bunt statt blau: Schüler aus Charlottenburg gewinnt Plakatwettbewerb gegen Komasaufen in Berlin

Auszeichnung durch Gesundheitssenator Mario Czaja - DAK-Kampagne gegen das Rauschtrinken mit 7.000 Künstlern

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„bunt statt blau“: Unter diesem Motto schufen im Frühjahr bundesweit knapp 7.000 Schüler Kunstwerke gegen das „Komasaufen“. Das beste Plakat aus Berlin kommt von dem 17-jährigen Schüler Fabio Bluhm vom Archenhold-Gymnasium in Treptow-Köpenick. Jetzt wurden die Preise der Kampagne der Krankenkasse DAK-Gesundheit durch die Staatssekretärin für Gesundheit Emine Demirbüken-Wegner verliehen

„Der Trend des exzessiven Alkoholkonsums unter Jugendlichen ist in Berlin weiterhin rückläufig“, so der Schirmherr der Kampagne Gesundheitssenator Mario Czaja. „Das ist sehr erfreulich und ein gutes Ergebnis der vielfältigen Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen im Land Berlin. Diese wollen wir auch in Zukunft weiterführen. Gerade Jugendliche kennen oft ihre Grenzen noch nicht und müssen einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol erst lernen. Der Plakatwettbewerb regt viele Jugendliche an, sich mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen. Deshalb bin ich gerne wieder Schirmherr der Kampagne und danke der DAK-Gesundheit für ihr andauerndes Engagement in der Sache.“ Das diesjährige Siegerplakat fordert auf humorvolle Weise auf, doch lieber seine Oma zu besuchen, als sich ins Koma zu trinken. „Jugendliche müssen lernen, mit Alkohol vernünftig umzugehen. Wenn schon zehnjährige Kinder betrunken in der Klinik landen, müssen wir handeln“, erklärt Astrid Fricke, Regionalchefin der DAK-Gesundheit in Berlin. „Schüler sollen offen und ehrlich über das Thema Alkoholmissbrauch aufgeklärt werden. Das Besondere bei `bunt statt blau´: hier werden junge Künstler selbst zu glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken.“

Den zweiten Platz belegte Aleyna Türkmen (12) aus Wedding. Dritter wurde der 17-jährige Cedric Lunardon, wie der Landessieger ebenfalls vom Archenhold-Gymnasium in Treptow-Köpenick. Der Sonderpreis für jüngere Teilnehmer ging an Martha Wilking (14) vom Heinrich-Schliemann-Gymnasium in Pankow.

Zahlen und Fakten zur Kampagne

Nach aktueller Bundesstatistik landeten 2014 erneut über 22.000 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Auch in Berlin kamen 272 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 19 Jahren deshalb in die Klinik. Obwohl die Zahl der Betroffenen leicht zurückging, fordern Experten weitere Aufklärung über Risiken des Rauschtrinkens. Deshalb laden die DAK-Gesundheit und Gesundheitssenator Mario Czaja Jugendliche zum Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ ein. Die Aktion gibt es seit sieben Jahren. Mit inzwischen rund 80.000 Teilnehmern gilt sie laut Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne und erhielt dafür mehrere Auszeichnungen wie beispielsweise den internationalen Deutschen PR-Preis.

Im Juni wählt eine Bundesjury mit der Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler und der Band „Luxuslärm“ die Bundesgewinner 2016. Informationen zum Wettbewerb gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.

Zuletzt aktualisiert:
Apr 28, 2016

Stefan Poetig

Pressesprecher für Berlin

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