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Wer vertritt Ihre Pflegeperson?

Diese Entscheidung überlassen wir Ihnen: Die Verhinderungspflege können Angehörige, Freunde, Nachbarn oder ein ambulanter Pflegedienst übernehmen. Auf diese Weise können Sie auch während der Abwesenheit Ihrer Pflegeperson in Ihrer gewohnten Umgebung bleiben.
Diese Möglichkeit kommt für Sie nicht in Frage? Alternativ können Sie auch für eine Kurzzeitpflege in einem Pflegeheim wohnen, in dem das Pflegepersonal Sie rund um die Uhr betreut. 

Wie hoch ist das Verhinderungspflegegeld?

Verhinderungspflegegeld bis zu 1.612 Euro steht Ihnen unter folgenden Voraussetzungen für maximal sechs Wochen im Kalenderjahr zu: 

  • Sie haben Pflegegrad 2 bis 5.
  • Sie werden seit mindestens sechs Monaten zu Hause gepflegt. 
  • Ein Pflegedienst, entfernte Verwandte, Nachbarn oder Bekannte pflegen Sie im Regelfall.

Übernehmen Angehörige oder ein Mitglied Ihres Haushaltes die Verhinderungspflege, dürfen wir hierfür maximal das 1,5-fache Ihres monatlichen Pflegegeldes zahlen. Zusätzliche Ausgaben Ihres Angehörigen wie Fahrkosten oder auch einen Verdienstausfall übernehmen wir bis zum Verhinderungspflege-Höchstbetrag von 1.612 Euro.
In dem Zeitraum, in dem Sie die Verhinderungspflege beanspruchen, zahlen wir Ihnen für maximal sechs Wochen im Kalenderjahr das Pflegegeld zur Hälfte weiter.

Kurzzeit- und Verhinderungspflege kombinieren?

Wenn Ihnen noch Leistungsbeiträge der Kurzzeitpflege zustehen, kann sich das Geld für die Verhinderungspflege um bis zu 50 Prozent auf 2.418 Euro erhöhen. 

Besonderheit: stundenweise Verhinderungspflege

Es gibt die Möglichkeit, dass Ihre Pflegeperson auch stundenweise entlastet wird. Voraussetzung ist, dass sie weniger als acht Stunden am Tag bei Ihnen sein kann. 
Beispiele:

  • Ihre Pflegeperson nimmt einen Termin wahr, zum Beispiel beim Arzt oder Friseur.
  • Die Pflegeperson nimmt für drei Wochen nachmittags an einem Seminar teil; vormittags übernimmt sie die Pflege weiterhin.

In diesem Fall haben Sie immer noch Anspruch auf sechs Wochen reguläre Verhinderungspflege im Kalenderjahr. Und das bisher bezogene Pflegegeld wird in vollem Umfang weitergezahlt.