Der medizinisch-wissenschaftliche Beirat

Wissen und Erfahrung als Ideenschmiede

Planen, umsetzen, bewerten - die DAK-Gesundheit betreibt ihr modernes Versorgungsmanagement mit einem hochkarätig besetzten medizinisch-wissenschaftlichen Beirat an ihrer Seite. Anerkannte Experten aus Forschung und Praxis stellen uns ihr Wissen und ihre Erfahrungen zur Verfügung. Sie beraten uns bei der Planung von Projekten und diskutieren gemeinsam mit uns deren Ergebnisse. Die fruchtbare Zusammenarbeit ermöglicht ein neues Denken in Versorgungsabläufen und trägt dazu bei, dass die DAK-Gesundheit ihr Angebot an innovativen und qualitätsgesicherten Leistungen ständig ausbauen und verbessern kann.

Das Wissen der Wissenschaftler ermöglicht ein lernendes System, das jedem Kranken direkt und der Allgemeinheit insgesamt zugute kommt. Routinedaten von Krankenkassen sind für die Versorgungsforscher ein großer Wissensschatz. Sie können zum Beispiel Aufschluss darüber geben, wie häufig die Patienten zum Arzt gehen, welche Medikamente sie nehmen und ob es im Zusammenhang mit der Einnahme vermehrt zu unerwünschten Nebenwirkungen kommt.

Die DAK-Gesundheit profitiert von dieser Art der Versorgungsforschung, denn der Beirat beurteilt unter anderem auch die Qualität und die Ergebnisse von DAK-Gesundheit-Studien oder begleitet und evaluiert Pilotprojekte, mit denen die Kasse neue Versorgungsformen vor ihrer bundesweiten Einführung erprobt.

Kontakt: Dr. Elke Scharnetzky, Dr. Melanie Harling, Vorstandsreferat Versorgungsforschung
E-Mail: beirat [ät] dak [punkt] de

Weitere Informationen liefert die gemeinsame Veröffentlichung zur Versorgungsforschung von Prof. Dr. h.c. Rebscher und den Mitgliedern des Beirats im Deutschen Ärzteblatt.

Mitglieder des medizinischen Beirats

Professor Gerd Antes

Professor Dr. Gerd Antes

Prof. Dr. rer. nat. Gerd Antes ist seit 1997 Direktor des Deutschen Cochrane Zentrums und ist Gründungs- und Vorstandsmitglied (2001 – 2003 Sprecher) des Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin DNEbM e.V. Bis 2004 war er zudem Mitglied der Steering Group der Cochrane Collaboration.
Prof. Antes übt diverse Tätigkeiten im Themenfeld der evidenzbasierten Medizin (z.B. Aufbau eines deutschen Registers für klinische Studien, Wissenstransfer in die medizinische Praxis) aus und ist Mitglied in mehreren Beratungsgremien. Seit Februar 2012 lehrt er als Honorarprofessor an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau.

Professor Matthias Augustin

Professor Dr. Matthias Augustin

Professor Matthias Augustin ist Direktor des Instituts für Versorgungsforschung in der Dermatologie und bei Pflegeberufen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Dort lehrt er Gesundheitsökonomie und Lebensqualitätsforschung. Zudem leitet er das Competenzzentrum Versorgungsforschung in der Dermatologie (CVderm) und das Competenzzentrum Dermatologische Forschung (CeDeF). Prof. Augustin ist Facharzt für Dermatologie und Venerologie.

Das Institut für Versorgungsforschung in der Dermatologie und bei Pflegeberufen (IVDP) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf hat die Planung und Durchführung gesundheitsökonomischer, versorgungswissenschaftlicher und klinischer Studien zum Ziel. Schwerpunkt sind Haut- und Geschlechtskrankheiten, allergische Erkrankungen und Wunden. Das Institut führt die entsprechende Forschung unter Nutzung nationaler und internationaler Netzwerke durch. Klinische Zielsetzung ist die Zusammenführung einer interdisziplinären, sektorübergreifenden und evidenzbasierten Versorgung von Patienten mit chronischen Hauterkrankungen und Wunden.

