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Kostenübernahme aus medizinischen oder anderen Gründen

Die DAK-Gesundheit übernimmt die Kosten eines Schwangerschaftsabbruches, wenn dieser aus medizinischen Gründen oder einer sogenannten kriminologischen Indikation (zum Beispiel aufgrund einer Vergewaltigung) erfolgt.
Medizinische Gründe liegen vor, wenn durch die Schwangerschaft für Sie  Lebensgefahr oder die Gefahr einer schwerwiegenden Beeinträchtigung Ihres körperlichen oder seelischen Gesundheitszustandes besteht. Die Kosten rechnen wir über die Gesundheitskarte ab.

Kostenübernahme nach Schwangerschaftskonfliktberatung

Auch wenn keine medizinischen Gründe für einen Schwangerschaftsabbruch vorliegen, können Sie sich für einen Abbruch entscheiden. Falls Sie sich nicht sicher sind, ob Sie das Kind bekommen möchten, haben Sie bis zur 12. Woche nach der Empfängnis Zeit für eine Entscheidung.
Wir übernehmen dann die Kosten für einen Abbruch, wenn Sie Ihrem Arzt eine Schwangerschaftskonfliktberatung einer anerkannten Beratungsstelle - zum Beispiel von AWO, Pro Familia oder der Diakonie - nachweisen und Ihr Nettoeinkommen nicht mehr als 1216 Euro monatlich (ab 1.7.2020: 1258 Euro) beträgt.
Die Einkommensgrenze erhöht sich für jedes im Haushalt lebende Kind um 288 Euro (ab 1.7.2020: 298 Euro). Eine weitere Erhöhung der Einkommensgrenze ist möglich, wenn die Wohnungskosten 356 Euro (ab 1.7.2020: 368 Euro) übersteigen.
Bitte stellen Sie vor dem Abbruch für die Kostenübernahme einen Antrag.

Schnelle und persönliche Beratung durch die DAK-Gesundheit

Wir beraten Sie schnell und unkompliziert in dieser Situation. Bitte vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin unter 040 325 325 555
Wir besprechen dann die weiteren Schritte und prüfen eine Kostenübernahme. Ihre Daten werden absolut vertraulich behandelt und nicht gespeichert.