Sicherheitshinweis

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Unterstützt die DAK-Gesundheit bei den Kosten für die künstliche Befruchtung?

Ja, unter bestimmten Voraussetzungen übernehmen wir 50 Prozent der Kosten für die künstliche Befruchtung. Das gilt insgesamt für die ersten drei beantragten Behandlungen beziehungsweise für maximal drei Behandlungsversuche sowie für alle gesetzlich berechnungsfähigen Leistungen im Zusammenhang mit einer Kinderwunschbehandlung.

Unter welchen Voraussetzungen erfolgt die Kostenübernahme?

  • Das Paar ist verheiratet.
  • Beide Partner haben das 25. Lebensjahr vollendet. Weibliche Versicherte müssen unter 40 Jahre und männliche Versicherte unter 50 Jahre alt sein. 
  • Es dürfen nur Ei- und Samenzellen des Ehepaars verwendet werden.
  • Der behandelnde Mediziner muss eine vertragliche Zulassung für die Kinderwunschbehandlung haben und gute Chancen sehen, dass die Frau durch die künstliche Befruchtung schwanger wird.
  • Der ärztliche Behandlungsplan muss vor Beginn der Kinderwunschbehandlung im Original bei der DAK-Gesundheit eingereicht werden.


Generell gilt: Die Gründe, die eine Schwangerschaft verhindern, sind vielfältig und betreffen Frauen wie Männer gleichermaßen. Beide Ehepartner sollten sich daher im Vorfeld gründlich ärztlich untersuchen und beraten lassen.

Ihre Vorteile

  • Kostenbeteiligung bei künstlicher Befruchtung in Höhe von 50 Prozent
  • Einfache Abrechnung über die Versichertenkarte
  • Maximal drei Behandlungsversuche

Wie übernimmt die DAK-Gesundheit die Kosten?

Die Arztpraxis rechnet den Anteil der DAK-Gesundheit (50 Prozent der Behandlungskosten) direkt über Ihre DAK-Versicherungskarte mit uns ab. Bitte beachten Sie, dass Ihr Behandlungsplan bei uns im Original vorliegen muss, damit wir den Kostenanteil übernehmen können.

Wie läuft eine künstliche Befruchtung ab?

Es gibt zwei gängige Verfahren für den Eingriff. Je nach Ursache und gestellter Diagnose wählt Ihr Arzt die passende Methode für die künstliche Befruchtung aus. Am häufigsten angewandt mit einer Erfolgsrate von bis zu 20 Prozent werden:

  • In-vitro-Fertilisation (IVF)

    Die Methode kann unter anderem bei verschlossenen Eileitern, Endometriose sowie bei schlechter Samenqualität angewandt werden. Dabei werden die Eizelle der Frau und die Samenzellen des Mannes in einem Reagenzglas zusammengebracht. Bei einer erfolgreichen Befruchtung setzt der Arzt die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter ein.

  • Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)

    Sind die Spermien des Mannes zu unbeweglich, wendet der Arzt in der Regel diese Methode an. Dabei injiziert er eine Samenzelle mithilfe einer sehr feinen Nadel direkt in die Eizelle.