Professor Claus Bartels

Professor Claus Bartels

Professor Claus Bartels ist Geschäftsführender Gesellschafter der MedAdvisors GmbH Hamburg und in dieser Funktion als Berater für die Gesundheitswirtschaft tätig. Zuvor leitete er das Universitätsklinikum Greifswald und das AK St. Georg in Hamburg. Prof. Bartels ist Facharzt für Chirurgie und Herzchirurgie und Professor für Thorax- und Kardiovaskularchirurgie an der Medizinischen Universität zu Lübeck.

Die von ihm geführte MedAdvisors GmbH ist als Unternehmensberatung spezialisiert auf die Entwicklung und Umsetzung fundierter Strategien zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit und langfristigen strategischen Aufstellung von Klinikbetrieben. Insbesondere Prozessanalysen und Prozessoptimierung bilden hierbei einen Schwerpunkt. Auf der Basis eines ganzheitlichen Beratungsansatzes bündelt die MedAdvisors GmbH erstmalig Kompetenz in der medizinischen Leitung von Krankenhäusern mit rechtlich kaufmännischer Expertise und wird so der Komplexität des Gesundheitsmarkts gerecht.

Mehr zu Professor Claus Bartels erfahren Sie auf seinem Internetauftritt.

Professor Jörg F. Debatin

Professor Jörg F. Debatin

Professor Jörg F. Debatin leitet seit September 2014 als Vice-President, Chief Technology Officer die globale Technologie- und Produktentwicklung von GE Healthcare, dem weltgrößten Medizintechnikhersteller. Zuvor führte er als CEO den privaten Labordienstleister amedes AG. Von 2003 bis 2011 war er als Ärztlicher Direktor und Vorsitzender des Vorstands des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf tätig. Davor leitete er das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Essen. Prof. Debatin ist Facharzt für Diagnostische Radiologie.

Professor Michael Freitag

Dr. Michael Freitag

Professor Michael Freitag leitet die Abteilung Allgemeinmedizin im Department für Versorgungsforschung an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg/European Medical School. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich der Versorgungsepidemiologie, der Versorgungsstrukturforschung und der Qualitätssicherung bzw. Qualitätsentwicklung. Hierzu gehören auch die intersektoralen Aspekte der Versorgung sowie die Stärkung der ambulanten Versorgung. Er ist Facharzt für Innere Medizin und Allgemeinmedizin sowie für Public Health und Präventivmedizin (USA) und verantwortet die Lehre im Fachgebiet Allgemeinmedizin für die Studierenden der European Medical School Oldenburg-Groningen, inkl. des ambulanten Hospitationsprogramms. Er ist Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) und der Ständigen Leitlinienkommission der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM).

Weitere Informationen finden Sie unter: www.uni-oldenburg.de/allgemeinmedizin

Professor Gerd Glaeske

Professor Gerd Glaeske

Professor Gerd Glaeske ist Leiter des Arbeitsbereichs Versorgungsforschung im Bereich Arzneimittel und sonstiger Leistungen sowie Professor für Arzneimittelanwendungsforschung am Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen. Er studierte Pharmazie und war von 2003 bis Herbst 2009 Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen. Seit 2006 ist Prof. Glaeske Mitglied im Vorstand und Geschäftsführer des Deutschen Netzwerkes Versorgungsforschung.

Die gesundheitswissenschaftliche Abteilung des Zentrums für Sozialpolitik der Universität Bremen beschäftigt sich mit allen Fragen des Gesundheitssystems auf lokaler, nationaler und international vergleichender Ebene. Sie folgt dabei einer institutionalistischen Ausrichtung, arbeitet inter- bzw. multidisziplinär und erhebt den Anspruch, politikrelevante Themen aufzugreifen und so zu einer wissenschaftsbasierten Politikberatung beizutragen. Zu den Forschungsschwerpunkten gehören die gesundheitsökonomische Evaluation, Pflegeökonomie, die ökonomische Analyse aktueller gesundheitspolitischer Fragen, die international vergleichende Gesundheitssystemforschung, betriebliches Gesundheitsmanagement sowie die Versorgungsforschung im Bereich Arzneimittel und sonstiger Leistungen

Professor J.-Matthias Graf von der Schulenburg

Professor J.-Matthias Graf von der Schulenburg

Professor J.-Matthias Graf von der Schulenburg ist Direktor des Instituts für Versicherungsbetriebslehre der Universität Hannover. Zudem leitet er die Forschungsstelle für Gesundheitsökonomie und Gesundheitssystemforschung und ist Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Versicherungswissenschaften. Er ist Gründungsvorsitzender des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie.

