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Presse

Bundesweit höchster Krankenstand in Sachsen-Anhalt

DAK-Gesundheit legt Gesamtanalyse zu Krankmeldungen 2017 vor

Der Krankenstand in Sachsen-Anhalt ist weiterhin der höchste aller Bundesländer. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der DAK-Gesundheit hervor. Der Arbeitsausfall stieg 2017 in Sachsen-Anhalt um 0,1 Prozentpunkte auf 5,2 Prozent und hat gemeinsam mit Brandenburg bundesweit den höchsten Wert (Bundesschnitt 4,1 Prozent).

Ursächlich hierfür ist der Anstieg der Fehltage bei Atemwegserkrankungen, wie beispielsweise Erkältungen oder Bronchitis (plus fast sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr). „Die Auslöser von Erkältungen haben eine gewisse Mutationsfreudigkeit und können so das Immunsystem immer wieder neu herausfordern. Daher erkranken in manchen Jahren mehr Beschäftigte“, kommentiert Ramona Kann, Leiterin der Landesvertretung der DAK-Gesundheit in Sachsen-Anhalt die Entwicklung. Der häufigste Grund für Arbeitsausfall waren aber erneut Muskel-Skelett-Erkrankungen, wie beispielsweise Rückenschmerzen. Sie verursachten mehr als 423 Fehltage je 100 erwerbstätige Versicherte. Auf Rang zwei mit 305 Ausfalltagen folgen die Atemwegserkrankungen. Bei psychischen Erkrankungen, wie Depressionen, gingen die Fehltage um drei Prozent zurück.

Für die Analyse zum Krankenstand wurden die Daten von rund 2,5 Millionen erwerbstätigen Versicherten der Krankenkasse DAK-Gesundheit durch das IGES Institut in Berlin ausgewertet.

Die DAK-Gesundheit ist eine der größten gesetzlichen Kassen in Deutschland und versichert 5,8 Millionen Menschen. Mehr Informationen im Internet: www.dak.de.


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Stefan Poetig

Pressesprecher für Sachsen-Anhalt

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