Gesundheitssenatorin Dilek Kolat startet DAK-Kampagne „bunt statt blau“ 2019 in Berlin

11.000 Schulen können bundesweit am Plakatwettbewerb zur Alkoholprävention teilnehmen

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Kunst gegen Komasaufen: Unter diesem Motto starten die Berliner Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kolat und die DAK-Gesundheit die erfolgreiche Kampagne „bunt statt blau“ 2019 zur Alkoholprävention in Berlin. Der Plakatwettbewerb für Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren findet zum zehnten Mal statt. Bundesweit sind 11.000 Schulen zur Teilnahme eingeladen. Hintergrund: 2017 kamen 21.721 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung in deutsche Krankenhäuser, 2,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit ist die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen wieder leicht gesunken. Experten fordern dennoch weitere Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens.

Beim sogenannten Komasaufen gab es 2017 in Berlin mit 236 Betroffenen einen Rückgang um neun Prozent. „Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkoholmissbrauch aufzuzeigen. Wichtige Gesundheitsthemen wie dieses sollten im Schulalltag diskutiert werden“, sagt Volker Röttsches, Leiter der Landesvertretung der DAK-Gesundheit in Berlin. „Bei ‚bunt statt blau‘ werden die jungen Künstler selbst zu glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken. Das macht diese Präventionskampagne so besonders.“. Alle Berliner Schulen sind eingeladen, das Thema Alkoholmissbrauch im Unterricht zu behandeln. Die Schüler können bis 29. März an der Kampagne „bunt statt blau“ teilnehmen und Plakate gegen das Komasaufen gestalten. Der Wettbewerb ist Teil der „Aktion Glasklar“, die seit vierzehn Jahren Schüler, Lehrer und Eltern über Alkohol aufklärt.

Kolat: Alkohol ist nicht cool

„Alkohol kann man in Deutschland an jeder Ecke kaufen und ist damit die am leichtesten zugängliche Droge. Alkohol ist leider auch die am meisten unterschätzte Droge. Gerade Kindern und Jugendlichen wird im Alltag oft der Eindruck vermittelt, es sei normal oder sogar cool, Alkohol zu konsumieren. Mit der Kampagne „bunt statt blau“ wird diesem Thema eine wichtige Plattform gegeben und die nötige Öffentlichkeit geschaffen. Denn bei der Bekämpfung von Alkoholismus bei Kindern und Jugendlichen ist es falsch, nur auf Repression zu setzen. Wichtig ist es, Kinder und Jugendliche möglichst früh über die Gefahren des Alkoholkonsums zu informieren, der oft lebenslange Abhängigkeit und Krankheit zur Folge hat. Deshalb unterstütze ich als Berliner Gesundheitssenatorin auch in diesem Jahr die DAK-Präventionskampagne „bunt statt blau“ als Schirmherrin“, sagt Senatorin Kolat.

Zehn Jahre bunt statt blau

Seit 2010 haben bundesweit mehr als 95.000 junge Künstlerinnen und Künstler bunte Plakate gegen das Komasaufen gestaltet, darunter auch viele aus Berlin. Bei dem Plakatwettbewerb gibt es im Jubiläumsjahr wertvollere Geld- und Sachpreise zu gewinnen als bisher. Außerdem winkt auch 2019 den Schülern, die über die sozialen Netzwerke teilnehmen, ein Instagram-Sonderpreis: Wer ein Bild von seinem Plakat oder ein Video hochlädt, kann eine Polaroid-Kamera inklusive Zubehör gewinnen.

Sänger Emree Kavás in Bundesjury

Gemeinsam mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, und dem Vorstandsvorsitzenden der DAK-Gesundheit, Andreas Storm, wird die Bundesjury nach dem Einsendeschluss am 29. März aus 16 Landesgewinnern den Bundessieger „bunt statt blau“ 2019 wählen. Erneut in der Jury ist der Newcomer Emree Kavás. Der Hamburger Sänger landete 2017 mit seiner Debüt-Single „Kopf Hoch“ einen Hit und begeisterte im vergangenen Jahr mit der Popballade „Baby“. Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.dak.de/buntstattblau

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Zuletzt aktualisiert:
Jan 31, 2019

Stefan Poetig

Pressesprecher für Berlin

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