 14:19:46 CEST 2017

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