Nabelschnurblut spenden

So werden Sie und Ihr Baby zum Lebensretter

Sie haben sich neun Monate lang auf Ihr Baby gefreut und einem kleinen Menschen das Leben geschenkt. Sie möchten nun alles dafür tun, damit Ihr Kind und auch andere Kinder gesund bleiben? Eine Chance Leben zu retten, haben Sie bereits kurz nach der Geburt Ihres Babys. Denn mit der Spende des Nabelschnurbluts Ihres Kindes und der anschließenden kostenlosen Einlagerung bei der gemeinnützigen DKMS Nabelschnurblutbank können Sie risikolos vielen Menschen einen gesundheitlichen Neuanfang ermöglichen. Eine Übertragung von Stammzellen aus Nabelschnurblut ist oft die einzige Hoffnung für Blutkrebspatienten.

Nabelschnur spenden statt entsorgen

Bei der Entbindung wird die Nabelschnur in den meisten Fällen bedauerlicherweise direkt im Müll entsorgt. Mit einer Spende in einer der Kooperationskliniken der DKMS Nabelschnurblutbank (zu finden auf www.dkms-nabelschnurblutbank.de) können Sie jedoch ganz einfach etwas Gutes tun und kranken Menschen helfen.

Nabelschnurspende: So läuft es ab

Wenn Sie sich als Mutter für eine Nabelschnurblutspende entschieden haben, müssen Sie eine Einverständniserklärung und einen Anamnesebogen ausfüllen. Die Entnahmesysteme liegen in der Klinik bereit. Sind Sie und Ihr neugeborenes Kind gesund, steht einer Spende nichts mehr im Weg. Sie erfolgt risikolos für Mutter und Kind nach der Abnabelung. Mehr über den genauen Ablauf der Nabelschnurblutspende erfahren Sie auf www.dkms-nabelschnurblutbank.de.

Stammzellen aus dem Nabelschnurblut gegen Leukämie

Sie fragen sich, warum eine Nabelschnurspende so wichtig ist? Alle 45 Minuten erhält in Deutschland ein Patient die Diagnose Leukämie. Bezogen auf alle Blutkrebs-Erkrankungen vergehen nur 16 Minuten zwischen zwei Diagnosen. Vielen Patienten kann nur noch durch eine Stammzellspende das Leben gerettet werden. Blut aus der Nabelschnur eines Babys ist für diese Spende besonders gut geeignet, weil die enthaltenen Stammzellen noch nicht völlig ausgereift sind. Dies führt dazu, dass bei einer Transplantation vergleichsweise deutlich weniger Abstoßungsreaktionen beim Erkrankten auftreten.
Zudem können die Stammzellen mit einer geringeren Übereinstimmung zwischen Spender und Empfänger transplantiert werden, als Stammzellen, die zu einem späteren Zeitpunkt im Leben des Spenders gewonnen werden. Dies kommt insbesondere Patienten mit seltenen Gewebemerkmalskombinationen und Angehörigen ethnischer Minderheiten zugute. Also zögern Sie nicht und nutzen Sie den Beginn eines neuen Lebens, um andere Leben zu retten.


Zuletzt aktualisiert:
Wed Feb 01 15:23:22 CET 2017