Besprechung

Das Organ der Selbstverwaltung

Der Verwaltungsrat der DAK-Gesundheit

Als Körperschaft des öffentlichen Rechts hat die DAK-Gesundheit eine Selbstverwaltung. Das Organ dieser Selbstverwaltung ist der Verwaltungsrat, der sich aus 30 ehrenamtlichen Mitgliedern zusammensetzt.

Allge­meines

Die DAK-Gesundheit ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung. Das Organ der Selbstverwaltung ist der Verwaltungsrat. Er geht grundsätzlich aus den Sozialwahlen hervor, die alle sechs Jahre stattfinden, das nächste Mal im Jahre 2017.
Der amtierende Verwaltungsrat hat die Besonderheit, dass er nach den jüngsten Fusionen jeweils vom Bundesversicherungsamt berufen wurde.

Wer ist der Verwaltungsrat?

Der Verwaltungsrat der DAK-Gesundheit hat 30 Mitglieder (28 Versicherten- und zwei Arbeitgebervertreter). Sie arbeiten ehrenamtlich und sind wirtschaftlich nicht von der Kasse abhängig. Ihre unterschiedliche Herkunft, beispielsweise regional oder beruflich, entspricht der Vielfalt der Mitglieder der DAK-Gesundheit. Da die Verwaltungsratsmitglieder in der Regel selbst bei der DAK-Gesundheit versichert sind, kennen sie "ihre Kasse" und eine Gesundheitspolitik vom "grünen Tisch aus" ist ihnen daher fremd. Wie die Arbeit von Selbstverwaltern funktioniert, ist auch auf www.selbstverwaltung.de beschrieben.

Kontakt
E-Mail:verwaltungsrat [ät] dak [punkt] de
Telefon:040 2396-1691
Telefax:040 2396-1996
Postanschrift:c/o DAK-Gesundheit, Geschäftsstelle des Verwaltungsrats
Postfach 10 14 44
20009 Hamburg


Aufgaben

Was macht der Verwaltungsrat?

Der Verwaltungsrat entspricht im weitesten Sinne dem Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft. Er trifft alle Entscheidungen, die für die DAK-Gesundheit von grundsätzlicher Bedeutung sind. Er legt die Grundzüge der Geschäftspolitik fest, zum Beispiel in Leitlinien für die Arbeit des Vorstands, und bestimmt damit den Kurs der Kasse.
Der Vorstand hat die Aufgabe, dies umzusetzen. Er ist für alle Verwaltungsangelegenheiten und für das gesamte operative Geschäft zuständig. Der Verwaltungsrat wählt die Mitglieder des Vorstands für bis zu sechs Jahre; eine Wiederwahl ist möglich. Weitere wichtige Aufgaben des Verwaltungsrats sind, den Haushalt und die Satzung der DAK-Gesundheit zu beschließen. Damit entscheidet er beispielsweise über freiwillige Leistungen. In Leitlinien für die Arbeit des Vorstands legt der Verwaltungsrat zudem seine Vorstellungen unter anderem zur Gesundheits- und Sozialpolitik der DAK-Gesundheit fest. Darüber hinaus vertritt er seine Vorstellungen und Forderungen auch in der Öffentlichkeit und gegenüber der Politik.
Die Sitzungen des Verwaltungsrats sind grundsätzlich öffentlich. Übrigens: Der Verwaltungsrat der Krankenkasse DAK-Gesundheit ist zugleich der Verwaltungsrat der DAK-Gesundheit-Pflegekasse.

Welche Personen den Verwaltungsrat der DAK-Gesundheit bilden, zeigt die Rubrik Mitglieder des Verwaltungsrats.

Ausschüsse

Fachausschüsse

Um die vielfältigen Themenstellungen möglichst effektiv und effizient bearbeiten zu können, hat der Verwaltungsrat der DAK-Gesundheit sogenannte Fachausschüsse gebildet. Jeder Fachausschuss besteht aus zehn Personen, die der Verwaltungsrat aus dem Kreis seiner Mitglieder und stellvertretenden Mitglieder wählt.
In ihren nichtöffentlichen Sitzungen erörtern diese Ausschüsse die Themen aus fachlicher Sicht. Sie bereiten diese inhaltlich für den gesamten Verwaltungsrat vor, der sie dann in seinen Sitzungen abschließend berät. Darüber hinaus geben die Fachausschüsse in bestimmten Fällen Empfehlungen an den Verwaltungsrat dazu ab, wie dieser ihrer Meinung nach in bestimmten Fragen beschließen sollte.

Der Verwaltungsrat hat folgende Fachausschüsse gebildet:

  • Ausschuss für Gesundheits- und Sozialpolitik
  • Ausschuss für Organisation und Personal
  • Finanzausschuss
  • Hauptausschuss

Widerspruchsausschüsse

Niemand ist unfehlbar. Außerdem kann jede noch so ausgefeilte Bestimmung und jede noch so wohlgemeinte Entscheidung zu einem unbefriedigenden Ergebnis für den Versicherten führen. Daher ist es wichtig, dass diejenigen widersprechen können, die sich ungerecht behandelt fühlen. Versicherten haben daher das Recht, Widerspruch einzulegen. Entscheidungen können erneut überprüft und gegebenenfalls begründet oder zurückgenommen werden.

Dies fällt in den Zuständigkeitsbereich der Widerspruchsausschüsse, die sich im Fall eines Widerspruchs die Sachlage durch Beschäftigte der DAK-Gesundheit darlegen lassen. Im Anschluss entscheiden sie darüber, ob einem Widerspruch ganz oder teilweise stattgegeben und dadurch die Entscheidung der Kasse geändert wird oder ob der Widerspruch zurückgewiesen und somit die Auffassung der Kasse bestätigt wird.

Die Mitglieder der Widerspruchsausschüsse werden vom Verwaltungsrat gewählt. Die einzelnen Widerspruchsausschüsse haben ihren Sitz in verschiedenen Städten, was dem Charakter der DAK-Gesundheit als bundesweite Solidargemeinschaft entspricht.

Wer Widerspruch gegen Entscheidungen einlegen will, hat hierfür in der Regel einen Monat Zeit. Es ist allerdings empfehlenswert, zuvor mit dem jeweiligen Servicezentrum vor Ort Kontakt aufzunehmen. Denn ein Widerspruch hat nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn die Rechtslage wirklich keine andere Entscheidung zulässt. In vielen Fällen können Angelegenheiten telefonisch oder im persönlichen Gespräch mit einem Kundenberater der DAK-Gesundheit geklärt werden.

Zuletzt aktualisiert:
Thu Jul 23 12:40:11 CEST 2015

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