Genehmigungspflicht von Krankentransporten zu ambulanten Behandlungen

Das neue Verfahren zur Umsetzung der Gesetzesänderungen

Die gesetzlichen Regelungen zur Genehmigungspflicht für Krankentransporte zu ambulanten Behandlungen stellen alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Bis auf Weiteres bitten wir Sie, nach folgendem Verfahren vorzugehen:

  • Wenn es sich um planbare Krankentransporte zur ambulanten Behandlung handelt, zwischen Verordnungs- und Transportdatum also mehrere Arbeitstage liegen, holen Sie bitte eine Vorabgenehmigung ein. Die bekannten Ansprechpartner der DAK-Gesundheit können Sie wie gewohnt kontaktieren.
  • Krankentransporte, die noch am Verordnungstag oder an einem Wochenende durchgeführt werden müssen, können Sie ohne vorherige Genehmigung abrechnen, wenn eine vollständig ausgefüllte Verordnung vorliegt.

Das muss eine vollständige Verordnung enthalten

Bitte achten Sie darauf, dass die ärztliche Verordnung immer vollständig ausgefüllt ist, damit die Genehmigung ebenso wie die Abrechnung der Leistung möglichst reibungslos verläuft. Eine Verordnung muss folgende Angaben enthalten:

  • den Anlass der Fahrt
  • die medizinische Notwendigkeit
  • Angaben zu der für den Transport notwendigen medizinisch-technischen Ausstattung und der medizinisch-fachlichen Betreuung. Ein Kreuz im Feld „Krankentransportwagen“ auf dem Verordnungsblatt (Muster 4) reicht nicht aus.

Unvollständige Verordnungen müssen wir leider mit der Bitte um Ergänzung zurückschicken.

Ausnahmen von der Genehmigungspflicht

Folgende Krankentransporte müssen nicht vorher genehmigt werden:

  • von oder zu einer stationären Behandlung im Krankenhaus
  • zu vor- und nachstationären Leistungen im Krankenhaus (§ 115 a SGB V)
  • zu ambulanten Operationen (§ 115 b SGB V)
  • zu Vor- und Nachbehandlungen ambulanter Operationen

Bei weiteren Fragen melden Sie sich gern bei uns.

Zuletzt aktualisiert:
Mon Apr 11 11:14:10 CEST 2016

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