Kostenübernahme für Ihre Impfungen

Von Diphterie bis Windpocken: Diese Impfungen bezahlen wir für Sie

Die Kostenübernahme für Impfungen ist für viele Menschen ein Buch mit sieben Siegeln. Diphterie zahlt die Kasse - da sind sich alle einig.

Beim Grippeschutz sind Sie sich schon nicht mehr sicher, ob wir die Impfkosten für Sie übernehmen? Dabei ist die Kostenübernahme für Impfungen bei Krankenkassen klar geregelt: Alle Impfungen, die in der sogenannten Schutzimpfungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses aufgeführt sind, bezahlen wir auch für Sie. Wenn Sie die Voraussetzungen für die jeweilige Impfung erfüllen, müssen Sie beim Arzt nur Ihre DAK-Gesundheitskarte vorlegen ohne etwas dazu zu zahlen, und schon erhalten Sie die wichtige Impfung. Machen Sie sich keine Gedanken: Die Kosten für die Impfung übernehmen wir für Sie.
In der folgenden Tabelle haben wir noch einmal übersichtlich für Sie alle Impfungen aufgelistet, die zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gehören.

In der folgenden Tabelle finden Sie alle Impfungen, die zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gehören.

Kostenübernahme für Schutzimpfungen

Impfung gegenKostenübernahme unter folgenden Voraussetzungen
Diphtherie

Grundimmunisierung:
Jeweils eine Impfung

  • im Alter von 2 Monaten
  • 3 Monaten
  • 4 Monaten
  • sowie im Alter von 11 bis 14 Monaten

Auffrischimpfungen:

  • im Alter von 5 bis 6 Jahren und
  • im Alter von 9 bis 17 Jahren
  • ab 18 Jahre jeweils 10 Jahre nach der letzten vorangegangenen Dosis

Bei einem unvollständigen Impfstatus:
Alle Erwachsenen

  • mit fehlender oder unvollständiger Grundimmunisierung
  • oder wenn die letzte Diphterie-Impfung länger als 10 Jahre zurückliegt.
FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) Versicherte, die in FSME-Risikogebieten innerhalb Deutschlands Zecken ausgesetzt sind.
Haemophilus influenzae Typ b (Hib)

Grundimmunisierung:

Jeweils eine Impfung

  • im Alter von 2
  • 3 und
  • 4 sowie
  • im Alter von 11 bis 14 Monaten.

Indikationsimpfung für Personen mit anatomischer oder funktioneller Asplenie (Funktionsstörungen der Milz).

Hepatitis A

Indikationsimpfung für

  • Personen mit einem Sexualverhalten mit hoher Infektionsgefährdung
  • Personen mit häufiger Übertragung von Blutbestandteilen, z. B. Hämophilie oder mit Krankheiten der Leber/mit Leberbeteiligung
  • Bewohner von psychiatrischen Einrichtungen oder vergleichbaren Fürsorgeeinrichtungen für Menschen mit Verhaltensstörung oder Zerebralschädigung
Hepatitis B

Grundimmunisierung:

Jeweils eine Impfung

  • im Alter von 2
  • 3 und
  • 4 Monaten
  • sowie im Alter von 11 bis 14 Monaten

Indikationsimpfung für

  • Personen, bei denen wegen einer vorbestehenden oder zu erwartenden Immunschwäche bzw. -untersrückung oder wegen einer vorbestehenden Erkrankung ein schwerer Verlauf einer Hepatitis-B-Erkrankung zu erwarten ist, z. B. HIV-Positive, Hepatitis-C-Positive, Dialysepatienten
  • Personen mit einem erhöhten nichtberuflichen Expositionsrisiko, z. B. Kontakt zu HBsAg-Trägern in Familie/Wohngemeinschaft, Sexualverhalten mit hohem Infektionsrisiko, Drogenkonsumenten, Gefängnisinsassen, ggf. Patienten psychiatrischer Einrichtungen
HPV (humane Papillomviren) Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren
Influenza (Grippe)
  • Personen über 60 Jahre
  • Schwangere ab 2. Schwangerschaftsdrittel, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens auch schon ab dem ersten Schwangerschaftsdrittel
  • Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens, wie z. B. chronische Krankheiten der Atmungsorgane (inklusive Asthma und COPD), chronische Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten, Diabetes und andere Stoffwechselkrankheiten und andere
  • Bewohner von Senioren- oder Pflegeheimen
  • Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute Risikopersonen in Betracht kommen
Masern

