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Was umfasst die U2?

Vor der Behandlung fragt Ihr Kinderarzt, wie es Ihrem Baby in den ersten Tagen nach der Geburt ergangen ist. Es folgt ein spezieller Hörtest für Neugeborene, eine Besprechung der karieshemmenden Fluoridprophylaxe und das Neugeborenenscreening.

Außerdem sind folgende Untersuchungen Teil der U2:

  • Kontrolle der Herztöne
  • Messung der Körpergröße und des Kopfumfangs
  • Feststellung des Gewichts
  • Untersuchung des Skelettsystems
  • Untersuchung der Brust-, Bauch- und Geschlechtsorgane
  • Begutachtung des Hautbilds
  • Überprüfung der Entwicklung von Motorik und Nervensystem


Was ist das Neugeborenenscreening?

Das Neugeborenenscreening erfolgt in den ersten 72 Lebensstunden Ihres Babys. Wurden Sie bereits aus dem Krankenhaus entlassen, übernimmt das Screening der Kinderarzt oder die Hebamme, die Sie im Wochenbett betreut.

Dazu wird Ihrem Kind etwas Blut aus der Vene am Handrücken oder der Ferse abgenommen. Mit diesem Bluttest lassen sich angeborene Stoffwechselerkrankungen und hormonelle Störungen erkennen. Werden solche seltenen Beeinträchtigungen entdeckt, können sie früh behandelt und oft Folgeschäden vermieden werden.

Mukoviszidose-Test beim Baby

Zum Neugeborenenscreening gehört auch der Mukoviszidose-Test, der nach einem ausführlichen Beratungsgespräch und der Einwilligung der Eltern vorgenommen wird.

Bei Mukoviszidose produziert der Körper zähflüssige Sekrete, die zum Beispiel der Lunge schaden können. Falls diese seltene Erbkrankheit festgestellt werden sollte, kann direkt eine Therapie eingeleitet werden.

Kostenübernahme der U2

Ihre DAK-Gesundheit trägt die Kosten für die Vorsorgeuntersuchung U2. Diese werden direkt über die Gesundheitskarte Ihres Kindes abgerechnet. Haben Sie die Karte noch nicht vorliegen, stellt Ihnen ein DAK-Servicezentrum in Ihrer Nähe gerne eine Mitgliedsbescheinigung aus.

Gelbes Heft

Die Ergebnisse aller Vorsorgeuntersuchungen für Kinder werden in das sogenannte „Gelbe Heft“ eingetragen. Dieses erhalten Sie direkt nach der Entbindung im Krankenhaus oder beim Kinderarzt.

Damit Sie die darin dokumentierten vertraulichen Informationen nicht an Dritte weitergeben müssen, beinhaltet das Gelbe Heft eine abtrennbare Teilnahmekarte, auf der die Untersuchungen bestätigt werden. Mit dieser können Sie bei Bedarf belegen, welche Früherkennungsangebote Sie für Ihr Kind wahrgenommen haben, zum Beispiel beim Eintritt in die Kita.