Mädchen ist erkältet entstanden durch zu viel Stress

Gesundheitsrisiken im Studium

Leistungsdruck und Stress können zu Gesundheitsrisiken im Studium führen. Denn seit der Umstellung auf Bachelor und Master ist das Studium so fordernd geworden, dass es unter Umständen sogar zum Gesundheitsrisiko werden kann. Zahlreiche Studien kommen zu dem Schluss, dass sich die Gesundheit von Studenten schneller verschlechtert als die der gleichaltrigen Allgemeinbevölkerung.

Stress, fehlender Ausgleich - die größten Gesundheitsrisiken für Studenten

  • Stress:
    Überforderung, ständiger Leistungsdruck und das permanente Konkurrenzdenken sind ein großes Problem für Studenten. Denn wirst du einmal mit diesen Problemen konfrontiert, führen sie unweigerlich zu Stress. Ein Faktor, der eine der größten Gefahren für die Gesundheit darstellt. Denn aus Stress können schnell schwerwiegende Krankheiten werden, deren Heilung viel Geduld und Selbstreflexion erfordern. Die bekanntesten Gesundheitsrisiken für Studenten sind Depressionen und das häufig erwähnte Burnout-Syndrom.
  • Fehlender Ausgleich:
    Neben dem stressigen Studium tendieren viele dazu, sich nicht ausreichend um ihre Gesundheit zu kümmern. Sport wird vernachlässigt und eine gesunde Ernährung ist nur noch Utopie. In dieser Lebensweise lauern viele Gesundheitsfallen.

Burnout, psychosomatische Symptome, Sucht - die häufigsten Krankheitsbilder im Studium

  • Burnout-Syndrom:
    Du bist eigentlich nie vor einer Aufgabe zurückgeschreckt und hast immer Leistung gebracht – doch auf einmal geht nichts mehr. Du fühlst dich leer und ausgelaugt. Du schaffst Aufgaben nicht mehr, egal wie klein sie sind. Zukunftsängste verbinden sich mit einem überkritischen Blick auf die Vergangenheit. Gleichzeitig fühlst du dich ständig müde und bist grundlos traurig. Alles Signale eines Burnout-Syndroms, das auch sehr häufig mit einer Depression verbunden ist.
  • Psychosomatische Symptome:
    Was mit der Psyche anfängt, kann sich schnell auf den Körper übertragen. Die Psychosomatik beschreibt diese Vorgänge. Hast du beispielsweise Bauchschmerzen, ohne dass ein Arzt ein wirkliches Leiden feststellen kann, oder Kopfschmerzen, die du dir nicht erklären kannst, kann das in diesen Bereich fallen.
  • Sucht:
    Wenn du jeden Abend Bier trinken musst, um überhaupt einschlafen zu können, ist das ein Indiz dafür, dass du süchtig bist. Der regelmäßige Konsum und ein unruhiges Verhalten, wenn dieser nicht eintritt, können häufig als Sucht gedeutet werden. Teste dich selbst und finde heraus, wie „abhängig“ du von verschiedenen Dingen bist.

Gesundheitsrisiken vermeiden - die besten Tipps

  • Besser planen:
    Steck nicht den Kopf in den Sand und versuch eine neue Struktur in deinen Alltag zu bringen. Wenn du richtig und sinnvoll planst, kannst du dem Stress und den Folgen aus dem Weg gehen. Wie du hier am besten vorgehst, findest du hier heraus.
  • Ausgleich schaffen:
    Das Studium ist wichtig, aber nicht alles. Such dir einen Ausgleich, der dich ablenkt und glücklich macht. Triff zum Beispiel deine Freunde, geh raus an die frische Luft oder treib ein bisschen Sport.
  • Hilfe suchen:
    Wenn die oben genannten Punkte ganz oder teilweise auf dich zutreffen, solltest du dir Hilfe suchen. Das ist überhaupt nicht schlimm, denn mit einem Husten gehst du ja auch zum Arzt – und so solltest du mit anderen gesundheitlichen Schwierigkeiten auch umgehen. An vielen Universitäten gibt es dafür Psychosoziale Beratungsstellen.

Wir haben vier Studenten und eine Azubine gefragt, wie Sie mit Stress umgehen. Eine ihrer Antworten findest du in unserem Video:

Anti-Stress-Video: Sport machen, der Spaß macht

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