Nackter Bauch einer schwangeren Frau. Sie hält ihn mit beiden Händen

Nabelschnurblut spenden

So wird Ihr Baby zum Lebensretter

Sie möchten alles tun, damit Ihr Kind und auch andere Kinder gesund bleiben? Eine einmalige Chance dazu haben Sie schon bei der Geburt Ihres Babys. Mit der Spende des Nabelschnurbluts Ihres Kindes und der anschließenden kostenlosen Einlagerung bei der gemeinnützigen DKMS Nabelschnurblutbank können Sie risikolos vielen Menschen einen gesundheitlichen Neuanfang sichern. Denn eine Übertragung von Stammzellen aus Nabelschnurblut ist oft die einzige Hoffnung für Blutkrebspatienten.

Nabelschnur spenden statt entsorgen

Bei der Entbindung wird die Nabelschnur in den meisten Fällen bedauerlicherweise direkt im Müll entsorgt. Mit einer Spende in einer der Kooperationskliniken der DKMS Nabelschnurblutbank ( zu finden auf www.dkms-nabelschnurblutbank.de) können Sie jedoch ganz einfach etwas Gutes tun und kranken Menschen helfen.

Und so läuft es ab

Wenn Sie sich als Mutter für eine Nabelschnurblutspende entschieden haben, müssen Sie eine Einverständniserklärung und einen Anamnesebogen ausfüllen. Die Entnahmesysteme liegen in der Klinik bereit. Sind Sie und Ihr neugeborenes Kind gesund, steht einer Spende nichts mehr im Weg. Sie erfolgt risikolos für Mutter und Kind nach der Abnabelung. Mehr über den genauen Ablauf der Nabelschnurblutspende erfahren Sie auf www.dkms-nabelschnurblutbank.de.

Stammzellen gegen Leukämie

Alle 45 Minuten erhält in Deutschland ein Patient die Diagnose „Leukämie“. Bezogen auf alle Blutkrebs-Erkrankungen vergehen sogar nur 16 Minuten zwischen zwei Diagnosen. Viele können nur durch eine Stammzellspende gerettet werden. Blut aus der Nabelschnur ist dafür besonders geeignet, weil die enthaltenen Stammzellen noch nicht völlig ausgereift sind. Bei einer Transplantation führt das zu weniger Abstoßungsreaktionen. Zudem können sie mit einer geringeren Übereinstimmung zwischen Spender und Empfänger transplantiert werden, als Stammzellen, die zu einem späteren Zeitpunkt im Leben des Spenders gewonnen werden. Dies kommt insbesondere Patienten mit seltenen Gewebemerkmalskombinationen und Angehörigen ethnischer Minderheiten zugute.


Zuletzt aktualisiert:
Tue Nov 22 09:39:51 CET 2016

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