Grundimmunisierung:

  • Eine Impfung im Alter von 11 bis 14 Monaten
  • und eine vor Ende des 2. Lebensjahres

Standardimpfung für Erwachsene, die nach 1970 geboren sind und die

  • ungeimpft sind oder
  • in der Kindheit nur einmal geimpft wurden oder
  • einen unklaren Impfstatus haben.
Meningokokken (Bakterien, die Gehirnhautentzündungen auslösen können)

Grundimmunisierung:

  • Eine Impfung im 2. Lebensjahr

Indikationsimpfung:

  • für gesundheitlich gefährdete Personen mit angeborener oder erworbener Immunschwäche
Mumps

Grundimmunisierung:

  • Eine Impfung im Alter zwischen 11 bis 14 Monaten und
  • eine Impfung vor Ende des 2. Lebensjahres
 
Pertussis (Keuchhusten)

Grundimmunisierung:
Jeweils eine Impfung

  • im Alter von 2 Monaten
  • 3 Monaten
  • 4 Monaten
  • sowie im Alter von 11 bis 14 Monaten

Auffrischimpfungen:

  • im Alter von 5 bis 6 Jahren und
  • im Alter von 9 bis 17 Jahren

Standardimpfung:

zur einmaligen Auffrischung für alle erwachsenen Versicherten

Indikationsimpfung:
Sofern in den letzten zehn Jahren keine Pertussis-Impfung stattgefunden hat, sollen

  • Frauen im gebärfähigen Alter
  • enge Haushaltskontaktpersonen (Eltern, Geschwister) und
  • Betreuer (z. B. Tagesmütter, Babysitter, ggf. Großeltern)

möglichst vier Wochen vor Geburt des Kindes eine Dosis Pertussis-Impfstoff erhalten.

Erfolgte die Impfung nicht vor der Empfängnis, sollte die Mutter bevorzugt in den ersten Tagen nach der Geburt des Kindes geimpft werden.

Pneumokokken

Grundimmunisierung:
Je eine Impfung für reif geborene Kinder

  • im Alter von 2 und
  • 4 Monaten sowie
  • im Alter von 11 bis 14 Monaten.

Frühgeborene erhalten eine zusätzliche Impfstoffdosis im Alter von 3 Monaten

Standardimpfung:

  • einmalig für Versicherte über 60 Jahre

Indikationsimpfung:

  • für Versicherte mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge einer Grunderkrankung.
Poliomyelitis (Kinderlähmung)

Grundimmunisierung:

  • Impfung im Alter von 2
  • 3 und
  • 4 Monaten

sowie im Alter von 11 bis 14 Monaten.

Auffrischimpfung:

  • im Alter von 9 bis 17 Jahren
  • alle Erwachsenen bei fehlender oder unvollständiger Grundimmunisierung und
  • alle Erwachsenen ohne einmalige Auffrischimpfung.

Eine routinemäßige Auffrischimpfung wird ab dem Alter von 18 Jahren nicht empfohlen.

Indikationsimpfung:

  • für Aussiedler, Flüchtlinge und Asylbewerber, die in Gemeinschaftsunterkünften leben, bei der Einreise aus Gebieten mit Polio-Risiko.
Rotavirus
 

Grundimmunisierung:

Je eine Impfung

  • im Alter von 2
  • und 3 Monaten sowie
  • ggf. im Alter von 4 Monaten.
Röteln

Grundimmunisierung:

Je eine Impfung

  • im Alter von 11 bis 14 Monaten und
  • vor Ende des 2. Lebensjahres

Indikationsimpfung:

  • zweimalige Impfung für ungeimpfte Frauen oder Frauen mit unklarem Impfstatus im gebärfähigen Alter
  • einmal geimpfte Frauen im gebärfähigen Alter erhalten einmalig eine Impfung.
Tetanus (Wundstarrkrampf)

Grundimmunisierung:

Je eine Impfung

  • im Alter von 2
  • 3 und
  • 4 Monaten sowie
  • im Alter von 11 bis 14 Monaten.

