Leistungsdroge Ritalin – gefährliches Spiel mit der Gesundheit

Du bist in der Klausurphase und alles wächst dir über den Kopf? Du schläfst nicht mehr, der Stoff will trotz Nachtschichten nicht in deinen Kopf? Diese Situation scheint ausweglos. Doch du hast einen Kommilitonen, der trotz der Aufregung ganz ruhig und entspannt sein Pensum leistet. Und er schafft das mit einer kleinen, harmlos aussehenden Pille - Ritalin.

Diese erfundene Situation ist sicherlich nicht unbekannt unter Studenten. Ritalin, die bekannteste Leistungsdroge, ist weit verbreitet und wird von Studenten genommen, um den Druck im Studium auszuhalten. Doch was ist das für ein Mittel? Was sind die Wirkungen und Nebenwirkungen?

Die Droge „Ritalin“

Ritalin ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, das eigentlich für Kinder, die unter ADHS leiden, entwickelt wurde. Die Berufstätigen und Studenten entdeckten das Mittel Anfang der 2000er als Konzentrationsmittel. Denn das Mittel bewirkt, dass man bis zu sechs Stunden vollkommen konzentriert arbeiten kann. Die Einnahme erfolgt über eine Tablette oder in Form von Pulver durch die Nase.

Die Gefahr

Was zunächst sehr verlockend klingt, birgt unzählige Gefahren. Eine lange Liste an Nebenwirkungen verdeutlicht es: Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Magenbeschwerden, Panikzustände, Depressionen, Herz-Kreislauf-Beschwerden und bei Missbrauch sogar plötzlicher Tod. Die Liste macht klar, warum das Medikament nicht frei verfügbar ist, sondern nur gezielt verordnet werden darf.

Die Lösung

Seinen Organismus während stressiger Phasen zu stärken, ist nicht verkehrt. Doch solltest du dabei auf chemische Mittel verzichten. Du kannst deine Leistungsfähigkeit durch die richtige Ernährung und viel Bewegung schon ordentlich antreiben. Es lohnt sich also nicht, die Gesundheit aufs Spiel zu setzen, denn ein gesunder Körper funktioniert immer besser als ein kranker.