Die Forschung am Institut für Versicherungsbetriebslehre an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover umfasst primär alle ökonomischen Aspekte des Versicherungswesens. Mit einem Team von zehn Wissenschaftlern zählt die Forschungsstelle für Gesundheitsökonomie zu den größten universitären Einrichtungen ihrer Art in Deutschland. Die interdisziplinäre Forschungseinrichtung legt ihren Fokus auf alle ökonomischen Fragestellungen des Gesundheitswesens, insbesondere im Bereich der Evaluationsforschung und des Health-Technology-Assessments. Die Forschungsstelle für Gesundheitsökonomie versteht sich als wissenschaftlicher Ansprechpartner im internationalen Kontext und zu Fragestellungen mit europaweitem Bezug.

Professor Wolfgang Greiner

Professor Wolfgang Greiner

Professor Wolfgang Greiner ist Leiter für Gesundheitsökonomie und –management an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Zu seinen wissenschaftlichen Schwerpunkten zählen unter anderem die Lebensqualitätsforschung, das Disease Management und die Evaluation von Gesundheitsleistungen. Seit Mitte 2010 ist er zudem Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen.

Die Bielefelder Fakultät für Gesundheitswissenschaften wurde nach dem Muster unabhängiger „Schools of Public Health“ mit der Ausrichtung auf berufsverwertbare Grundlagenforschung und Lehre gegründet. Sie ist damit in der deutschen Tradition ein Fachbereich neuer Art, der nicht als monodisziplinäre Lehr- und Forschungseinheit arbeitet, sondern einer interdisziplinären und problemorientierten Arbeitsweise folgt. Die Erforschung körperlicher, seelischer und gesellschaftlicher Ausgangsbedingungen für Gesundheit und Krankheit sind zentrale Aufgabengebiete der interdisziplinären Gesundheitswissenschaften. Aus dieser Bestandsaufnahme werden Vorschläge und Modelle für eine angemessene Versorgung mit Gesundheitsdiensten abgeleitet und Organisationsprobleme des gesamten Gesundheitswesens diskutiert.

Professor Eckhard Nagel

Professor Eckhard Nagel

Professor Eckhard Nagel ist ärztlicher Direktor des Uniklinikums Essen. 2008 wurde Prof. Nagel durch den Präsidenten des Deutschen Bundestags in den Deutschen Ethikrat berufen. Außerdem ist er geschäftsführender Direktor des Instituts für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften der Universität Bayreuth.

Das Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften legt großen Wert auf Interdisziplinarität. Die Auswirkungen der sich kontinuierlich erneuernden Rahmenbedingungen auf das Gesundheitsverhalten der Menschen und die Versorgung der Patienten, aber auch auf den traditionellen ärztlichen Behandlungsauftrag und auf ethische Aspekte der Arzt-Patienten-Beziehung stellen die zentralen Forschungsinhalte des Instituts dar. Im Rahmen von vielfältigen Forschungsprojekten werden den Akteuren von morgen verschiedene Blickwinkel in das Gesundheitswesen eröffnet. Dies gilt auch im Hinblick auf eine enge Verzahnung mit der Praxis.

Dr. Willy Oggier

Dr. Willy Oggier hat an der Hochschule St.Gallen Volkswirtschaftslehre studiert und auf diesem Gebiet auch promoviert. Nach einigen Jahren Tätigkeit an der Hochschule St. Gallen hat er sich 1996 selbständig gemacht. Er ist Inhaber der Firma Dr. Willy Oggier Gesundheitsökonomische Beratungen AG und gehört heute zu den führenden Gesundheitsökonomen der Schweiz.

