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Was zahlt die DAK-Gesundheit für die Ergotherapie?

Die Kosten für die Ergotherapie rechnet der Therapeut direkt mit der Krankenkasse ab. 90 Prozent übernimmt die DAK-Gesundheit. Eine Zuzahlung von 10 Prozent trägt der Patient selbst, ausgenommen sind Kinder und Jugendliche. Hinzu kommt eine einmalige Gebühr in Höhe von 10 Euro pro Verordnung.

Was ist das Ziel der Ergotherapie?

Eine Krankheit greift häufig nicht nur die Organe an. Auch Bewegung, Sinne und Psyche können durch sie gestört sein. Ziel der Ergotherapie ist es, die eingeschränkten körperlichen und geistigen Fähigkeiten wiederherzustellen. Mit aktivierenden und handlungsorientierten Übungen lernen Patienten, den Alltag so weit wie möglich wieder selbstständig zu meistern. Schlaganfallpatienten lernen zum Beispiel, sich wieder an- und auszuziehen oder mit Messer und Gabel zu essen. Das Spektrum der Patienten, die von einer ergotherapeutischen Behandlung profitieren können, erstreckt sich über alle Altersgruppen.

Wie verläuft die Behandlung?

Vor der Behandlung erfolgt ein sorgfältiger Befund. Dazu wird der Patient vom Ergotherapeuten ausführlich zu seinem Krankheitsbild befragt, unter anderem mit standardisierten Fragebögen. Unter Umständen werden auch Angehörige zu Rate gezogen. Weitere Erkenntnisse sammelt der Therapeut durch Beobachtungen, Untersuchungen und Tests. Den genauen Ablauf der Behandlung planen Patient und Therapeut gemeinsam. Die Maßnahmen – allein oder in der Gruppe – werden dabei immer individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten.

Was sind die Voraussetzungen für eine Therapie?

Die Ergotherapie gehört zu den sogenannten Heilmitteln, die der behandelnde Arzt verordnet. Den Therapeuten können Sie sich selbst aussuchen. Einzige Voraussetzung: Er verfügt über eine Kassenzulassung. Nur dann können wir die Kosten übernehmen. Ihre DAK-Gesundheit unterstützt Sie bei der Suche nach einem geeigneten Ergotherapeuten. Sprechen Sie uns an – unsere Kundenberater vor Ort helfen Ihnen gerne weiter.

Nicht lange zögern!

Achten Sie darauf, dass Sie mit der verordneten Therapie innerhalb von 14 Tagen starten. Sonst verliert die Verordnung ihre Gültigkeit – Kosten können dann nicht mehr übernommen werden. Ihr Arzt kann den Behandlungsbeginn allerdings auch auf einen späteren Zeitpunkt verlegen. Dies muss er auf der Verordnung vermerken.