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Übernimmt die DAK-Gesundheit die Vorsorge-Kosten?

Die Kosten für Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt für Kleinst- und Kleinkinder übernimmt Ihre DAK-Gesundheit.

Das Milchzahngebiss ist bei Kindern bereits im Alter von zwei Jahren vollständig ausgeprägt, aber schon das erste Zähnchen im Mund (mit etwa sechs Monaten) ist bereits anfällig für Karies. Zahnprophylaxe ist daher für Kinder ein Muss, sobald der erste Zahn in der Mundhöhle sichtbar wird. Denn: Treten einmal Schäden an den Milchzähnen auf, hat das häufig auch Konsequenzen für die bleibenden Zähne. Nehmen Sie also die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen für die Kleinen wahr.

Bei der Früherkennungsuntersuchung werden Zähne und Mundhöhle sorgfältig untersucht. In manchen Fällen trägt der Zahnarzt zusätzlich Fluorid auf die Zähne auf. Das Mineral stärkt den Zahnschmelz und beugt Karies vor. Zudem informiert der Arzt über zahnfreundliche Ernährung und gibt Tipps zur richtigen Pflege.

FU1 und FU2: zusätzliche Vorsorge für Babys und Kleinkinder

Zahnuntersuchungen für Kinder zwischen dem 6. und 36 Lebensmonat

Die zahnärztliche Vorsorge bei Kindern beginnt bereits zwischen dem 6. und dem 9. Lebensmonat mit der ersten Früherkennungsuntersuchung. Die zweite Untersuchung findet zwischen dem 10. und dem 20. Lebensmonat statt, die dritte sollte zwischen dem 21. und dem 33. Lebensmonat folgen. Bis zum 6. Lebensjahr kommen drei weitere Termine hinzu.

Im Rahmen dieser zusätzlichen Untersuchungen kontrolliert der Zahnarzt die Zahngesundheit Ihres Kindes von Anfang an und klärt Sie über Risiken und den Schutz vor Karies und Erkrankungen im Mund auf. Bei Bedarf erhalten Eltern auch eine praktische Anleitung für die optimale Zahnpflege bei ihrem Kind.
Die DAK-Gesundheit trägt sämtliche Kosten dieser zusätzlichen Früherkennungsuntersuchungen.

Wie läuft die Zahnprophylaxe für Kinder mit 6 bis 17 Jahren ab?

Ab dem sechsten Lebensjahr fallen die Milchzähne nach und nach aus. Damit das Gebiss weiterhin vor Karies und Zahnfleischerkrankungen geschützt wird, erhalten Kinder ab sechs Jahren bis zur Volljährigkeit zweimal im Jahr eine sogenannte Individualprophylaxe. Die DAK-Gesundheit übernimmt die Kosten für die Zahnbehandlung.

Der Zahnarzt überprüft die Mundhygiene, untersucht das Zahnfleisch und informiert darüber, wie man Zähne mit der richtigen Ernährung und Pflege gesund hält. Besonders anfällig für Karies sind die Zahnzwischenräume. Hier gelangt keine Zahnbürste hinein, Bakterien gedeihen hier prächtig. Daher sind spezielle Hilfsmittel gefragt, mit denen man spielend leicht die Bakterien entfernen kann: Zahnzwischenraumbürstchen oder Zahnseide. Die richtige Anwendung dieser Hilfsmittel wird im Rahmen der Prophylaxesitzungen geübt. Auch die Kauflächen der hinteren Seitenzähne benötigen eine gründliche Entfernung der Bakterien. In manchen Fällen, wenn das Kariesrisiko recht hoch ist, versiegelt der Zahnarzt diesen Bereich mit einer dünnen Kunststoffschicht. Kariesbakterien haben es dann schwerer, sich auszubreiten.

Vorsorgeuntersuchung in der Gruppe

Zusätzlich werden Kinder unter zwölf Jahren im Rahmen der Gruppenprophylaxe für das Thema Zahngesundheit sensibilisiert. Diese findet in der Schule oder im Kindergarten direkt vor Ort statt. Neben einer Kontrolluntersuchung erhalten die Kinder altersgerechte Tipps zur täglichen Zahnpflege und werden über zahngesunde Ernährung informiert. Dazu kooperiert die DAK-Gesundheit mit Zahnärzten und Gesundheitsämtern in Ihrer jeweiligen Region.

Eigenständigkeit fördern – was ist das Bonusheft für Kinder?

Kindern ab zwölf Jahren händigt der Zahnarzt ein Bonusheft aus, in dem er die halbjährlichen Kontrolltermine bestätigt. Pro Untersuchung gibt es einen Stempel – und der ist bares Geld wert: Wer seine Zähne zweimal im Jahr vom Zahnarzt kontrollieren lässt, erhält bei einer Zahnersatztherapie höhere Zuschüsse. Fünf Jahre regelmäßige Vorsorge erhöhen den Festzuschuss um 20 Prozent. Wer zehn Jahre nachweisen kann, bekommt sogar 30 Prozent mehr. Positiver Nebeneffekt: Kinder und Jugendliche übernehmen durch die regelmäßigen Kontrolltermine schnell selbst die Verantwortung für ihre Zahngesundheit.