Weitere Informationen finden Sie unter www.willyoggier.ch

Professor Reinhard P. T. Rychlik

Professor Reinhard P. T. Rychlik

Professor Reinhard P. T. Rychlik ist Direktor des Instituts für empirische Gesundheitsökonomie in Burscheid. Er lehrt Gesundheitsökonomie an der medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. Prof. Rychlik studierte Humanmedizin, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie Psychologie und ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie.

Das Institut für Empirische Gesundheitsökonomie ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung auf den Gebieten der medizinischen, pharmazeutischen und ökonomischen Forschung. Ein hochqualifiziertes und erfahrenes Team von 30 Mitarbeitern aus den Bereichen Medizin, Naturwissenschaft und Sozial- und Wirtschaftswissenschaften verbindet Erfahrungen und Kenntnisse aus den Bereichen Marketing und Forschung. Seit 20 Jahren arbeitet das Institut für nationale und internationale Unternehmen und unterstützt diese in den Bereichen Erstattung und Versorgungsforschung.

Dipl.-Kauffrau Barbara Schulte

Dipl.-Kauffrau Barbara Schulte

Dipl.-Kauffrau Barbara Schulte ist Geschäftsführerin Finanzen und Infrastruktur am KRH Klinikum Region Hannover (KRH). Zuvor war sie seit 2012 kaufmännische Direktorin am Universitätsklinikum Essen und seit November 2007 als Vorstand für Wirtschaftsführung und Administration an der Universitätsmedizin Göttingen tätig. Zwei Jahre später erhielt sie den Preis "Healthcare-Managerin des Jahres 2009".

Das Klinikum Region Hannover steht für wohnortnahe Medizin und Pflege, hohe Behandlungsqualität und für umfassende Diagnostik und Therapie aus einer Hand. In der Landeshauptstadt Hannover und dem Umland betreibt das kommunale Unternehmen zwölf Krankenhäuser. Die Klinikgruppe mit 3.400 Betten und 8.500 Mitarbeitern versorgt jährlich rund 135.000 Patienten stationär und zudem 180.000 ambulant. Damit gehört die KRH-Gruppe zu den größten kommunalen Klinikunternehmen Deutschlands.

Professor Karl Wegscheider

Professor Karl Wegschneider ist Direktor des Instituts für medizinische Biometrie und Epidemiologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Professor Stefan N. Willich

Professor Stefan N. Willich

Professor Stefan N. Willich ist Direktor des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Berliner Charité. Seit mehr als zehn Jahren erforscht der Internist, Sozialmediziner und Flugmediziner mit seinem Team komplementärmedizinische Therapien und Prävention.

2007 gründete Prof. Willich die Ambulanz für Prävention und Integrative Medizin (CHAMP), die er seitdem leitet. Die Forschungsambulanz baut Brücken zwischen Wissenschaft und Praxis sowie Schul- und Alternativmedizin: Wissenschaftler, Ärzte, Psychologen und Gesundheitstrainer setzen Forschungsergebnisse aus der Prävention in die Praxis um. Ziel ist es, Gesunde und Kranke durch moderne Beratungskonzepte wie das Gesundheitscoaching zu nachhaltigen gesunden Lebensstilveränderungen zu befähigen. Im Sinne der Integrativen Medizin wird die konventionelle Medizin um komplementäre Methoden wie Akupunktur, Naturheilverfahren und Homöopathie erweitert, um Patienten die jeweils bestmögliche Therapie oder Therapiekombinationen anzubieten. Alle CHAMP-Projekte werden wissenschaftlich evaluiert. Für das innovative Konzept wurde CHAMP 2008 zum „Ort im Land der Ideen“ gekürt. Es besteht eine enge Kooperation mit der Hochschulambulanz für Naturheilkunde der Charité am Immanuel-Krankenhaus.

Zuletzt aktualisiert:
Fri Jan 22 08:13:14 CET 2016

Weitere Informationen

  • Broschüre Innovare

    Innovare

    Verschaffen Sie sich einen Eindruck von der wissenschaftlichen Arbeit des Beirats und werfen Sie einen Blick in die Broschüre Innovare (pdf, 11 MB).

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