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Wann muss ich Fahrkosten vorher genehmigen lassen?

Wenn Sie zu einer ambulanten Behandlung fahren, müssen Sie die Fahrkosten vorher von uns genehmigen lassen. Wir übernehmen die Kosten für Fahrten zur ambulanten Behandlung in Ausnahmefällen, wie zum Beispiel:

  • Fahrten für Serienbehandlungen, wie zum Beispiel bei einer onkologischen Chemo- oder Strahlentherapie
  • Fahrten zur Dialyse
  • ambulante Fahrten mit dem Krankentransportwagen unabhängig von der Erkrankung

Wichtig: Reichen Sie uns hierzu die ärztliche Verordnung für die Krankenbeförderung bitte schnellstmöglich über einen dieser Wege ein. Andernfalls können wir Ihre Kosten aus rechtlichen Gründen nicht übernehmen. 

Wir prüfen Ihre Verordnung so schnell wie möglich und melden uns anschließend bei Ihnen. 

Beachten Sie bitte: Die ärztliche Verordnung ist spätestens an dem Tag der Fahrt auszustellen. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin entscheidet über die medizinische Notwendigkeit des Beförderungsmittels.

Unter bestimmten Voraussetzungen benötigen Sie für ambulante Fahrten keine vorherige Genehmigung, aber weiterhin eine ärztliche Verordnung:

  • Sie haben einen gültigen Schwerbehindertenausweis mit Merkzeichen "aG" (außergewöhnliche Gehbehinderung), "Bl" (Blindheit) oder "H" (Hilflosigkeit).
  • Sie haben den Pflegegrad 4 oder 5.
  • Sie haben den Pflegegrad 3 und sind zusätzlich dauerhaft in Ihrer Mobilität eingeschränkt, was ärztlich bescheinigt wurde.
  • Sie haben bis zum 31.06.2016 die Pflegestufe 2 erhalten.


Auch hier gilt: Fahrten mit dem Krankentransportwagen zur ambulanten Behandlung sind immer vor der Fahrt einzureichen, auch wenn ein grundsätzlicher Anspruch auf ambulante Fahrten besteht.

Für Fahrten mit dem PKW oder den öffentlichen Verkehrsmitteln benötigen Sie keine ärztliche Verordnung – unabhängig davon, ob Sie ambulant oder stationär behandelt werden. Nutzen Sie einfach den Antrag auf Fahrkostenerstattung. Hier gilt ebenfalls: Wir übernehmen die Kosten nur, wenn die Anspruchsvoraussetzungen wie Dialyse, Chemo-/Strahlentherapie, Merkzeichen etc. vorliegen und es sich um die nächsterreichbare, geeignete Behandlungseinrichtung handelt.

Für welche Fahrten übernimmt die DAK die Kosten?

Für die folgenden Fahrten übernehmen wir die Fahrkosten, sofern Sie zur nächstgelegenen, geeigneten Behandlungsmöglichkeit fahren:

  • Rettungsfahrten ins Krankenhaus
  • Fahrten zu vorstationären Behandlungen: Wenn Sie zum Beispiel vor einer OP zu einer Untersuchung ins Krankenhaus müssen. Wir übernehmen die Kosten an maximal 3 Behandlungstagen innerhalb von 5 Tagen vor dem Krankenhausaufenthalt.
  • Fahrt zur Aufnahme und Entlassung bei vollstationären Behandlungen
  • Fahrten zu nachstationären Behandlungen im Krankenhaus, wie zum Beispiel für eine Kontrolle nach einer OP. Hierfür übernehmen wir die Kosten für maximal 7 Behandlungstage innerhalb von 14 Tagen nach dem Krankenhausaufenthalt.
  • Fahrt zur teilstationären Behandlung
  • Fahrt zur ambulanten Operation, wenn Ihr Arzt bescheinigt, dass Sie dadurch einen längeren Krankenhausaufenthalt vermeiden.
  • Fahrten zu Serienbehandlungen, wie zum Beispiel zu einer onkologischen Chemo- oder Strahlentherapie
  • Fahrten zur Dialyse
  • An- und Abreisefahrten zu Ihrer von uns genehmigten Reha
  • Für Fahrten zur ambulanten Behandlung gelten besondere Ausnahmeregelungen

In folgenden Fällen dürfen wir Ihre Fahrkosten nicht übernehmen:

  • Rücktransport aus dem Ausland
  • Voraussetzungen zur ambulanten Behandlung sind nicht erfüllt
  • genehmigungspflichtige Fahrten wurden vor der Fahrt nicht von uns genehmigt
  • zwingender medizinischer Grund liegt nicht vor
  • Kosten der ärztlichen Behandlung werden nicht übernommen
  • Fahrten zum Abstimmen von Arztterminen, das Erfragen von Befunden sowie das Abholen von Verordnungen und Rezepten
Im Notfall

Falls Sie krank sind, die Praxis Ihres Hausarztes aber bereits geschlossen ist, können Sie sich auch an den ärztlichen Notdienst wenden. Sie erreichen die Ärzte dort unter 116 117. 
In lebensbedrohlichen Fällen wählen Sie bitte sofort den Rettungsdienst unter 112.

