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Presse

DAK-Gesundheit zeigt die besten Plakate von „bunt statt blau“ im Gesundheitsministerium

Eine einsame Schnapsdrossel, eine Ertrinkende mit Bleigewicht in Flaschenform und Alkoholleichen in einem Cocktailglas: Mit eindrucksvollen Bilder warnen Schüler aus ganz Deutschland ihre Altersgenossen vor dem sogenannten Komasaufen. Zu sehen sind ihre Anti-Alkohol-Plakate vom 22. März bis 5. April im Ministerium für Gesundheit, Soziales und Integration. Ministerin Grimm-Benne eröffnete heute die große Wanderausstellung der DAK-Gesundheit gegen den Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen. Unter dem Motto „bunt statt blau“ hatten sich im Frühjahr 2017 bundesweit rund 7.000 Schüler an einem Plakatwettbewerb beteiligt, um Altersgenossen wachzurütteln. Jetzt sind die 33 Plakate der Bundes- und Landessieger sowie Sonderpreisträger auf Deutschlandtour.

Das Plakat der beiden 13-jährigen Bundessiegerinnen aus Dessau zeigt bunte Vögel über einer einsamen Schnapsdrossel, die auf einem Weinglas sitzt und trinkt. „Gemeinsam bunt ist besser als einsam blau“, erklären die Siegerinnen ihr erfolgreiches Plakat. Nach einer repräsentativen Elternbefragung haben 20 Prozent der Jungen und Mädchen zwischen zwölf und 17 Jahren bereits Erfahrung mit einem Alkoholrausch. „Die Plakate halten den Betroffenen den Spiegel vor“, erklärt Ramona Kann, Leiterin der Landesvertretung der DAK-Gesundheit in Sachsen-Anhalt. „Das Plakat einer Schulkameradin sagt oft mehr als eine Expertenbroschüre.“

Ministerin Petra Grimm-Benne setzt auf Aufklärung

Auch die Schirmherrin, Gesundheitsministerin Grimm-Benne, sieht in „bunt statt blau“ eine Möglichkeit mit den Kindern und Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. „Die Kampagne der DAK-Gesundheit ist ein wichtiger Beitrag zur Aufklärung“, so Grimm-Benne. „Die Werke, die die jungen Künstler schaffen, sind ein wichtiger Anknüpfungspunkt für Gespräche über Alkoholmissbrauch und dessen Folgen.“ 2016 kamen in Deutschland 22.309 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus, 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit ist die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen erstmals seit 2012 wieder gestiegen. In Sachsen-Anhalt waren es mit 626 Betroffenen gut 26 Prozent mehr. Die Präventionskampagne der Krankenkasse DAK-Gesundheit läuft seit 2010 und wurde vielfach ausgezeichnet. Bisher haben mehr als 87.000 Jungen und Mädchen an dem Wettbewerb teilgenommen.

Die aktuellen Siegerplakate gegen das Komasaufen sind noch bis zum 5. April im Ministerium zu sehen. Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag zwischen acht und 18 Uhr für Besucher geöffnet. Mehr Informationen zur Kampagne gibt es unter www.dak.de/buntstattblau im Internet.


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Stefan Poetig

Pressesprecher für Sachsen-Anhalt

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