Was sind Wartesemester?

Der NC (Numerus clausus) ist zu hoch, der Studiengang überlaufen, deine Bewerbung wird abgelehnt. Und jetzt erzählen dir alle was von Wartesemestern, mit denen du dein Traumstudium bald beginnen kannst. Doch was ist das überhaupt?

Die Definition

Als Wartezeit wird der Zeitraum zwischen Abitur und dem Beginn des Studiums bezeichnet. Ein Wartesemester ist dabei ein Halbjahr (Semester), in dem du noch nicht studierst.

Die Regeln

Die Zählung der Wartesemester beginnt in dem Jahr, indem du dein Abitur gemacht hast. Solange du nicht immatrikuliert bist, werden die Wartesemester angerechnet. Ob und wie viele Wartesemester bei dir angerechnet werden können, wird automatisch bei deiner Bewerbung geprüft. Achtung! Wenn du dich immatrikulierst/einschreibst, werden keine Wartesemester mehr gezählt.

Das Wartesemester als Chance

Wer Wartesemester sammelt, kann in dieser Zeit einiges unternehmen, um sich weiterzubilden. Es ist möglich, eine Ausbildung zu machen, im Ausland zu studieren oder sich anderweitig fortzubilden. Alles Möglichkeiten, um Vorteile für das spätere Studium zu erlangen. Was du noch alles machen könntest, erfährst du in unserem Artikel "Wartesemester - kein Grund zu warten"

Die Irrtümer

Der bekannteste Irrtum ist wohl, dass die Wartesemester sich auf den NC auswirken (“Jedes Wartesemester verbessert meinen NC um 0,1“). Das ist falsch. Wartesemester und der NC stehen in keinem Verhältnis zueinander.