Eignungstest – und jetzt?

Neben dem NC (Numerus clausus) und Motivationsschreiben fordern immer mehr Studiengänge Eignungstests. Aber wozu? Und wie kannst du dich auf sie vorbereiten?

Noch ein Test. Warum?

Die Abiturnote galt lange Zeit als beste Methode, um Fähigkeiten von Bewerbern einzuschätzen. Doch vielen Universitäten reicht diese Zahl nicht mehr aus. Sie möchten selbst die Qualifikation von Bewerbern testen. Das bietet ihnen die Möglichkeit der individuellen Bewertung der Bewerber – abseits der Note. Und dadurch können sie auch „Bewerber-Perlen“ erkennen, deren schulische Laufbahn nicht ganz rundlief.

Was für Tests gibt es?

Die Aufnahmeverfahren der Unis sind unterschiedlich komplex. Bei manchen Unis musst du nur einen schriftlichen Test ablegen und wirst dann aufgrund deines Abschneidens angenommen oder abgelehnt. Andere fordern hingegen nur ein persönliches Gespräch als Eignungstest – und wieder andere haben sogar mehrstufige Tests für Bewerber. Bei diesen Unis beginnen die Bewerber mit einem schriftlichen Test und müssen dann in einem persönlichen Gespräch oder einer Präsentation ihre Fähigkeiten weiter unter Beweis stellen.

Wie kannst du dich vorbereiten?

Wenn du herausgefunden hast, dass deine Uni einen Test fordert, musst du nicht nervös werden. Denn es geht nur darum, ob du die Grundvoraussetzungen für den Fachbereich erfüllst. Am besten versuchst du herauszufinden, wie die Tests der Vorjahre aussahen und holst dir vielleicht Tipps von anderen Studenten, die den Test schon gemacht haben. Neben der fachlichen Vorbereitung ist es nie verkehrt, noch einmal sein Allgemeinwissen aufzufrischen – das sind gern gestellte Fragen zu Beginn eines Tests.