Auffrischimpfung:
Je eine Impfung

  • im Alter von 5 bis 6 Jahren und
  • im Alter von 9 bis 17 Jahren sowie
  • ab dem Alter von 18 Jahren jeweils 10 Jahre nach der letzten vorangegangenen Dosis

Standardimpfung:

  • für alle Erwachsenen bei fehlender oder unvollständiger Grundimmunisierung, wenn die letzte Impfung der Grundimmunisierung oder die letzte Auffrischimpfung länger als 10 Jahre zurückliegt. Eine begonnene Grundimmunisierung wird vervollständigt.
 
Varizellen (Windpocken)

Grundimmunisierung:

Je eine Impfung

  • im Alter von 11 bis 14 Monaten und
  • vor Ende des 2. Lebensjahres

Indikationsimpfung:
für

  1. seronegative Frauen mit Kinderwunsch
  2. seronegative Patienten vor geplanter immunsuppressiver Therapie oder Organtransplantation
  3. empfängliche Patienten mit schwerer Neurodermitis
  4. empfängliche Patienten mit engem Kontakt zu den unter Punkt 2 und 3 Genannten.

Empfänglich bedeutet: anamnestisch keine Varizellen, keine Impfung und bei serologischer Testung kein Nachweis spezifischer Antikörper

Kostenübernahme für Impfungen aus beruflichen Gründen

Wenn Sie sich aus beruflichen Gründen impfen lassen müssen, bekommen Sie die Kosten nicht von uns erstattet, sondern in der Regel von Ihrem Arbeitgeber. Sprechen Sie ihn gerne darauf an.

Kostenübernahme für Reise-Impfungen: Wir übernehmen bis zu 50 Prozent für Sie

Über die für Deutschland empfohlenen Impfungen hinaus gibt es weitere Krankheiten, gegen die Impfungen möglich sind. Wenn Sie Ihren Urlaub beispielsweise in tropischen Ländern planen, sollte Sie gegen die dort grassierenden Viruserkrankungen im Vorfeld gewappnet sein. Allerdings gehören diese Reiseimpfungen nicht zum offiziellen Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen.
Uns ist es jedoch wichtig, dass Sie gesund von Ihrer Urlaubsreise heimkehren, daher unterstützen wir Sie mit bis zu 50 Prozent der Kosten für den Impfstoff gegen folgende Erkrankungen

  • Hepatitis A
  • Gelbfieber
  • Typhus
  • Cholera

Auch beim ärztlichen Honorar beteiligen wir uns mit bis zu 50 Prozent der Kosten nach dem einfachen Gebührensatz der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte).

Weitere Reiseschutzimpfungen für Sie

Wenn Sie für Ihre private Auslandsreise weitere Impfungen benötigen, beteiligen wir uns unter Umständen ebenfalls an den Kosten. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall Ihren Kundenberater, um die näheren Umstände zu Ihrer Auslandsreise zu klären. Nutzen Sie dazu einfach unsere Service-Hotline oder unseren Berater-Chat.


20 Prozent mehr Bonusprämie für Reiseschutzimpfungen

Wenn Sie an unserem Bonusprogramm teilnehmen, können Sie statt der Barprämie auch einen Zuschuss für spezielle Gesundheitsleistungen wie zum Beispiel Reiseschutzimpfungen wählen. Damit steigern Sie Ihre Bonusprämie automatisch um bis zu 20 Prozent.


Nutzen Sie unsere kostenlose Impfberatung der DAK-Medizin-Hotline

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie für Ihren Auslandsaufenthalt eine Schutzimpfung benötigen, lassen Sie sich von unseren Experten der Medizin-Hotline beraten. Sie helfen Ihnen gerne weiter und beantworten all Ihre Fragen rund um das Thema Impfschutz im Ausland.

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Zuletzt aktualisiert:
Fri Feb 10 11:37:40 CET 2017
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