Wie erfolgt die Abrechnung und Erstattung?

  • Für Fahrten mit dem Taxi, Sondermietwagen (z.B. Rollstuhltransport) oder einem Krankentransport muss der Fahrdienst einen Vertrag mit der DAK-Gesundheit haben, damit die Fahrkosten direkt mit uns abgerechnet werden können. Legen Sie dazu Ihrem Fahrdienst die Verordnung bzw. unsere Genehmigung zur Abrechnung vor. Es entstehen keine weiteren Kosten für Sie. Lediglich die gesetzliche Zuzahlung müssen Sie an den Fahrdienst zahlen.
  • Wählen Sie einen Fahrdienst ohne Vertrag? Informieren Sie sich bitte bei uns über gegebenenfalls anfallende Kosten. Bei der Organisation der Fahrten helfen wir Ihnen gerne. Wir arbeiten mit vielen Partnerunternehmen zusammen, die direkt mit uns abrechnen. Sie erreichen einen Kundenberater im DAK-Servicezentrum in Ihrer Nähe
  • Für Fahrten mit dem PKW oder öffentlichen Verkehrsmitteln benötigen wir keine Verordnung. Füllen Sie bitte den Antrag auf Fahrkostenerstattung aus und reichen Sie ihn mit Ihren Quittungen und einer Anwesenheitsbescheinigung vom Arzt ein. Dafür gilt eine Verjährungsfrist von vier Jahren.
  • Sofern Sie eine Rechnung von Fahrdienst erhalten haben, benötigen wir neben der Verordnung auch einen Zahlungsnachweis.
     

Was bekomme ich erstattet?

  • Bei allen Transportmitteln: Die Fahrkosten zum nächst erreichbaren geeigneten Arzt oder Krankenhaus, sofern ein Anspruch auf Fahrkosten besteht, abzüglich der gesetzlichen Zuzahlung
  • Bei Fahrten mit dem PKW: Kilometerpauschale (0,20 Euro pro Kilometer) oder die verauslagten Kosten für öffentliche Verkehrsmittel (Fahrkarte der 2. Klasse unter Nutzung von Preisermäßigungen)
     

Was muss ich dazu zahlen?

Pro Fahrpreis zahlen Sie eine gesetzliche Zuzahlung von 10 Prozent der Kosten, mindestens 5 Euro und maximal 10 Euro. Dies gilt auch für die Fahrten Ihrer Kinder. Bitte beachten Sie, dass Sie bei geringen Fahrkosten keine Erstattung erhalten, da wir die die gesetzliche Zuzahlung berücksichtigen. Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie sich von den Zuzahlungen befreien lassen

Wer sind unsere Vertragspartner und welche Transportmittel gibt es?

Die DAK-Gesundheit hat mit vielen Fahrdiensten Verträge abgeschlossen, damit Sie sicher und schnell an Ihr Behandlungsziel kommen. Grundsätzlich haben Sie die freie Wahl unter den Anbietern von Krankentransporten. Voraussetzung für die volle Kostenübernahme ist, dass es sich um einen Vertragspartner der DAK-Gesundheit handelt.
Gern helfen wir und wählen gemeinsam mit Ihnen einen Fahrdienst aus. Sie erreichen einen Kundenberater im DAK-Servicezentrum in Ihrer Nähe.

Welches Transportmittel am geeignetsten für Sie ist, entscheidet Ihr Arzt je nach medizinischer Notwendigkeit. Aus diesen Transportmitteln wählt der Arzt aus:

  • öffentliche Verkehrsmittel
  • PKW
  • Mietwagen (bei Rollstuhltransport)
  • Taxi
  • Krankentransportwagen (bei Notwendigkeit einer medizinischen Betreuung und/oder medizinisch-technischen Ausstattung)
  • Rettungswagen
  • Notarztwagen
  • Rettungshubschrauber