Logo der Sozialwahl 2017

Bei der Sozialwahl können Millionen Menschen alle sechs Jahre darüber abstimmen, wer ihre Interessen in der Sozialversicherung vertreten soll.

Vertrauen ist gut, wählen ist besser

Bei der DAK-Gesundheit entscheiden die wahlberechtigten Mitglieder demokratisch, wer sich in der Selbstverwaltung für ihre Interessen einsetzen wird. Dafür wählen sie aus ihren Reihen insgesamt 28 Verwaltungsratsmitglieder, die zusammen mit zwei Verwaltungsratsmitgliedern der Arbeitgeber den Verwaltungsrat der DAK-Gesundheit bilden. Diese Männer und Frauen aus ganz Deutschland und den unterschiedlichsten Berufen und sozialen Gruppen kennen sowohl die Interessen der Beitragszahler als auch die der Patienten. Sie behalten beide im Blick, setzen sich für die Belange aller Kunden ein und gestalten so die Krankenversicherung aktiv mit. Der Verwaltungsrat trifft für die DAK-Gesundheit alle Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung.

Die Sozialwahl ist gelebte Demokratie. Die dadurch legitimierten Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter vertreten die Interessen der Versicherten und Arbeitgeber auch gegenüber der Politik. Dieser Einfluss wird durch eine möglichst hohe Wahlbeteiligung gestärkt.

Arbeitnehmer- und Arbeitgebervereinigungen statt Parteien

Die Sozialwahl ist eine Listenwahl. Es beteiligen sich aber keine politischen Parteien. Vielmehr können Gewerkschaften, andere selbstständige Arbeitnehmervereinigungen mit sozial- oder berufspolitischer Zielsetzung sowie deren Verbände Vorschlagslisten mit Kandidaten für das Parlament der DAK-Gesundheit aufstellen. Aber auch einzelne Mitglieder der DAK-Gesundheit haben die Möglichkeit, Wahlvorschläge zu machen und eine sogenannte freie Liste zu gründen. Für die Wahl der Arbeitgebervertreter können Arbeitgebervereinigungen, deren Verbände oder auch freie Listen von Arbeitgebern sich beteiligen. Über die Zulassung zur Wahl entscheidet der Wahlausschuss der DAK-Gesundheit.


Der rote Brief

Die Sozialwahl ist eine Briefwahl. Wählen können Mitglieder der DAK-Gesundheit, die am 01.01.2017 das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben. Mitversicherte Familienangehörige sind nicht wahlberechtigt.

Im April 2017, rechtzeitig vor dem Wahltag am 31.05.2017, verschickt die DAK-Gesundheit ihre Wahlunterlagen und legt einen roten Rückumschlag bei. Er ist bereits fertig adressiert und kann mit dem angekreuzten Wahlzettel darin ganz einfach und für den Wähler kostenlos in den nächsten Briefkasten geworfen werden. Deshalb prangt auf Plakaten und Wahlinformationen immer ein stilisierter roter Briefumschlag als Logo.

Bundes­wahl­be­auf­tragte

Bundeswahlbeauftragte für die Sozialversicherungswahlen 2017 ist Rita Pawelski, ihr Stellvertreter ist Klaus Wiesehügel. Beide haben zum 1. Oktober 2015 ihre Arbeit aufgenommen. Sie überwachen sämtliche Vorgänge rund um die Sozialwahl 2017 und sorgen für einen korrekten Ablauf der Wahlen. Darüber hinaus treffen sie alle Maßnahmen, die zur Vorbereitung und termingerechten Durchführung des Wahlverfahrens notwendig sind. So hat Rita Pawelski am 5. Oktober 2015 im Rahmen der Wahlankündigung (pdf, 124 KB) als Wahltag der nächsten Sozialwahl den 31. Mai 2017 und den offiziellen Wahlkalender (pdf, 55 KB) veröffentlicht.

Weitere Informationen des Bundeswahlbeauftragten finden Sie beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Wahlaus­schuss DAK-Gesundheit

Als unabhängiges Wahlorgan bereitet der Wahlausschuss der DAK-Gesundheit die Wahl des Verwaltungsrates in rechtlicher und technischer Hinsicht vor. Zudem sorgt er dafür, dass die Wahl selbst korrekt nach Wahlordnung abläuft sowie das Wahlergebnis unverzüglich ermittelt und amtlich festgestellt wird.

Der Wahlausschuss besteht aus dem Vorsitzenden sowie zehn weiteren Beisitzern. Alle Mitglieder des Wahlausschusses haben einen persönlichen Stellvertreter. Vorsitzender des Wahlausschusses ist Thomas Bodmer, Mitglied im Vorstand der DAK-Gesundheit. Die Beisitzer und ihre Stellvertreter wurden auf Vorschlag der im Verwaltungsrat vertretenen Listenträger berufen.

Anschrift des Wahlausschusses

Wahlausschuss der DAK-Gesundheit
c/o DAK-Gesundheit
Geschäftsstelle des Verwaltungsrates
Nagelsweg 27-31
20097 Hamburg

Telefon: 040 2396-1691
Telefax: 040 2396-1996

E-Mail: sozialwahl@dak.de

Die Sitzungen des Wahlausschusses sind öffentlich und werden unter Bekanntmachungen angekündigt.

Wahler­gebnis 2011

Rund 1,3 Millionen Mitglieder der DAK-Gesundheit haben bei der Sozialwahl 2011 ihre Stimme abgegeben. Dabei kam es zu folgendem Ergebnis:

ListeErgebnis in %in Sitzen

DAK Mitgliedergemeinschaft e.V.
Gewerkschaftsunabhängig, gegründet 1955
Versicherte und Rentner in der Kranken- und Rentenversicherung

41,7313

DAK – Versicherten- und Rentnervereinigung (DAK-VRV) e.V.

24,107

BfA-Gemeinschaft – Freie und unabhängige Interessengemeinschaft der Versicherten und Rentner in der Deutschen Rentenversicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Unfallversicherung e.V.

15,515

ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

12,06

3

Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Deutschlands e.V.
Kolpingwerk Deutschland
Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen e.V.

6,062

DHV – Berufsgewerkschaft e.V.

0,54

0

Nach der Sozialwahl 2011 haben sich die DAK, die BKK Gesundheit und die BKK Axel Springer am 1. Januar 2012 zur DAK-Gesundheit vereinigt. Weitere Vereinigungen folgten 2013 mit der BKK Saint-Gobain, 2015 mit der Shell BKK/LIFE und 2016 mit der BKK Beiersdorf AG. Bedingt durch die Fusion zum 1. Januar 2012 haben fünf der 2011 gewählten Versichertenvertreter ihre Plätze im Verwaltungsrat an drei Versicherten- und zwei Arbeitgebervertreter der vormaligen BKK Gesundheit abgetreten. Die aktuelle Zusammensetzung des Verwaltungsrates der DAK-Gesundheit finden Sie unter der Rubrik Listenträger.

Zuletzt aktualisiert:
Fri Aug 12 14:49:50 CEST 2016

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